Das wollte ich damit nicht auslösen, ich bewundere Steffi sehr für ihr Engagement.
Und es spricht ja auch nichts dagegen mehr Tiere auf zu nehmen und aus schlechter Haltung zu befreien. Denn dann sind es Pflegetiere und nur einen begrenzten Zeitraum bei mir - eine Zeitlang spricht mMn nichts dagegen zB nur Heu und Karotten zu füttern.
Will ich die Tiere aber auf Dauer behalten - das können einige Jahre sein - muss ich sicherstellen das sie Artgerecht ernährt werden und dazu gehört halt viel blättriges und viel Auswahl. Das bedeutet für mich nicht, das es nur Wiese geben muss, ich bin keine "nur Wiese ist gut" Verfechterin. Habe sogar bis Ende letzten Jahres selbst nur Gemüse gefüttert ... Aber nur Heu und Karotten sind für mich nicht Artgerecht - vor allem nicht über viele Jahre (nunja, alt werden sie dann bestimmt nicht)
Ansonsten übersteigen auch die Tierarztkosten (Zähne etc.) ruckzuck die Kosten die sonst für eine angemessene Ernährung draufgegangen wären ...
Und Möglichkeiten gibt es immer ...
Letzten Winter waren die Kosten für mich auch kaum tragbar, so musste ich halt mehrere Supermärkte abklappern um die Abfalltonnen zu durchsuchen. Außerdem wissen mittlerweile die Nachbarn Bescheid und legen oft Küchenabfälle vor die Wohnungstür.
Und wenn mal wirklich keine Wiese zu bekommen ist (vertrocknet, gemäht etc.) und Gemüse verschmäht wird, habe ich immer noch die Laub-Notlösung. Haselnuss, Weide und Birke zB werden sehr gerne gefressen und sind in großen Mengen auch bei uns in der Stadt schnell besorgt.
Achja: Steffi - habt ihr bei Euch Kleingartenvereine? Es ist ja jetzt Erntezeit und es fällt bestimmt genügend "Abfall" (Kolrabiblätter, Möhrengrün, geschossener Salat, etc.) an, der gerne abgegeben wird.
Ich hab schon lange vor bei uns mal zu fragen, trau mich aber nicht *schäm*




Zitieren
Lesezeichen