Zitat Zitat von SvenMa Beitrag anzeigen
Mir kam da heute eine Idee bei meiner Schwägerin die selbst zwar Katzen hat, aber das müsste klappen. Ich würde das trotzdem erst gerne hier besprechen.

Für Katzen gibt es doch so Futterautomaten mit z.B. 6 Schälchen wo man einstellen kann dass z.B. alle 4 Stunden ein neues Schälchen aufgeschoben wird.

Ich glaube halt dass es wichtig ist dass Berry immer mal wieder am Tag ein Stückchen der Leinpellets frisst damit es rutscht. Werfe ich nun die 25g morgens und die 25g abends rein sind die oft nach 4 bis 5 Stunden weg und dann die anderen 7 bis 8 Stunden frisst sie dann nur Grünes und Haare ohne die guten rutschigen Leinpellets....

Wenn ich jetzt so einen Futterautomat mit 6 Schälchen jeweils mit 8 Gramm Leinpellets fülle und auf 4h Intervall einstelle dann sind die 50 Gramm viel gleichmässiger über den Tag verteilt.

Was sagt ihr dazu? Hat schonmal jemand sowas ausprobiert?
Grüße Sven

Ja. Ich hab einen Automaten mit 2 Fächern und da habe ich noch 2mal im Tagesverlauf einen Snack freigegeben bei Tieren, die sich schnell gelangweilt haben und Unfug gemacht oder die ihr Futter zu schnell auf einmal weggesaugt haben. Aktuell benötige ich den nicht. Aber es hat immer super funktioniert. Wenn sie das Aufklappen der Deckel hörten, kamen sie aus der hintersten Ecke angeschossen

Wie sicher ist denn, dass nur die Haare der Grund sind? Innerhalb von einigen Stunden sammeln sich doch eher nicht solche Massen an Haaren an, dass die Verdauung stehen bleibt bzw. Schmerzen entstehen? Du schreibst, dass der Bauch gluckert, wenn sie keinen oder zuwenig Lein bekommt. Das sagt doch eigentlich schon mal aus, dass sie Gas im Bauch hat und ein Gärungsprozess stattfindet. Ein Gärungsprozess entsteht meistens, wenn Zucker nicht richtig umgesetzt werden kann und in Gärung gerät. Neben zu langer Passage des Futterbreis im Magen/Darm, kann dies auch passieren, wenn die Verdauung als solches nicht einwandfrei funktioniert. Weil die Zusammensetzung der Verdauungssäfte, -säuren, -Enzyme, etc. nicht richtig ist. Dabei könnte eine längerfristige Gabe von Verdauungskräutern, welche die Organfunktion anregen, unterstützend wirken. Manchmal reichen dazu die Rodicare Produkte. Ich würde außerdem mal versuchen, zuckerhaltiges über einige Zeit wegzulassen und sehen, ob das was ändert. Also kein Obst, keine Knollen.

Meine Lotte hatte im hohen Alter auch immer mal Probleme und kam langfristig mit Rodicare akut aus. Aber im akuten Stadium und noch längere Zeit danach habe ich ihr Carminativum Hetterich gegeben, am Anfang noch zusammen mit Heilerde. Dadurch konnten wir die Blähungen und das Gluckern immer sofort in den Griff bekommen und langfristig gesehen die Funktion gut unterstützen. Manche Lebewesen haben einfach eine schwächere Verdauung, vielleicht auch vergleichbar wie das Reizsyndrom bei Menschen.
Das Produkt ist teilweise umstritten, da es Alkohol enthält. Lotte war leberkrank und hat die Tropfen über ihre letzten 2-3 Jahre häufig bekommen. Die Leberwerte veränderten sich dadurch nicht. Letzlich war mir ihre Lebensqualität aber auch wichtiger. Das die Tropfen wirken, kann mein Reizdarm nur bestätigen. Sie verbessern auch den Appetit, durch den besseren Futtertransport im Verdauungssystem.

https://api.gebrauchs.info/b81a38dc4...437af5a97f2cdi
https://www.eltern.de/foren/geburtst...laehungen.html
https://www.medpex.de/testbericht/da...ehmen-p705781/

Eine weitere Möglichkeit wäre Almazyme
https://www.fuetternundfit.de/Pferde...-Almazyme.html

Damit habe ich gerade meinem alten Pferd die Verdauung gerettet. Die Produkte für Hunde oder Katzen enthalten leider Fleischbestandteile. Aber ich würde dir von dem Pulver für Pferde = Pflanzenfresser schicken, wenn du den Versuch wagen willst. Es ist ein feines Granulat und kann in Brei gemixt werden. Oder evtl. mit etwas eingeweichten Cunis als Kugel geformt und leicht angetrocknet oder auch nass gegeben werden.