Hallo,
Ach tut doch nicht so, als sei die Zecke das Böse in Tierform. Zecken sind für Menschen harmlos, nur die Krankheitserreger, die sie tragen, sind es nicht. Aber so übel, wie ihr hier tut, ist selbst Borelliose nicht.
Meine Mutter, mein Vater, zwei meiner Brüder und ich haben uns schon alle mal Borelliose eingefangen.
Mit Ausnahme des Bruders, der sich in den 90er Jahren infizierte und die Infektion erst entdeckt wurde, als er einen streifen Hals bekam, hatte niemand von uns auch nur die geringsten Symptome. Und dem Bruder ging es nach zwei Wochen Antibiotika auch wieder bestens.
Schwere Infektionen mit Nervenschäden und Co. sind die Ausnahme, nicht die Regel.
Was hilft, sind übrigens Rinder, Schafe, Ziegen und auch Rotwild. Das sind auch alles Wirtstiere, die nicht an Borelliose erkranken.
Nach Blutmahlzeiten an diesen Tieren verlieren Zecken angeblich die Borelliosebakterien, die sie in sich tragen.
Insofern könnten Zecken dabei helfen, Rotwild zu schützen und Rindern zu Auslauf zu verhelfen.
Ob sich Kaninchen als Borelliose-Dektivatoren eigen, die aus einer Borelliosetragenden Zecke eine harmolse Zecke machen, ist soweit ich weiss noch nicht erforscht, aber die Chancen sind gar nicht so schlecht.



. Zecken sind für Menschen harmlos, nur die Krankheitserreger, die sie tragen, sind es nicht. Aber so übel, wie ihr hier tut, ist selbst Borelliose nicht.
. 
Zitieren
Lesezeichen