Hallo,

Was wirklich versagen könnte, sind die Kabelbinder mit dem der Draht befestigt ist. Auch wenn ein Versagen der Kabelbinder nicht weiter schlimm wäre, denn runterfallen können die Bahnen nicht, die gehen als Bahn über den Gibel. Sie würden nur etwas nach Innen durchhängen. Aber da es unspassig ist, das bei Schnee wieder in Ordnung zu bringen, ist es schon fest geplant, das Gitter zusätzlich mit Draht am Gestell zu befestigen.

Meine Bedenken gehen mehr in Richtung seitliche Stabilität. Ich könnte mir vorstellen, dass das Zelt seitlich parallelogrammmässig umfällt, wenn es ganz blöd läuft. Auf die eine Seite stützt der Stall, aber auf die andere Seite könnte es fallen.
Aber da ich nicht mitten in den Bergen wohne, sondern im schneearmen Flachland, wo bestimmt nicht über Nacht 1.5 m Schnee aufs Dach fällt, sind das höchstwahrscheinlich Hirngespinste. Ich werd wohl trotzdem mal bei Gelegenheit eine Festigkeitsberechnung machen und im Spätherbst sicherheitshalber zwei Spannsetdiagonalen verbauen.

Dei Gefahr des seitlich Umkippens ist kein Zeltproblem, sondern eines, das man mit grösseren Aluvolieren auch bzw. sogar noch stärker hat.
Ein Zeltrahmen ist doch wesentlich stabiler als die dünnen Aluprofile. 5 m Breite, die ich hier habe, sind für Aluelemente ohne zusätzliche Massnahmen schon zu viel.

2 x 6 m dürfte dank der geringen Breite stabil genug sein. Die seitliche Stabilität dürfte bei der Länge allerdings auch nicht mehr völlig unkritisch sein.
Wenn du die Möglichkeit zur Abtrennung eh haben möchtest, würd ich drüber nachdenken, die schon von Anfang an mit einzubauen. Das ist einfacher als nach zurüsten und macht das Gehege seitlich merklich stabiler.