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Thema: Just Hund - Part II

Hybrid-Darstellung

  1. #1
    mit drei Pansenliebhabern :D Avatar von Kim R.
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    Es hat doch überhaupt nix mit wissenschaftlichen Studien zu tun, wenn man möchte, dass der Hund frisst was man ihm gibt. Damit man, sollte der Hund jemals spezielles Futter brauchen, nicht aufgeschmissen ist.

    Hier fressen und vertragen alle sechs Hunde alles. Auch die zwei vorherigen Hunde haben alles vertragen und brauchten kein Spezialfutter.
    Und ich mach da absolut keine Wissenschaft draus. Ich kaufe das, was ich gerade kaufen mag. Das variiert zwischen zig Trockenfuttersorten (komplett trocken und halb) und ein paar Nassfuttersorten. Zudem gibts Essensreste, mal Krams was ich extra dazu kaufe (Gemüse, Fleisch, Milchprodukte, etc.) und das alles quer Beet.
    Hier gibts keine speziellen Futterumstellungen, sondern sie kriegen halt das was gerade da ist dann direkt komplett.

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Avatar von Mikado
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    Ausrufezeichen

    Zitat Zitat von Kim R. Beitrag anzeigen
    Es hat doch überhaupt nix mit wissenschaftlichen Studien zu tun, wenn man möchte, dass der Hund frisst was man ihm gibt. Damit man, sollte der Hund jemals spezielles Futter brauchen, nicht aufgeschmissen ist.

    Hier fressen und vertragen alle sechs Hunde alles. Auch die zwei vorherigen Hunde haben alles vertragen und brauchten kein Spezialfutter.
    Und ich mach da absolut keine Wissenschaft draus. Ich kaufe das, was ich gerade kaufen mag. Das variiert zwischen zig Trockenfuttersorten (komplett trocken und halb) und ein paar Nassfuttersorten. Zudem gibts Essensreste, mal Krams was ich extra dazu kaufe (Gemüse, Fleisch, Milchprodukte, etc.) und das alles quer Beet.
    Hier gibts keine speziellen Futterumstellungen, sondern sie kriegen halt das was gerade da ist dann direkt komplett.
    Jetzt sagst du es ja selbst: du wechselst alles mögliche durch. Was ich super finde. Und was bedeutet, dass deine Hunde nicht ständig langweilig das Gleiche fressen müssen. Das ist eben auch meine Erfahrung: sie mögen einfach mal Abwechslung (im Ggs. zu den meisten Katzen). Dann fressen sie ja auch.

    Weiter oben hast du übrigens praktisch Benny beschrieben, als ich ihn mit 6 Jahren übernommen habe: Niereninsuffizienz, Pankreatitis. IBD kam noch dazu. Ein verbrauchter, alter, trauriger 70 cm Hund mit knapp 30 kg und stumpfem, schuppigem Fell. Wir haben steinige Zeiten hinter uns. Inzwischen ist er 10, die IBD macht uns ab und an noch ein paar Probleme, aber nicht mehr oft. Die anderen Werte sind super. Das Fell glänzt, der Hund ist jung, wach, fröhlich.

    Das Diätfutter mochte er nicht, für ihn habe ich mich daher intensiv in das BARF-Thema eingearbeitet. Gegen den Rat meiner Tierärzte (aber einfach nur, weil sie sich mit BARF nicht auskannten). Die meinten auch, er ist krank, er sollte das Spezialfutter bekommen, auch wenn er es nicht sonderlich mag. Sie waren sehr begeistert, wie toll sich seine Werte mit meinem Weg verbessert haben, und das mit Futter, das ihm schmeckt.

    Natürlich hätte ich bei ihm auch darauf bestehen können, dass er das Tierarztfutter frisst. Und wahrscheinlich hätten sich seine Werte damit genauso gut erholt. Der Weg wäre für ihn nur noch unschöner gewesen als ohnehin schon: schwer krank und langweiliges Futter. So konnte ich ihm zumindest ein bisschen mehr Lebensqualität verschaffen. Will sagen: es gibt eben nicht nur den einen, richtigen Weg. Es muss jeder den Weg finden, der zu ihm passt.

    Und jetzt habe ich aber wirklich fertig

  3. #3
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    So wie bei Kim läuft es hier auch, nur eben ohne Fertigfutter, außer mal im Urlaub Dosenfutter. Es gibt halt jeden Tag eine andere Sorte Fleisch und eine andere Sorte Gemüse. Sollte mal jemand was stehen lassen, gibt es halt nichts und das Gleiche bei der nächsten Fütterung wieder. Wenn es neu ist und es bleibt wieder stehen, gibt es bei der nächsten Fütterung was anderes. Dann gehe ich davon aus, dass es nicht schmeckt. Wenn etwas stehen bleibt, was sonst gefressen wurde, verbuche ich das unter Mäkelei und ignoriere das. Oder der Hund ist halt krank. Damit fahre ich sehr gut und es kommt keine Langeweile auf.

    @ Mikado, Dein Benny ist das beste Beispiel, dass man Spezialfutter für kranke Hunde auch selbst herstellen/zusammenmischen kann. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es eine Krankheit gibt, die man ausschließlich mit Trockenfutter in den Griff bekommen kann. Es macht einfach nur mehr Mühe. Und auch, wenn der Hund es gewohnt ist, ab und zu mal Trockenfutter zu bekommen, wird er doch irgendwann anfangen zu mäkeln, wenn er auf einmal gar nichts anderes mehr bekommt, denke ich.

  4. #4
    mit drei Pansenliebhabern :D Avatar von Kim R.
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    Zitat Zitat von Mikado Beitrag anzeigen
    Jetzt sagst du es ja selbst: du wechselst alles mögliche durch. Was ich super finde. Und was bedeutet, dass deine Hunde nicht ständig langweilig das Gleiche fressen müssen. Das ist eben auch meine Erfahrung: sie mögen einfach mal Abwechslung (im Ggs. zu den meisten Katzen). Dann fressen sie ja auch.
    Es hat hier ja auch NIE jemand etwas anderes geschrieben. Nirgends hat irgendwer geschrieben, dass man Futter nicht wechseln oder aufpimpen darf.
    Es ist nur schlicht ein Prvileg, was man verliert, wenn man dumm anfängt rumzumäkeln.
    Würde hier einer der Hunde anfangen zu verlangen, dass das Trockenfutter bitte mit was besonderem gereicht zu haben werde, gäbs halt definitiv für den Hund auch nur noch das Trockenfutter ohne Beilage.


    Und bei bestimmten Krankheitsbildern anzufangen zu barfen als Laie empfinde ich als hochgradig fahrlässig und bin doch sehr froh, dass diesem (ohnehin in meinen Augen sehr zweifelhaftem) Hype die wenigsten Tierärzte folgen.
    Aber zum Glück (ok. To be honest. In vielen Fällen auch leider) ist ja letztlich für die Gesundheit seines Tieres jeder selbst verantwortlich.

  5. #5
    Chefküken Avatar von Charlotte
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    Oh nein, Irmchen Ich drücke die Daumen!


    Wir haben für Milow nun auch die Diagnose IBD erhalten. Jetzt geht die Suche nach dem richtigen Futter wieder los. Pferd war es schon Mal nicht. Aber auch da war auffällig: trockene Cracker dazu und der Kot wurde deutlich besser und wir konnten weniger füttern -> nur noch 4 statt 6 Haufen am Tag. Also werden wir nach einem Trockenfutter suchen.

    Aber gar nicht so leicht. Wir wissen ja bereits, dass Kartoffeln und Reis auch nicht so der Hit für ihn sind.
    LG Lotte

  6. #6
    mit drei Pansenliebhabern :D Avatar von Kim R.
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    Wie lange habt ihr Pferd denn versucht und in Kombination mit welchen Futtermitteln?
    Rein vom Lesen her, aber mich kann mein zugegebener Maßen wirklich schlechtes Zeitgefühl auch täuschen, wirkt es so, als ob ihr recht schnell immer Erfolg und Misserfolg feststellt. Für eine wirklich aussagekräftige Ausschlussdiät, muss es aber ja wirklich über sechs Wochen ausschließlich ! das Futter geben. Im Idealfall ohne andere Medikationen.

    Wenn Pferd tatsächlich raus ist, würd ich wohl ein Trockenfutter mit Büffel und Süßkartoffel versuchen. Spannender Weise ist Büffelprotein recht weit vom Rinderprotein entfernt (warum auch immer) und ist auch keins der gängigen Allergene. Süßkartoffel wird auch oft besser vertragen als Kartoffel.
    Alternativ ginge auch Trockenfutter auf Insektenproteinbasis.

  7. #7
    Chefküken Avatar von Charlotte
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    Ausschließlich Pferd hat er zum Zeitpunkt der Spiegelung 4,5 Wochen bekommen und war da noch hochgradig entzündet. Erst danach haben wir ein paar Cracker mit Pferd und Süßkartoffel gegeben, damit wurde der Kot echt fein.
    Er bekommt Pferd Nassfutter jetzt mit Cracker Pferd und Süßkartoffel 5,5 Wochen.

    Er hat auch gerade keinen akuten Schub. Er schmatzt gerade nur und juckt sich das Fell. Alles andere ist okay.

    Ansonsten achten wir immer auf die Minimum 6 Wochen. Außer es kommen andere Symptome dazu. Insektenfutter hat er hat nicht gut vertragen. Hat darunter auch unheimlich schlechtes Fell und Co bekommen.

    Ansonsten verträgt er Süßkartoffel gut.

    Kannst du da ein TroFu mit Büffel und Süßkartoffel empfehlen?
    Geändert von Charlotte (25.11.2020 um 10:58 Uhr)
    LG Lotte

  8. #8
    Chefküken Avatar von Charlotte
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    Der Spezialist dazu in der Tierklinik sagte, dass es nicht hochgradig entzündet sein darf, wenn wir es schon 4,5 Wochen füttern.
    LG Lotte

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