Octavinchen

Das liegt einfach daran, dass der Zahnspezie weiß, ob und wie es Sinn macht, das Gebiss so zu schleifen, dass die Gegenspieler kein Problem machen. Nicht immer kann man alle Zähne retten, aber meiner Meinung nach ist es ein Versuch wert, wenn der Zahnspezie sich das zutraut.

Meine TÄ hatte mir das mal so erklärt, dass ein Gebiss ja mahlende Bewegungen macht, so dass die Zähne daneben durchaus in der Lage sind, den übriggebliebenen Zahn mit abzunutzen. So versucht es meine TÄ immer zuerst, sie erhält immer die Zähne, die nicht direkt betroffen sind. Sie sagte mal, dass man den Zahn erst entfernt, wenn es wirklich nicht anders geht. Ich habe schon häufiger Tiere gehabt, die einen Zahn (auch BZ) gezogen bekommen hatten und es gab noch nie ein Problem mit den Gegenspielern.

Bei dem Tier hier sehe ich einfach das Hauptproblem, dass das Tier noch nicht bei einem Spezialisten war und mit ihm oder mit einer Zweit- oder gar Drittmeinung über die Chancen und Risiken nachgedacht wurde, sondern dass die Userin bisher ohne eine Fachmeinung alle Zähne ziehen lassen wollte. Ist nicht böse gemeint, aber sowas halte ich nie für gut. Nur ein TA, der sein Fach versteht, kann da vielleicht das Eine oder Andere raten, dafür hat er seine Ausbildung. Wenn der Zahnspezialist der Meinung ist, es müssten alle raus, ok, aber das ist bisher ja noch nicht das Thema gewesen. Ich kenne wie gesagt noch andere Fälle, wo auch mit dem Spezialisten erst übers Ziehen nachgedacht wurde, es dann aber trotzdem erst einmal mit der fachgerechten Behandlung versucht wurde und die Zähne gerettet werden konnten.