Ich kann dich sehr gut verstehen, Nindscha.
Der Tod von Hasi und Batman geht mir auch noch sehr, sehr nahe. Mir fehlt es auch an dem "richtigen" Abstand dazu.
Die Diskussionen mit dem Partner kenne ich auch und das geht mir oft so auf den Senkel.
Aber ich selber bin auch oft unschlüssig. Mein Plan war ja, dass wenn Batman gehen muss, ich die Haltung aufgebe. Aber er war ja noch so jung und ich hätte nicht gedacht, dass das schon so früh passiert. Und als es dann passiert war, habe ich gemerkt, dass ich mit dem Thema Kaninchen noch nicht durch bin. Und siehe da: Da waren wirklich zwei kleine Seelchen, die zu mir wollten.
Ich denke oder besser gesagt hoffe, dass die Zeit kommt und dass man es weiß, wenn es Zeit ist, die Haltung aufzugeben. Ich denke ein Indiz ist, wenn man die Nachteile, die die Haltung mit sich bringt, stärker spürt als das, was man durch sie gewinnt.
Es hat sich da bei mir eine kuriose Entwicklung gezeigt: Durch die Nins habe ich mein Herz für Tiere entdeckt. Das hatte ich vorher nämlich nicht so wirklich. Wir hatten zwar eine Katze, aber die war eher für die Kinder angeschafft. Mittlerweile ist mir klar, dass ich nicht mehr ohne Tiere leben möchte und ich bin dabei an meiner großen Angst vor Hunden zu arbeiten, denn irgendwann mal soll ein Hund bei mir sein.
Was das Aufgeben der Haltung angeht: Irgendwann ist ja mal ein Tier alleine und man kann dann nur hoffen, dass es noch jung und fit genug ist, um es zu vermitteln. Ist es alt und krank wie beispielsweise Mimi, sollte man ein jüngeres dazunehmen, damit das kranke Tier seine letzte Zeit nicht alleine verbringen muss. Das jüngere Tier, kann man dann in Ruhe in gute Haltung weitervermitteln. So zumindest die Theorie.
LG



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