Zitat Zitat von Sandra Beitrag anzeigen
Wenn Du die zwei vermitteln möchtest, wirst Du Dich - wenn nicht ein unerhörter Glücksfall dazwischen kommt - auf eine lange Vermittlungsdauer einstellen dürfen. Gerade junge Tiere gibt es derzeit wie Sand am Meer und die meisten sitzen (auch in guten Pflegestellen) weitaus beengter als eure. Weibchen sind zudem auch noch schwieriger zu vermitteln als Kastraten, da es oft Weiberüberschuss gibt.

Sie jetzt in ein Tierheim zu geben, wo sie aller Voraussicht nach erstmal auch wieder recht beengt sitzen müssen, wäre den Tieren gegenüber, die gerade die "große Freiheit" kennen und lieben lernen, sehr unfair - sie würden die Welt nicht mehr verstehen. Insofern: Ihr werdet Geduld haben müssen, gute Endstellen (und Du willst ja nur das beste für die Tiere ) wachsen leider nicht auf Bäumen.

Um eure Situation erstmal zu deeskalieren wäre es insofern durchaus sinnvoll, die Tipps zur Geräuschdämmung soweit möglich umzusetzen, auch wenn Dein Freund verständlicherweise genervt davon ist, schon wieder am Gehege werkeln zu 'müssen' - ist dann aber auch in seinem Interesse, damit er wieder durchschlafen kann, bis ihr die beiden vermitteln konntet, was durchaus einige Wochen, eher Monate dauern dürfte
Das klingt ja alles andere als erbauend! Da kann man mal sehen, in was für einen Schlamassel mich meine Tierliebe geritten hat! Daraus habe ich wirklich gelernt. Mit meinem Freund ist die Situation gestern noch eskakliert. Wir haben uns nun darauf geeinigt, die Tiere definitiv zu vermitteln. Daraufhin hat sich die Situation etwas entspannt. Wenn ich natürlich jetzt höre, dass es so lange dauern kann.... Ich habe schon so viele Sorgen in meinem Leben und jetzt auch noch das. Meine Mutter hat mir immer versucht einzubläuen, man soll im Leben nur an sich denken, nie an andere. Ich habe nicht drauf gehört. Vielleicht hatte sie doch Recht. Traurig aber wohl leider doch wahr!