Ich gehe zum TA in der Hoffnung, dass er sich auskennt und mir helfen kann. Wenn ich dann aber da ankomme mit einem Kaninchen, das eine Impf-Myxo hat, und der TA sagt mir, oh, so was habe ich ja noch nie gesehen, weiß ich jetzt auch nicht, wir probieren mal X und Y (ist mir wirklich passiert) - soll ich dann sagen, ok, der hat zwar keine Ahnung, aber wird schon schiefgehen, hat ja schließlich Medizin studiert?!
Eine Freundin von mir, die beim Tierarzt arbeitet, erzählte vor einer Weile von einem Meerschweinchen, das nicht richtig fraß, es wurde durchgetastet, aber die Besitzer wollten aus Kostengründen kein Röntgenbild machen lassen. Irgendwann kamen sie mit einem neuen Meerschweinchen, der Tierarzt fragte nach dem anderen und die Besitzer sagten, sie hätten es einschläfern lassen müssen, beim Röntgen in einer anderen Praxis wäre ein riesiger Tumor in der Bauchhöhle gefunden worden. Der Tierarzt, der beim Durchtasten nichts gefühlt hatte, ließ sich das Röntgenbild schicken. Was die andere Ärztin für einen Tumor gehalten und weshalb sie das Meerschweinchen eingeschläfert hatte, war der Magen.
Nein, wenn ich mit Kaninchen zu Tierärzten gehe, dann grundsätzlich nicht in der Annahme, dass sie schon wissen werden, was sie tun, denn sie haben ja Medizin studiert.
Aber gar nicht zu gehen ist ja wohl keine Alternative?!





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