Die Frage ist halt, inwiefern all die "Veränderungen" das Weibchen schlussendlich beeinträchtigen. Es gibt ja keinen Nachweis, dass das irgendwann zum Problem führt.
Ausnahme ist natürlich, wenn es bösartige Tumoren sind.
Die Frage ist halt, inwiefern all die "Veränderungen" das Weibchen schlussendlich beeinträchtigen. Es gibt ja keinen Nachweis, dass das irgendwann zum Problem führt.
Ausnahme ist natürlich, wenn es bösartige Tumoren sind.
Wenn man die ranghöheren Weibchen kastrieren lässt, weil man hofft, dass sie dann endlich aufhören die anderen zu foppen und ihnen das Leben schwer zu machen... macht das Sinn?
Ich hab in der Gruppe einen Kastraten der sich wie ein unkastrierter Kerl benimmt -leider. Der ist vor allem hinter einer der zwei Chefinnen immer wieder hinterher. Sie "grunzt" dann in so hohen tönen und drückt damit ihr Unwohlsein aus. Sie ist diejenige die die anderen Mädels am meisten jagt und beißt. Mittlerweile haben neue Tiere gar keine Chance mehr in der Gruppe. Wollte kürzlich eine Dame wieder zurück in die Gruppe integrieren, aber das ging absolut nicht.
Hatte eben noch eine Frage. Leider ist sie mir abhanden gekommen![]()
Also ich glaube Veränderungen vorab festzustellen ist schwer und nciht immer möglich. Ich lasse Häsinnen vorsorglich kastrieren, aber bei 14 Stück wird man ja wirklich arm
Wenn die iene Häsin andere Häsinnen angeht ist es bestimmt einen Versuch wert. Ich persönlich habe bei mir aber die Erfahrung gemacht, dass ich keine kasteirte und unkastrierte Häsin zusammen halten konnte. Meine sonst total liebe (kastrierte) Häsin hat die unkastrierte außeinandergenommen. Jetzt sind beide kastriert und beste Freundinnen. Habe auch gelesen, dass es auch andere mit so einer Erfahrung gibt. Wieder andere haben kastrierte und unkastrierte harmonisch zusammen. Da muss man es wohl drauf ankommen lassen
Wie auch immer man sich entscheidet sollte man bedenken das ein "Veränderung" nicht zwangsläufig Krebs ist oder Krebs wird oder überhaupt Probleme macht. Ich selber lasse Häsinnen nicht prophylaktisch kastrieren , ich taste 1x monatlich gründlich ab.
Ich habe noch nie eine Häsin an Gebärmutterkrebs verloren.
http://www.hauskaninchen.com/Seiten/...astration.html
Ja, ich habe schon was ertastet: leicht hyperplastische Uterusschlingen und eine leicht angebildetet Gebärmutter.
Auffallend war häufiger Nestbau.
Der Kaninchenbauch ist normalerweise ganz weich, wenn man da was knotiges fühlt sollte man den TA mal drübergucken lassen.
Ich lag in dem Fall mit meinem Verdacht richtig, die TÄ bestätigte den Tastbefund und führte eine Ovariohysterektomie durch:
Die Eileitern waren voller Zysten und die Gebärmutter leicht vergrößert.
Das war also keine Not-OP sondern einfach eine rechtzeitige OP um zu verhindern das es tumorös entartet.![]()
mausefusses - es gibt einen gravierenden Unterschied zwischen Dir und manch anderem User > Du hast ein medizinisches Wissen, viele User hier nicht.
Somit halte ich es persönlich für nicht gut, Usern eine "Selbstuntersuchung zu empfehlen", sondern sehe den Hinweis auf eine tä Untersuchung als angebracht an. Und ganz abgesehen davon können selbst TÄ nicht immer ertasten, was evtl. im Inneren vorhanden ist und haben schon so manch zweifelhafte Diagnose gestellt, die dem Tier letztlich sogar das Leben gekostet hat.
Wer sich unsicher ist, sollte lieber 1x mehr als zuwenig zum TA gehen und sein Tier kompetent durchchecken lassen, als evtl. Selbetversuche zu starten; das kann böse ausgehen.
Geändert von Hope R. (24.06.2013 um 22:30 Uhr)
Die Eskalation aller Spannungen beginnt mit der Verweigerung des Dialoges.
(Julius Kardinal Döpfner)
Liebe Grüße, Anja
Also wir haben mit ertasten keine gute Erfahrung. Ich glaube da auch nicht mehr dran ...
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