Mein aufrichtiges Beileid, Prinzessin Puschelgrün!
So wie es sich bei Katharina Bö liest, finde ich nicht, dass ihr neuer ein Leihkaninchen ist.
Die Halter hätten ihn eh weg geben müssen, da noch ein Tier nicht machbar gewesen währe. Der Kontakt ist nur einfach glücklicherweise da und es steht im Sinne aller fest was geschieht, wenn das Ende da ist.
Ich freu mich ehrlich für dich, dass du da so ein Glück hast!
Dem Thema Leihtier, da sehe ich ehrlich den Sinn dahinter nicht.
Du könntest dir auch gut ein Tier aus dem Tierheim nehmen und dann dich dazu entschließen mit der Haltung aufzuhören und dann je nach dem wer zu erst von den Tieren geht, es zurück ins Heim geben oder ein gutes neues Heim suchen.
Wer mit der Haltung aufhören möchte kommt mit der Abgabe mindestens eines Tieres nicht drum herum und wer seine Tiere liebt, kann auch nicht zwischen seinem und einem „Leihtier“ unterscheiden, denn das Leihtier wird doch ganz von selbst auch zum eigenen Tier.
Etwa man hält Kaninchen oder man hört auf und gibt seine Tiere weg.
Meiner Meinung nach ist es grausam ein Tier zum Leihtier zu kühren, selbst wenn dies nur ein mal geschehen soll und ich verstehe auch die Menschen nicht, die so etwas überhaupt nur in Erwägung ziehen.... es sind Lebewesen, die auch nur ein Leben haben und nicht als Notlösung herhalten sollten, nur weil da ein Mensch ist der glaubt dann mit der Abgabe des „Leihtieres“ besser klar zu kommen als mit seinen vorhandenen Tieren.
Wer zwischen einem Leihtier und seinem eigenen Tier unterscheiden kann, der sollte meiner Meinung nach überdenken, ob derjenige wirklich noch mit vollem Herzen und verstand bei der Haltung ist.
Liebe Grüße
Amber
Geändert von Amber. (17.03.2018 um 17:50 Uhr)
Sehe ich ein wenig anders, auch wenn ich Dir recht geben muss, dass das tatsächlich den faden Beigeschmack hat, dass das Tier als ein Gegenstand betrachtet wird, den man wie einen Pokal weiterreicht.
Ich hatte schon vorab überlegt, was ich mit Curri mache, sollte Flauschi gehen (oder umgedreht). Leider ist dieser Fall eingetreten.
Mein Plan ist es eigentlich, mittelfristig von 4 Tieren in 2 getrennten Zimmern auf 2 zu reduzieren.
Eine Möglichkeit wäre gewesen, Curri wegzugeben, womit mein Ziel schon erreicht worden wäre - nur leider ist das für mich nicht möglich.
Der Kerl hat einfach zu viele Baustellen.
Die Frage nach einem neuen Kieferabzeses z.B. lautet nicht ob, sondern wann es soweit ist.
Zudem ist er ein absolutes Sensibelchen. Der frisst nur zu Hause, jede andere Umgebung bedeutet für ihn Stress, auch wenn sie noch so toll ist. Almuth, wo er zusammen mit Flauschi letztes Jahr in Urlaubsbetreuung war, kann ein Lied davon singen ....
Fakt ist, ihn wegzugeben, stand für mich deswegen nicht zur Debatte. Bei Flauschi hätte ich es auch nicht gemacht, da auch sie eine einzige Baustelle war.
Und eh jemand fragt: nein, eine Vergesellschaftung mit den anderen beiden hätte auch nicht funktioniert. Schon einmal versucht.
Blieb für mich nur der Weg, über ein Leihkaninchen nachzudenken.
Was ich nicht wollte war, ein Tier aus einer bestehenden 'Beziehung' oder intakten Gruppe rauszureißen.
Ich habe daher ein Tier gewählt, dass zwar in einer Gruppe war, aber nicht so richtig integriert und oft aussen vor war.
Was mit ihm nach dem Tod von Curri passiert (sollte es ihn überleben), weiß ich nicht. Vielleicht sind die anderen beiden nicht mehr oder nur noch eins und eine VG hat dann geklappt, es könnte gut sein, dass ich doch beschließe, es zu behalten, es zurück gebe oder es mit Zustimmung der Leihstelle vermittle.
Aber sind wir doch mal ehrlich: wenn ich mir ein Tier aus dem Tierheim hole mit der bewussten Entscheidung, nach dem Tod meines anderen Tieres mit der Haltung aufzuhören, und es dann ins TH zurück gebe oder vermitttle - wo bitteschön ist da denn der Unterschied zu einem Leihtier? Es gibt keinen.
Geändert von Burkhard (17.03.2018 um 19:11 Uhr)
Konservative sind Menschen, die mit 2 Beinen geboren wurde, aber nie gelernt haben, vorwärts zu gehen.
Und sie versuchen, die Probleme von morgen mit den Lösungen von vorgestern in den Griff zu bekommen.
"Wer so tut, als bringe er die Menschen zum Nachdenken, den lieben sie. Wer sie wirklich zum Nachdenken bringt, den hassen sie." - Aldous Huxley
Unter einem Leihtier verstehe ich das so, dass es vertraglich festgehalten wird, dass, wenn das eigene Tier verstirbt, dass das Leihtier dann zurück zur Vermittlungsstelle geht und man sich dann auch dran halten muss.
Oder ist das nicht so?
Ich weiß auch nicht... Meinungen ändern sich doch ständig.
Ein so schwer krankes Tier, was auch noch so sensibel reagiert, würde ich ebenfalls nicht weg geben. Und klar denkt wohl jeder mal darüber nach wann man aufhört, ob man aufhört oder ob es weiter geht, aber solange da doch ein Tier ist, wo man weiß, dass man dieses nicht weg geben möchte, fällt doch die Frage des aufhörend komplett weg, denn selbst wenn vom Tier der Partner verstirbt, man führt die Haltung doch weiter, denn alleine geht nicht, drum dessen ein weiteres Tier dann her muss.
Kommt es dann soweit, dass das betroffene Tier verstirbt oder man weiß, dass es demnächst versterben wird, entscheidet man doch wieder komplett neu oder nicht?
Das neue Tier, was man damals für das gehandicapte holte, hat man doch zwischenzeitlich auch zu lieben und zu schätzen gelernt und das ist das was ich bei dieser Leihtiersache nicht ganz verstehe....
Wie kann man sicher sagen, ich hol jetzt ein Leihtier weil ich mich von meinem vorhandenen Tier nicht trennen kann und gebe das Leihtier dann ab, wenn mein Tier nicht mehr ist?
Ich kann jeden verstehen, dass man ein chronisch Krankes, sehr sensibles oder altes Tier nicht mehr weg geben möchte, aber darum geht es vielen ja gar nicht, denn die Leute wollen ja in erster Linie mit der Haltung aufhören und ihr vorhandenes nicht alleine lassen, aber ist das Leihtier nicht dann auch ihr Tier? Wie können sie einen solchen Unterschied zu ihrem und zum Leihtier machen, dass sie sagen können, dass sie ihr vorhandenes Tier nicht weg geben können aber das Leihtier dann schon?
Liebe Grüße
Amber
Ich finde Leihtiere grundsätzlich keine schlechte Idee. Für mich hängt es sie am wie.
Wenn ich weiß, dass ich meine Haltung beende und ich habe ein Wrack als letztes Tier, wo ich genau weiß, dass ich das nicht mehr gut unter bekomme bzw. der Umzug sehr negativ fürs Tier aufgrund des Stresses wäre, dann finde ich ein jüngeres, gesundes Tier dazu, eine gute Sache. Dieses Tier kann dramatisch besser wieder ausziehen/umziehen.
Ob das jetzt zurück in die alte PS ist, wo es dann für immer bleibt oder direkt in eine ES, finde ich dabei irrelevant.
Wichtig ist für mich, dass kein Tier zum Wanderpokal wird.
Für mich ist ein Leihtier kein Tier zweiter Klasse. Sondern eins, wo ich sicher sein kann, dass es -bei Bedarf- wieder in gute Hände geben kann. So lange wird es natürlich gleich betüddelt.
Meine Pflegies können alle zurück kommen. Irgendwie sind sie so ja auch Leihtiere. Falls ihre Partner sterben und die Besitzer die Haltung aufgeben, können meine Tiere zurück.
LG Lotte
Habe das hier auch gelesen und sehe es ganz genauso.
Wie viele Male sind Tiere schon vermittelt worden und zurückgekommen, und wieder vermittelt.
Auch das fand ich absolut unschön und traurig für das jeweilige Tier.
Dem vorzubeugen wäre nur, wenn eine PS nur einmal/zweimal vermittelt und es danach behalten würde.
Ich kenne einen TSV hier, der es grundsätzlich so macht, zum Glück kommen aber nicht so viele Rückläufer, sonst hätten sie ja nie Platz für Neuaufnahmen.
Im Prinzip kann ich überhaupt kein Tier weggeben (lieber hätte ich eins mehr hier) aber mit dem letzten wird es natürlich ein Problem.
Und ja, wie Charlotte es schreibt, es kommt auch immer auf das Tier an. Manch eines verkraftet den Umzug besser, sind gesund, noch jung und Hauptsache sie bekommen so schnell wie möglich ein Freundchen .
Andere sind zaghaft und scheu, nicht gesund und was auch immer..und tun sich schwer in einer neuen Umgebung.
Hab beides schon erlebt, selbst bei Urlaubsbetreuung.
Geändert von hasili (17.03.2018 um 23:46 Uhr)
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