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Thema: Keine Erfahrung mit Vergesellschaftung- bitte Tipps

Hybrid-Darstellung

  1. #1
    Erfahrener Benutzer Avatar von Diana
    Registriert seit: 18.07.2013
    Ort: Hessen
    Beiträge: 3.395

    Standard

    Hallo, ich habe jetzt nicht alle Beiträge gelesen und schreibe einfach mal meine Basics:

    Neues Kaninchen tierärztlich checken mit Kotprobe und bei sehr ängstlichen Tieren würde ich mind. 1-2 Tage Eingewöhnungszeit geben, bevor ich die VG starte. Bei Parasitenbefall natürlich so lange, bis alles behoben ist.

    Wenn der Bock ein nettes Gemüt hat und die Häsin nicht besonders ängstlich ist, kann man durchaus im Endgehege vergesellschaften. Dazu würde ich jedoch alles mit Wasser und Essigessenz reinigen und dann beide gleichzeitig hinein setzen.
    Sollte der Charakter der Tiere nicht gut einschätzbar sein oder das neue besonders ängstlich, dann würde ich auf jeden Fall einen neutralen Raum wählen.

    Das Vergesellschaftungsgehege sollte nicht zu klein, aber auch nicht zu groß sein. 4 qm sind für 2 Tiere eigentlich optimal.

    Ich nehme 2 neue und somit neutrale Umzugskartons, schneide in beide jeweils 2 Eingänge rein und stelle sie ins Gehege.
    Dazu 1-2 Toiletten (je nach Größe), einen Wassernapf und gaaaanz leckeres Futter (Im Sommer Wiese und Zweige, außerdem Kräuter wie Dill und Petersilie, ein paar Möhren vielleicht - im Winter natürlich mehr Gemüse) zudem ein paar Erbesenflocken verteile ich im Gehege, genauso wie Heu.

    Bei einem gemischtgeschlechtlichen Pärchen läuft in der Regel alles recht problemlos. Fellflug und Gejage gehören dazu. Ich habe ein Pärchen, das sich ohne Jagen sofort geliebt hat, aber das ist recht selten.

    VG ist geglückt, wenn beide kuscheln, putzen, gemeinsam fressen.

    Viel Erfolg!!!

  2. #2
    Erfahrener Benutzer
    Registriert seit: 09.04.2012
    Ort: Zürich
    Beiträge: 3.984

    Standard

    Ich habe noch nicht sehr viele VGs gemacht, aber da war jede anders. Einmal den Rammler zur Häsin auf "neutralem" Raum von höchstens 2 qm - nämlich einen Meter entfernt vom Zimmer, in dem der Rammler sonst lebte: tiptop.

    Einmal zog ein Weibchen freiwillig aus der grossen Gruppe mit grossem Gehege zu einem anderen Weibchen in's kleine Gehege.

    Rammler zu zwei Häsinnen - nach ausgiebigem Gerammel alles in Butter.

    Gerade dieses Wochenende Rammler zu Rammler+Häsin gesetzt und nach einem Tag das Gehege verkleinert (!) damit sie sich einigen müssen. Bis heute abend sieht es gut aus.

    Einmal ausgewachsene Häsin zu 11-Wochen alter Häsin gesetzt und nach einer halben Minute wieder getrennt, weil sie nicht länger brauchten um zu zeigen, dass diese spezielle Kombi grad nicht geht.

    Einmal drei Gruppen zusammen gewürfelt und die besorgniserregenden Kämpfe abgewartet.

    Einmal drei Gruppen zusammen gewürfelt, wobei ich zunächst die 4 Weibchen miteinander VG hatten, parallel die drei Männchen VG und nach 4 Wochen dann Weibchen und Männchen zusammen gelassen habe.

    Ich hab den Eindruck gewonnen, dass
    - 2er VG prinzipiell leichter fallen
    - das Geschlecht wirklich keine Rolle spielt
    - Essigessenz und neutraler Raum vielleicht für unsere Nasen relevant ist, aber nicht für die Hasennasen. Die brauchen das nicht.
    - Der Platzbedarf je nach VG-Verlauf geregelt werden muss.
    - Versteck- und Ausweichmöglichkeiten sollten gegeben sein.

    Ich neutralisiere jedenfalls nichts mehr, fange, wenn es geht, mit viel Platz an, setze sie zusammen und schau mir an, wie es läuft. Es gibt nicht "die VG-Regeln" und dann geht alles piccobello ab. Es gibt nur beliebig viele Kaninchen und ergo beliebig viele VG-Abläufe. Da geht es dann eben so, wie die Kaninchen es gerade hinkriegen. Ein bisschen Glück gehört auch dazu.
    Zwei Franzosen, zwei Schweizer, zwei Holländer, ein Japaner, zwei Loh, zwei Fürsorgefelle und ein "Weideunfall"

  3. #3
    uwe
    Gast

    Standard Keine Erfahrung mit Vergesellschaftung -bitte Tips

    Da wird es kein algemeine regel geben ich habe unsere Coco mit der pipi aus dem clo eingerieben von den anderren zwei hat ganz gut geklappt und habe Gemüse in ihren rückzugsraum gemacht

  4. #4
    Froschkönigin Avatar von Kirsi
    Registriert seit: 13.11.2005
    Ort: 26123 Oldenburg
    Beiträge: 400

    Standard

    Jemanden, der offensichtlich noch keine Erfahrungen mit ZFs hat, zu raten, es im normalen Gehege zu machen, finde ich fahrlässig.

    Und nebeneinander, mit Gitter trennen, mit gebrauchter Streu einreiben ist wirklich "old school".

    Es hat ja schon einen Sinn, dass der neutrale Raum empfohlen wird - das ist der Weg, der am schnellsten und sichersten funktioniert. Wenn die Tiere ca. 2-3 Tage zusammen sind und dann schon harmonisch aussehen, ist eine neuerliche Jagerei im alten Gehege so gut wie ausgeschlossen.
    *************************************
    Viele Grüße von Kirsi mit ihrem Zoo
    *************************************

  5. #5
    Gast**
    Gast

    Standard

    Wo kommt denn die neue Häsin war und wann war ihr letzter Tierarztcheck? Davon würde ich die Quarantäne abhängig machen.

    Ich kann anbieten vor Ort bei der Vergesellschaftung zu unterstützen, schreib mir einfach eine Private Nachricht bei Bedarf

  6. #6
    Erfahrener Benutzer
    Registriert seit: 12.01.2013
    Ort: Braunschweig
    Beiträge: 974

    Standard

    Das ist nett.... ich melde mich bei Bedarf gerne!

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