Zitat Zitat von mausefusses Beitrag anzeigen
Ich hatte schon etliche OP´s und die Tiere haben immer nach 12-24 Stunden selber das fressen angefangen. Ich lasse die Tiere nach den OP´s vor allem erstmal Ruhe.
Ich würde niemals direkt nach einer OP das Tier mit Zwangsfüttern belasten.Innerhalb von 24 Stunden kommt da gar nichts zum erliegen und es verhungert auch kein Kaninchen.
Mit dem Argument das die Verdauung zum erliegen kommt wenn es kurz mal nichts frißt Brei zu geben finde ich irgendwie ein wenig wiedersprüchlich. Brei ist ja nun alles andere als strukturhaltig und verdauungsanregend. Er sättigt die Tiere und damit reduziert sich weider der Appetit der Tiere und der Drang selber mal wieder zu fressen.

So handhabe ich es und so haben es mir 2 verschiedene Praxen gesagt!
Wie viele Weibchen Kastrationen hattest Du? Wer will kann auch selbst Brei machen, das ist ja jedem selbst überlassen. Es geht darum das der Blinddarm gerne aufgast und dann massier mal den Bauch alle halbe Stunde und gib stündlich Medis. Diesen Stress erspare ich meinen, denn das ist für mich kontraproduktiv in Sachen Genesung.


Zitat Zitat von Rabea G. Beitrag anzeigen
Zitat Zitat von Frasim Beitrag anzeigen
Und mal ein allgemeiner Hinweis mit "nicht springen" nach der Kastra.....die Nähte sind das stabilste am ganzen Kaninchen Die dürfen durchaus über Tisch und Bänke gehen wenn sie das möchten.

Mein TA hat mich damals wie ein Auto angeguckt, als ich fragte, wie lang sie denn jetzt nicht springen dürfe. Hatte das ebenfalls mal hier gelesen, laut meinem TA ist das aber Unsinn, die Naht hält problemlos, wenn es richtig vernäht wurde und das Tier nicht selber rangeht. Ich hab alles gelassen, wie es war und bei der letzten Kastra im Mai bei Emilie ebenfalls. Die saß schon nach 1 Stunde oben auf ihrem Stalldach und hüpfte und sprang munter durch die Gegend. Zumal ich im Gehege gar nichts sprungsicher hätte machen können, außer alles einzeln abzubauen und einen zig Kilo schweren baumstumpf kann ich auch nicht mal eben so entfernen...

Beide Häsinnen brauchten auch keinen Body oder so. Die haben ihre Naht voll in Ruhe gelassen und sich die Fäden dann nach einer Woche selber gezogen.




Zitat Zitat von FlockeSam Beitrag anzeigen
also ich hab zwei meiner weiber nach 24 std zugefüttert. sie wollten partout nicht fressen. weder kräuter noch möhrenkraut oder sonstwas. es wurde nicht geköttelt etc.

ich habe dann zwar nicht engmaschig gepäppelt und nicht übermäßig, aber etwas, damit sie flüssigkeit und kohlenhydrate bekommen. ich war echt froh, dass die beiden damen was moppeliger waren, da sie in den tagen echt viel abgenommen hatten.

richtig selbstständig gefüttert haben sie erst nach 7 tagen. nach 5 tagen haben sie eher schlecht als recht an den kräutern gelutscht.

ich denke, dass man es echt vom tier abhängig machen sollte. und wenn man die tiere die ersten tage seperat hält, dann merkt man auch was läuft und was nicht

Hier hätte auf jeden Fall früher gepäppelt werden müssen dann wären sie ganz sicher schneller auf dem Damm gewesen. Leider bezahlen viele Häsinnen solche Aktionen mit dem Tod.


Zitat Zitat von Rabea G. Beitrag anzeigen
Ich habe meine sofort wieder zusammengelassen. Männchen - Weibchen, die sich abgöttisch lieben. Da tut mir eine kurze trennung schon weh.
Außerdem bin ich der Meinung, dass ein Partner durchaus gut tut beim Genesen.

Wenn die OP ohne komplikationen verläuft und sich die Tiere immer gut verstanden haben, würde ich nicht trennen.

Hier muss ich meistens immer trennen aufgrund der Haltung. Aber wenn es "nur" ein Pärchen ist, dann lasse ich auch zusammen, wenn die Häsin fit ist. Ist sie das nicht dann kommt sie für 1-3 Tage seperat unter Wärme.


Zitat Zitat von mausefusses Beitrag anzeigen
Die kann man einfach mehrmals täglich tauschen und entsorgen, hygienisch einwandfrei und man muß keine vollgesifften Handtücher waschen.
Ich nutze die auch aber nur wenn die nicht gefressen werden.