Trotz des wirklich traurigen Grundes bleibe ich bei meiner Meinung und wuerde das Tier nicht durch die Gegend fahren.
Genauso unverständlich ist es mir, wie man Kaninchen wegen einer Vermittlung oder einer tierärztlichen Behandlung\OP hunderte Kilometer transportiert. Für ein frisch operiertes Tier sollte der Stress noch größer sein wie für Lales tier.
Liebe Grüße
Sarah
Und da fegt uns april mal eben so den Utilitarismus vom Tisch
Gibt es einen Pflege- oder Leihvertrag?
Nein? Dann gibt es auch kaum einen durchsetzbaren Besitzanspruch. Das Tier lebt bei lale und die alte Dame kann wohl kaum ohne so einen Vertrag behaupten, dass das noch ihr Tier ist.
Ich würde sie aber auch gar nicht in die Situation bringen wollen, so ein Diskussion führen zu müssen.
Der Fokus sollte allein auf dem Wohlergehen des Tieres und nicht irgendwelchen Besitzansprüchen, die kaum zu halten sind, liegen.
Sich darauf zu berufen, dass das Kaninchen (so rein hypothetisch) ja noch der alten Dame 'gehört', macht es natürlich leicht, sich nicht mit den Problemen auseinandersetzen zu müssen, die das Tier durch die ganze Aktion bekommt.
Sicher gibt es den Vertrag, nur ist er mündlich. Und was die Durchsetzbarkeit angeht: genau das meinte ich mit Charakter.
Du meinst sicher die Probleme, die das Kaninchen bekommen kann, nicht bekommt, denn dass es Probleme bekommt erscheint reichlich spekulativ. So oder so kann das Kaninchen auch Freude bekommen, ganz abgesehen von der Frau, die ja auch Probleme oder Freude bekommen kann. Du musst schon alle Aspekte sehen, und nicht nur die, die Du sehen möchtest.
Zwei Franzosen, zwei Schweizer, zwei Holländer, ein Japaner, zwei Loh, zwei Fürsorgefelle und ein "Weideunfall"
Was hältst du denn davon, der Dame einfach vorsochtig zu sagen, dass es eine sehr anstrengende und lange Reise für das Tier wäre... Wenn sie das einsieht und ihr das Tier so wichtig ist, wird sie vllt von selber sagen: ok, dann lieber nicht, mein tier ist mir gesund lieber als hier bei mir und dann vielleicht krank.
Wenn es ihr allerdings so viel bedeutet, finde ich es nicht so verwerflich, ihr diesen Wunsch zu erfüllen. Ich kann beide Seiten sehr gut verstehen... Und klar, es ist hammerübel, so ein Stress fürs Tier. Aber ihren evtl. letzten Wunsch nicht zu erfüllen finde ich auch schiwereig. Ichmöchte nicht in Lales Haut stecken, eine Entscheidung treffen zu müssen.
Ich meine nur, wenn ihr das Tier so am Herzen liegt, kann man ohne großartige Erklärungen über EC ja einfach mal fallen lassen, dass das eine große STresssituation fürs Tier ist und ob sie sicher ist, dass sie das wirklich will. Fragen kostet ja nix.![]()
Liebe Grüße von Saskia und
Elvis
Lilly
schade... ich wünsche ehrlich dem tier und der dame alles gute.Es ist eine traurige geschichte... man hat das gefühl, es gibt nur verlierer... das tier, die dame und auch du, die die entscheidung treffen muss. hoffentlich geht alles gut!
Liebe Grüße von Saskia und
Elvis
Lilly
Sie hat Ausgang, aber es ist eine zu große Belastung für sie zu erklären, dass so eine Fahrt zu viel Stress für das Tier ist? Haben die Ärzte dir das wirklich so gesagt?
Normalerweise darf man das Krankenhausgelände bei einem stationären Aufenthalt nicht einfach so verlassen. Bei einem Patienten, der schwer am Herzen erkrankt ist, kann ich mir eine Beurlaubung von Seiten des Krankenhauses kaum vorstellen. ..für mich klingt das alles sehr merkwürdig.
Geändert von Valerie (05.07.2014 um 15:14 Uhr)
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