Hallo ihr Lieben,
ich platze hier mal einfach so rein
Mein Hamstermädchen Lotta (2 1/2Jahre alt) hat eine Gebärmutterentzündung.
Lotta hatte am 4.April unter ihrem Bauch alles blutig und feuchtes nach "Verwesung" stinkendes Fell. Ich bin daraufhin sofort zum Nottierarzt gefahren, welcher eine Gebärmutterentzündung feststellte.
Daraufhin hat Lotta eine Woche Baytril bekommen - es war in dieser Woche kein Blut etc. zu sehen und sie sah deutlich besser aus.
Am 16.April fing das ganze wieder von vorne an und Lotta hatte wieder Blut an ihrer Scheide. Mein Stammtierarzt schlug daraufhin einen Antibiotikawechsel vor und ich gab ihr jeden Tag einen Tropfen Retardon, allerdings wurde es dadurch eher schlimmer als besser und somit rief ich nach 3 Tagen erneut bei meinem Tierarzt an.
Nun sollte ich wieder Baytril geben - dies mache ich nun seit 3 Tagen, allerdings wurde es nur am ersten Tag besser. Gestern und vorgestern war erneut Blut an ihrer Scheide zu sehen.
Ich bin ziemlich ratlos und weiß langsam nicht mehr was ich machen soll. Ansonsten ist Lotta fit, frisst wie sonst auch und steht pünktlich um zehn Uhr an der Tür zum Auslauf und kuscheln..
Habt ihr Erfahrung mit GBE und was hat eurem Tier geholfen (ggf. Homööpathie?!)
LG aus dem Pott und ein sonniges WE![]()
Geändert von Juliasch (25.04.2014 um 19:41 Uhr)
Damit habe ich glücklicherweise noch keine Erfahrung, aber ich kopier mal die Infos dazu ausm Hamsterforum hier rein:
Die Gebärmutterentzündung
(zusammengestellt von Christine85)
Symptome:
- auffälliger, unangenehmer Geruch
- evtl. eitriger Ausfluss/ feuchtes oder verklebtes Fell in der Genitalregion/ am Bauch
- evtl. Gewichtsabnahme, erhöhtes Schlafbedürfnis, Trägheit, Appetitlosigkeit
Es müssen nicht alle Symptome auftreten – einige Hamster sind trotz dieser schweren Krankheit die ganze Zeit über munter, nehmen nicht oder nur sehr wenig ab und verhalten sich völlig normal. Auch gibt es geschlossene Formen der Gebärmutterentzündung, bei denen kein Eiter austritt – der Geruch allein sollte einen also schon aufmerksam machen.
Erste Hilfe:
- bei normalem Verhalten und Gewicht: spätestens am nächsten Tag TA aufsuchen
- bei Gewichtsabnahme und/ oder auffälligem Verhalten: sofort Notfall-TA anrufen (um sich anzumelden) und dann mit dem Hamster hinfahren!
- für ausreichend Wärme und sauberes Nistmaterial sorgen
Untersuchung/ Behandlung beim Tierarzt:
- Abtasten
- evtl. Spülung der Gebärmutter/ Ausmassieren des Eiters
- je nach Zustand des Hamsters: Aufbauspritzen
Therapiemöglichkeiten:
- medikamentöse Behandlung:
Antibiotikum (meist Baytril/ Marbocyl/ Chloromycetin Palmitat)
Metrovetsan oder Alizin zur besseren Entleerung der Gebärmutter
gegebenenfalls z.B. Metacam als Schmerzmittel
BBB (BirdBeneBac) zur Unterstützung der Darmbakterien
Vitamine: Amynin (beim TA erhältlich), Vitacombex Na (aus dem Zoogeschäft) oder ein anderes, vom TA verordnetes, Vitaminpräparat
- operative Behandlung:
Entfernung der Gebärmutter
Besondere Pflegemaßnahmen:
- möglichst tägliches Wiegen (bei Gewichtsverlust ab 3-5g sofort erneut den TA kontaktieren)
- bei eitrigem Ausfluss: häufigeres Wechseln des Nistmaterials (je nach Stärke des Ausflusses sogar täglich)
- besonders sorgfältige Toilettenreinigung: Sand täglich komplett erneuern und Toilette heiß auswaschen
- Päppeln mit Gemüse-Babybrei und/ oder Porridge (Porridge nur in Absprache mit dem TA mit Milch zubereiten, da bei manchen Antibiotika keine Milchprodukte zu sich genommen werden dürfen), geschälten Sonnenblumenkernen, ... (Päppelthread)
Liebe Grüße
Taty
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