Zitat Zitat von Margit Beitrag anzeigen
Das Risiko eines Leberschadens wäre mir zu hoch!
Wie gesagt, hier rät ja niemand dazu, das Kraut extra zu pflücken und zu verfüttern.

Aber wie schon gesagt, stell dir vor, dein Kaninchen ist entwischt und du findet es Jakobskraut mümmelnd vor und erkundigst dich im Anschluss im Internet danach. Was würdest du lieber Lesen:
A) eine Beobachtungsbasierte Einschätzung z.B. aufgrund von Blickis Beobachtung an ihren Tieren, Verweis auf ein Fütterungsversuch von Forschern, der zeitg, dass das Gift für Kaninchen zwar gespritzt auch schädlich ist, aber die Tiere die über Monate hinweg JKK zu fressen bekommen, den Versuch ohne merklichen Schaden überlebten
oder
B) ein Thema, in der obige Beobachtungen nicht erwähnt werden und nur alle "von tödlich giftig bei einem Biss" und "du hast wahnsinnig Glück gehabt" reden, um ganz sicher zu sein, damit auch ja niemand die Pflanze auf die leichte Schulter nimmt.


Ich weiss nicht, aber mir persönlich ist A sehr viel lieber. Jemand, der B liest und dessen Tier von dem Kraut gefressen hat, wird sonst doch wahnsinnig vor Angst und Sorge. Und das obwohl doch die Chancen sehr, sehr gut sind, dass es das Tier überlebt.

Ich denke aber nicht, dass jemand, der A liest, deswegen JKK zu verfüttern anfängt. Es steht hier im ganzen Thema nicht, dass man es füttern soll oder kann. Es wird hier nur angezweifelt, dass es sich um eine für Kaninchen so tödliche Pflanze handelt, wie oft erzählt wird.
Dass JKK völlig unproblematisch und als Futterpflanze geeignet ist, hat hier wirklich niemand behauptet.


Liebe Grüsse
Lina