Das ist aber nicht korrekt. E. Cuniculi äussert sich schon lange vorher, und die klinischen Symptome sind sehr vielfältig: Verdauungsprobleme, Nierenschäden, lokale Entzündungen, Gewichtsverlust, Teillähmungen usw.
Das ist teilweise korrekt. Man setzt es in diesem Fall gegen Microsporidien ein.
Die Anzahl betroffener Tiere beträgt bei Heimbeständen in Deutschland etwa 30% und bei Zuchtbeständen etwa 45%.
Panacur wird nicht über die Niere, sondern über die Leber abgebaut.
Gehirnschäden lassen sich nicht mehr behandeln. Durch das Platzen der Zelle kommt es zu finalen Schäden, und nur regenerierbare Zelltypen können vom Kaninchen ersetzt werden.
Die Schlussfolgerung ist allerdings richtig. Denn: Das Kaninchen kann prinzipiell auch ohne Medikamente die Infektion kontrollieren.
An diesen Studien hatte die Weltgesundheitsorganisation ein grosses Interesse, weil
- Panacur für Nutztiere erst zugelassen werden kann, wenn nachgewiesen ist, dass keine Schäden für den Menschen auf dem Teller liegen
- Benzimidazole tumorblockierende Wirkung haben, was für die Krebsforschung interessant ist
- HIV-positive Menschen und an AIDS schliesslich erkrankte Menschen von E. Cuniculi bedroht werden und das ein lukratives Gebiet ist
E.Cuniculi kann zudem ein sehr grosses Problem in Zuchtkaninchenbeständen darstellen, also steht auch dort ein grosses wirtschaftliches Interesse dahinter.
Es ist also keinesfalls so, als würde das niemanden interessieren. Ganz im Gegenteil interessiert es in sehr vielen Fachgebieten, und die wenigsten Tierärzte haben die Zeit, in all diesen Fachartikeln zu lesen.
Es hat mit "ungebildet" nichts zu tun. Forschungsergebnisse brauchen meistens so 20-30 Jahre, bis sie allgemein anerkannt sind.
Es wird eigentlich vielfach das Gegenteil herausgefunden: Dass Fenbendazol wirksam ist.
Wundert mich nicht, sie war an der Studie beteiligt
Quasi vollständig korrekt, mit der Erweiterung, dass Fenbendazol auch im Körper wirkt.





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