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Thema: Retrogrades Zahnwachstum

Hybrid-Darstellung

  1. #1
    Benutzer
    Registriert seit: 28.08.2018
    Ort: Deutschland
    Beiträge: 36

    Standard

    Erst mal vielen Dank für die Antworten.

    Madame geht es ansonsten soweit gut. Mir wäre an ihrem Fressverhalten nichts Weiteres aufgefallen. Würde sogar sagen seitdem es endlich frische Wiese gibt ist der Apettit wieder sehr groß.
    Sie schmeißt sich auch weiterhin ganz breit hin und klappert auch mal mit den Zähnen rum. Zumindest solange ihr keiner von uns Menschen zu Nahe kommt.
    Sie mag auch eingeweichte Cunis, aber ich habe leider trotzdem meine Bedenken, dass sie diese weiterhin so gut frisst, wenn was los ist.
    Der Augenausfluss ist schon eher vermehrt, fast permament ist vorne das Fell an den Auge verklebt, sieht bei einem Löwenkopf aber natürlich auch etwas schlimmer aus. Achja Tränenkanal war durchgängig.
    Stufengebiss wurde übrigens gesagt, dass sie Keines hat. Kaum ein Trost...
    Die TÄ meinte, dass sie recht viel einschleifen müsste, impliziert durch den schon hohen Wachstum ins Kiefer, ob das aber wirklich so zusammenhängt weiß von Euch vielleicht einer besser.
    Wie oft das Ganze dann passieren müsste, weiß ich auch nicht. Bisher hatten wir, was das Kürzungsintervall bei normaler Wuchsrichtung mit Fehlem vom Gegenspieler bei Schneidezähnen angeht, noch kein Glück.
    Vielleicht ist das ja bei Backenzähne anders.... Ah mit alle oberen Zähne im Anfangspost meinte ich auch nur die Backenzähne.

    Wenns wenigstens nur ein Paar wären, würde ich ja sagen: Gut frisst sie halt auf den Übrigen. Bei Angst fängt sie immer das schnellere Schnaufen an und das hält dann auch noch etwas im Ruhezustand an. Da denkt man sich manchmal gleich kollabiert sie nur weil man ihr langes Fell etwas bürsten muss. Dazu kommt dann noch, dass sie schon mit Kaninchen zusammen war bei denen E.C. ausgebrochen ist, wird den Parasiten also auch sicher in sich tragen. Beste Vorrausetzungen. Narkoserisiko besteht leider auch noch, wobei sich da zum Glück viel getan hat mit den Jahren. Ganz jung ist sie nicht mehr, aber ich weiß, dass Kaninchen auch deutlich älter werden können.
    Bei allen anderen Kaninchen, die ich so hatte, hätte ich gar nicht lange überlegt. Aber sie ihr Restleben einfach genießen zu lassen, ist leider doch eine in Erwägung zu ziehende Alternative.
    Eine Woche passiert jetzt auf jeden Fall nichts, da sie auch noch geimpft wurde.

    Es wäre tatsächlich bei den Erfahrungen noch hilfreich, wenn Ihr mir sagen könnt, wie viele/welche Zähne letzlich betroffen waren und dann auch geschliffen wurden.
    Geändert von Eos (06.05.2021 um 23:00 Uhr)

  2. #2
    PS-Versager
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    Ort: nördlich Hamburg
    Beiträge: 17.151

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    Es wäre tatsächlich bei den Erfahrungen noch hilfreich, wenn Ihr mir sagen könnt, wie viele/welche Zähne letzlich betroffen waren und dann auch geschliffen wurden.
    Bei retrogradem Zahnwachstum und dem einschleifen geht es darum die Zähne außer Kontakt zu nehmen, es werden somit dann immer alle eingekürzt um den Druck für eine Weile zu nehmen.

  3. #3
    Gast
    Gast

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    Zitat Zitat von Alexandra K. Beitrag anzeigen
    Es wäre tatsächlich bei den Erfahrungen noch hilfreich, wenn Ihr mir sagen könnt, wie viele/welche Zähne letzlich betroffen waren und dann auch geschliffen wurden.
    Bei retrogradem Zahnwachstum und dem einschleifen geht es darum die Zähne außer Kontakt zu nehmen, es werden somit dann immer alle eingekürzt um den Druck für eine Weile zu nehmen.
    Und das widerm führt dann dazu, bzw. erhofft man sich, dass die Wurzeln sich durch die Druckminderung zurückbilden.

  4. #4
    Benutzer
    Registriert seit: 28.08.2018
    Ort: Deutschland
    Beiträge: 36

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    Zitat Zitat von Alexandra K. Beitrag anzeigen
    Es wäre tatsächlich bei den Erfahrungen noch hilfreich, wenn Ihr mir sagen könnt, wie viele/welche Zähne letzlich betroffen waren und dann auch geschliffen wurden.
    Bei retrogradem Zahnwachstum und dem einschleifen geht es darum die Zähne außer Kontakt zu nehmen, es werden somit dann immer alle eingekürzt um den Druck für eine Weile zu nehmen.
    Die Gegenspieler mal außen vor, warum nimmt man auch die Zähne außer Kontakt, die nicht retrograd wachsen? Also vor allem wenn z.B. nur zwei betroffen sind.

  5. #5
    Gast
    Gast

    Standard

    Der Dreh- und Angelpunkt ist die Druckverteilung. Guck mal, wenn du eine Zahnreihe hast und nur zwei Zähne signifikant einschleifst: Wo geht dann der Druck beim Kauen hin? Richtig, auf die restlichen Zähne der Reihe. Und dann bekommst du da Probleme.

  6. #6
    Gast
    Gast

    Standard

    Vielleicht muss ich ein bisschen spezifizieren: je nachdem, wie die Wurzeln und das Gebiss generell sind, kannst du Probleme bekommen.

    Bei meinem Kanididaten ist es so, dass er ein Stufengebiss hat. Bedeutet, die Zähne sind unterschiedlich lang/kurz. Wir haben zum einen versucht, insgesamt die Kauflächen gleichmäßiger zu bekommen und haben dann P 1+2 (die dem TNK Probleme machten, indem sie ihn mit den Wurzeln reizten) aus dem Kaugeschehen rausgenommen. Das hat hier gut funktioniert.

    Das kann aber bei euch anders sein. Ich kenne ja die Röntgenbilder nicht. Aber wenn die ganze Zahnreihe vom retrograden Wurzelwachstum betroffen ist, dann nützt es eben nix, nur die schlimmsten Zähne runterzuschleifen, dann wirst du wie oben geschrieben Probleme mit der Druckverteilung bekommen.

    Vielleicht ist es so etwas verständlicher erklärt .

  7. #7
    Erfahrener Benutzer Avatar von Simmi14
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    Ort: Frankfurt a. M.
    Beiträge: 8.090

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    Hier wurde auch alles eingeschlieffen, was nicht Schneide-/Stiftzahn war, um eine möglichst gleichmäßige Kaufläche für gute Abnutzung zu bekommen. Passt das, wird das Korrekturintervall auch oft länger, bei Feli war dann erst nach 12 Wochen wieder ein Korrekturtermin nötig.

  8. #8
    Neuer Benutzer
    Registriert seit: 08.11.2015
    Ort: Ruhrgebiet
    Beiträge: 28

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    Bei unserem Zahni (auch retrogrades Zahnwachstum) wird auch alles geschliffen. Da er nur noch die Hälfte seiner Zähne hat und somit die Gegenspieler fehlen, ist der Behandlungsintervall relativ gering - spätestens alle 6 Wochen. Nach dem Zähneschleifen bekommt er einmalig ein Schmerzmittel gespritzt und frisst immer sofort nach der Behandlung.
    Kieferabszesse bilden sich trotzdem einmal im Jahr und müssen dann operiert werden.

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