Danke. Ja, das denke ich auch.
Wochenende ist eben immer beschissen, wenn was mit den Tieren ist.
Man kann dann oft nur hoffen, dass die Medikamente vom Notdienst irgendwie anschlagen und das Kaninchen durchhält.
Nebenbeigesagt habe ich auch beobachtet, dass die Situation mit Tierärzten am Wochenende immer schlechter wird.
Viele machen gar keinen Notdienst mehr und oft sind die Tierärzte dann allein und haben gar keine Helfer, was große Not O.Ps extrem verkompliziert.
Wenn ein Kaninchen dann liegt, ist die Lage schon extrem kritisch. Ich hab hier selbst Fälle gehabt, wo ich im nachhinein denke, ist es für das Kaninchen wirklich eine Hilfe gewesen, obwohl schon absehbar war, dass es nichts mehr wird.
Ich bin mittlerweile davon abgekommen, Gott zu spielen und ein Kaninchen dem es augenscheinlich extrem schlecht geht noch 100 km durch die Gegend zu fahren, nur weil ich mein schlechtes Gewissen als Tierbesitzer erleichtern will und am Ende mir selbst keine Vorwürfe machen will: Ich hätte nicht alles gegeben.
Ich bin früher mal mit einem augenscheinlich schwer atmenden Kaninchen 80 km bis in die Tierklinik gefahren. Das Kaninchen ist mir dann auf der Fahrt verstorben. Im nachhinein wäre es wohl zu Hause und unter weniger Stress deutlich friedlicher gegangen.
Irgendwann heißt lieben eben auch loslassen zu können. Wir Menschen wollen das immer nicht wahrhaben, weil wir uns dann unserer eigenen Endlichkeit bewusst werden.
Manchmal ist alles zu geben eben nicht genug.






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