Neinaber das Fläschchen neigt sich bald dem Ende zu
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Neinaber das Fläschchen neigt sich bald dem Ende zu
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Sagt mal, hat schonmal jemand von euch etwas über die Ansteckung mit Hirnhautentzündung gehört? Eine Jugendliche, die mit uns im Urlaub war, möchte gerne einen Hamster aufnehmen. Die Mutter verbietet es aus Angst vor der Infektion. Ich habe davon echt noch nie gehört![]()
"Komm essen wir Opa" - Satzzeichen retten Leben!
Davon hab ich noch nie etwas gehört...
Klingt mir etwas übervorsichtig irgendwie..
Wenn der Artikel stimmt dann sollte die Jugendliche halt einfach nur einen älteren Hamster aufnehmen, oder?
Sandra, sieht cool aus![]()
Liebe Grüße
Taty
Hey, ich habe über die Hirnhautentzündung, auch bezeichnet als Lymphozytäre Choriomeningitis im Rahmen meiner Ausbildung zur Tiermedizinischen Fachangestellten ein Referat gehalten.
Das Wichtigste zuerst: Hier in Deutschland erkranken schätzungsweise im Jahr etwa 100 Menschen an LCM, die meisten davon Labortierpfleger oder Leute die beruflich viel mit den übertragenden Säugetieren zu tun haben.
Also meiner Meinung nach kein Grund zur Panik.
Die Infektion bleibt aber oft unbemerkt, da wir die Infektion in der Regel mit grippeähnlichen Symptomen überstehen.
Ausgeschieden wird der Virus überwiegend in den ersten drei Lebensmonaten des Tieres.
Also wenn die Mutter wirklich solche Angst davor hat, was meiner Meinung nach unbegründet ist, soll sie ihrer Tochter einen Hamster anschaffen, der den dritten Lebensmonat bereits überschritten hat.
Ich habe nochmal das Wichtigste versucht kurz zusammenzufassen.
Falls es jemanden interessiert.
Die Lymphozytäre Choriomeningitis ist eine virale Infektionskrankheit,
welche bei Nagetieren wie Hamstern, Mäusen und Meerschweinen auftritt,aber auch auf den Menschen übertragbar ist.
Ist also eine Zoonose.
Die Übertragung von Tier zu Tier ist über verschiedene Wege möglich, wie Urin, Kot, Speichel oder Intrauterin.
Der Virus wird allerdings besonders in den ersten drei Lebensmonaten des Tieres ausgeschieden.
Die Tiere zeigen oft keinerlei Symptomatik, wenn doch, dann größtenteils bei Tieren unter einem Alter von 3 Monaten.
Die Symptome können ein schlechter Allgemeinzustand wie struppiges Fell, Kachexie oder Konjunktivitis sein. Selten kommt es auch zu Störungen des zentralen Nervensystems.
Eine Diagnose ist nur über einen serologischen Nachweis möglich.
Die Übertragung auf den Menschen kann durch Bisse (Speichel), Kot oder Kontakt mit viruskontaminierten Partikeln (Staub, Nahrungsmittel) stattfinden.
Die Übertragung von Mensch zu Mensch nicht möglich.
Die Symptome beim Menschen sind oft Grippeähnlich.
Nur bei der schweren Verlaufsform kommt es zu einer
Meningitis ( Hirnhautentzündung) oder Enzephalitis (Entzündung des Gehirns).
Aufpassen sollte man bei einer Infektion während der Schwangerschaft, hier kann es zu Missbildungen oder Fehlgeburt des Fötus kommen.
Es klingt erstmal erschreckend, aber ich denke, es ist eine Erkrankung, vor der man sich jetzt nicht verrückt machen müsste.
Dennoch sollte man sie im Hinterkopf haben.![]()
Liebe Grüße
Ronja
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