Zitat Zitat von moppel Beitrag anzeigen
Ich habe letzte Nacht meine Molly verloren und sitze grade heulend hier und lese eure Beiträge. Ich habe sie die ganze Nacht gepäppelt und medis eingeflösst. Irgendwann hat sie nur noch alles rauslaufen lassen und ich wusste das ich verloren hab. Ich hab ihr nochmal Schmerzmittel gespritzt und sie mit ihren zwei Jungs allein gelassen. Heute morgen lag sie dann zwischen den beiden im Gehege. Ich war bewusst nicht nochmal in die Klinik, weil ich wollte das sie in ihrem Zuhause ihre letzten Stunden verbringt.
Im März hab ich Maja wegen einer Bauchgeschichte verloren. Allerdings bin ich mit ihr noch zur Klinik gekarrt und sie musste allein in ihrer TB sterben.
Auch jetzt Frage ich mich ob ich hätte fr7her merken müssen was los ist. Ob ich falsch reagiert hab, oder irgendwas vergessen hab. Aber eigentlich ist es auch egal, man tut was man kann und damit muss man leben. Keiner nimmt einem die Entscheidung ab.
Sorry für die wirren Worte, bin einfach nur unendlich traurig.
Tut mir leid, dass du deine Molly gehen lassen musstest! Fühl dich umarmt!
Komm gut über die RBB Molly.
Ich kann nur sagen, dass es für jedes Tier ein Glück ist, wenn es zu Hause sterben darf. Das Glück hatten leider nicht alle meine Tiere!
Die Fragen, die du dir nun stellst, haben sich hier wohl die meisten Halter nach dem Tod ihrer Tiere gestellt, und selbst wenn sie eigentlich zu Nichts führen, weil das Tier ja nun tot ist und man nichts mehr daran ändern KANN, egal, welche guten Gedanken man hat, wie es hätte laufen sollen denke ich doch, ist es wichtig sie zu stellen um Trauer und Schmerz zu verarbeiten. Es darf nur nicht so lange dauern sich diese Fragen zu stellen und es muss noch Raum für andere Dinge sein, sonst geht die Gegenwart verloren
und im schlimmsten Fall sogar die Zukunft.
Weine und trauere, aber verharre nicht darin. Schreibe hier über deinen Schmerz. Hier wird es gelesen und verstanden und geteilt.