Zitat Zitat von Lena B. Beitrag anzeigen
Zitat Zitat von Anika Beitrag anzeigen
Sherlock

Ich habe heut etwas interessantes gelesen.
Angeblich ist es so, dass Dsungis sich in Gruppen nicht verstehen, weil sie zur sehr gezüchtet wurden und nichts Ursprüngliches mehr da ist.
Angeblich soll es so sein, dass Dsungis aus Wildzuchten in Gruppenhaltung können und sich dabei sogar wohlfühlen.

Nun schiele ich den halben Tag auf unsere zwei Mädels, die Nachzuchten von Wildis.

Was sagt ihr zu dieser Hypothese?
Hm, interessante Hypothese. Einzelhamster züchten würde man ja im Grunde nur, wenn man bewusst Tiere verpaart, die eher Einzelgänger sind oder wenn Sozialgene zufällig mit anderen Zuchtzielgenen (z.B. Fellfarbe) gekoppelt sind, oder?
Aber es könnte natürlich auch sein, dass gutes Gruppenverhalten in der Wildnis einen Selektionsvorteil bietet, der durch die Haltung in Gefangenschaft wegfällt und sich somit auch weniger soziale Tiere vermehren können.

Wo wird die Hypothese denn genannt?
Witziger Weise bin ich da gestern bei FB drauf gestoßen, allerdings in der Gruppe für eurasische Zwergmäuse. Es ging darum ob es Tiere für Einzel- oder Gruppenhaltung sind mit dem Verweis, dass man das früher bei Kaninchen und Hamster ebenfalls "falsch" gemacht hat. Und so kam es dann zu dieser Hypothese.

Ich finde sie gar nicht so verkehrt. Wenn man die Tiere immer in Einzelhaltung hält und nur zur Verpaarung zusammensetzt lernen die Tiere kein Sozialverhalten, zumal sie schnell von der Mutter getrennt werden. Ich denke, dass sich soetwas durchziehen könnte.