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Thema: Freilauf und Katzen??

Hybrid-Darstellung

  1. #1
    Erfahrener Benutzer
    Registriert seit: 09.04.2012
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    Normalerweise ist bereits ein Wildkaninchen eine Nummer zu gross für eine Katze. Aber ein Restrisiko bleibt; nicht für das unmittelbare Leben eines Kaninchens, aber für eine Prügelei mit anschliessender Entzündung, weil die Katze gebissen hat.

    Ich würde zwei Dinge annehmen: Eine Katze, auch eine junge, geht nicht gern durch einen engen Gang in eine unbekannte Behausung, wenn unklar ist, wie sie wieder herauskommt oder was sie dahinter erwartet. Ausnahmen und Freaks gibts natürlich immer. Dennoch würde hier ein zweiter Zugang sinnvoll sein.

    Und zweitens wird Mogli spätestens dann wegrennen, wenn ihn eine Katze anspringt.
    Zwei Franzosen, zwei Schweizer, zwei Holländer, ein Japaner, zwei Loh, zwei Fürsorgefelle und ein "Weideunfall"

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Avatar von power7flower
    Registriert seit: 13.12.2011
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    Beiträge: 1.682
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    2

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    Hierzu kann ich zwei Fälle nennen:

    Zum einen wie ein Kaninchen (lange her, von einer Kindheitsfreundschaft, die hatte eines und führte es an der Leine auf dem Bauernhof spazieren) sich mit jeder Bauernhofskatze anlegte die es sah oder sich ihm nur ein bisschen näherte - die katzen flohen und betrachteten das Nin äußerst skeptisch.

    Zum anderen vor kurzem per Autofahrt wie eine große ausgewachsene Hauskatze (so ein Rassevieh) ihre Beute, eine Zwergnin, nach Hause trug.

    Seitdem setz ich mich grundsätzlich mit einem Stuhl in das Freilaufgehege, wenn nötig mit einem guten Buch vor Langeweile und bewache von dort aus die Situation um schnell eingreifen zu können.Sei es weil Nachbarshund wieder herum streunt (davor habe ich die meiste Angst...der kann schon mal schnell die Gitter umwerfen oder drüber springen auch wenn er klein ist...) vor Katzen die herum streunen (ein Hoch auf die Nin die haben nämlich echt noch Instinkte und klopfen und horchen und geben Alarmsignale während ich nur doof gucke und mich frage was los ist...fünf Minuten später sehe ich eine Katze am Ende unseres Gartens davonschleichen) und auch vor Falken und Bussarde die auch schon mal im Garten den ein oder anderen Spatzen gefangen haben. Wobei ich da eher hoffe das ich die Rolle einer Vogelscheuche übernehme denn wenn so ein Bussard herabstößen würde wäre ich viel zu langsam zum reagieren und würde es erst merken wenn er schon einen von mir erwischt hätte, vermutlich.)

    Andererseits wenn man so still auf einem Stuhl sitzt kann es schon sein das man von den fremden Tieren nicht sehr beachtet oder als Gefahr wahrgenommen wird (siehe den Spatz der sich tatsächlich auf meinen Kopf gesetzt hatte um von dort aus herum zu pfeifen...)

    Also entweder im Gehege sitzen und wenn man weg muss einen anderen zum aufpassen bitten. Etwas anderes kommt für mich nicht mehr in Frage (man kann auch vorher die Bedürfnisse abchecken erst recht nicht irgendwo drei meter auf der Terasse zu sitzen und von dort aus die Situation beobachten.
    Was bleibt wenn alles Vergängliche geht, ist die Liebe...

  3. #3
    You may ask yourself, well, how did I get here Avatar von Kerstin T.
    Registriert seit: 16.01.2008
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    Beiträge: 1.191

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    Wie sieht es eigentlich mit anderen Fressfeinden aus? Habt ihr keine Füchse oder Marder in der Gegend? Katzen sind da noch das geringere Problem.

    Ich habe letztens wieder eine Horror-Story gehört. Der Nachbar einer Bekannten (Berlin) hatte Laufenten und diese beaufsichtigt im Garten frei laufen lassen. Als er für 5min ins Haus ist, hat sich ein Fuchs eine der Enten geschnappt.
    Ich bin ja auch für möglichst viel Spaß für Kaninchen und würde meine gerne frei im Garten herumlaufen lassen, aber verzeihen könnte ich es mir niemals, wenn sie auf diese Weise umkommen.

  4. #4
    Erfahrener Benutzer Avatar von Hasenmama11
    Registriert seit: 21.06.2011
    Ort: Bayern
    Beiträge: 409

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    Also die ganze Zeit im Gehege zu sitzen ist unmöglich. Meine 2 kleinen Kinder würden mir was husten. Abends mache ich das gerne ja, aber tagsüber unmöglich.

    Ich wohne inmitten einer Kleinstadt, auch "Stadtmitte", trotzdem großer Garten. Da gibts keine Füchse so nah. Marder ja, die beißen nachts die Autos kaputt, nur unseres nicht *schnellaufHolzklopf*. Ich schiebe es auf unseren Hund. Also tagsüber kommt hier keiner und weil ich ein Schisser, sind die Hoppels auch vor der Dämmerung drin.

    Mein Großer kommt jetzt auch in die Schule, er wird bis Ende des Jahres alleine zur Schule gehen, trotz Gefahren. Ich kann nicht allen Risiken aus dem Weg gehen.
    LG Heike mit der 3er Bande Elli, Mogli und Balu

    für immer im Herzen
    meine Zicke Lucy *22.09.2011 und mein Kämpfer Gizmo *16.08.2013

  5. #5
    PS-Versager
    Registriert seit: 10.08.2009
    Ort: nördlich Hamburg
    Beiträge: 17.100

    Standard

    Ich regel das so:












  6. #6
    Zeppelinchen im Farbenrausch Avatar von Walburga
    Registriert seit: 01.05.2012
    Ort: Aichach
    Beiträge: 3.192

    Standard

    Im Nachbarort (dichte Wohnsiedlung) hat ein Rotmilan aus genau so einer Freilauflösung zwei mittelgroße Kaninchen mitgenommen. Die Besitzer saßen auf der Terrasse und tranken Kaffee.

    Ich würde höhere Gitterelemente wählen, oder gleich Maschendrahtzaun und ein Netz wie ein Zirkuszelt (eine hohe Stelle in der Mitte) drüber spannen.

  7. #7
    immer müd... Avatar von 3D
    Registriert seit: 25.02.2013
    Ort: Niedersachsen
    Beiträge: 1.856

    Standard

    Zitat Zitat von Zeppelinchen Beitrag anzeigen
    Im Nachbarort (dichte Wohnsiedlung) hat ein Rotmilan aus genau so einer Freilauflösung zwei mittelgroße Kaninchen mitgenommen. Die Besitzer saßen auf der Terrasse und tranken Kaffee.
    ich dachte immer, dass Raubvögel eine längere Strecke zum Wieder-Durchstarten brauchen
    Liebe Grüße, Triple

    Bilderchens von Peanut und Lakritz: http://www.kaninchenschutzforum.de/s...ad.php?t=96568
    Für immer im Herzen, mein kleines, besonderes Perwollhäschen

  8. #8
    Erfahrener Benutzer
    Registriert seit: 09.04.2012
    Ort: Zürich
    Beiträge: 3.984

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    Und die Besitzer sind sicher, dass das ein Rotmilan war? Der hat zu kleine Greifer und ist nämlich normalerweise zu schwach, um ein mittelgrosses Kaninchen zu greifen, geschweige denn, wegzutragen. Wird wohl eher ein Rothabicht gewesen sein.
    Zwei Franzosen, zwei Schweizer, zwei Holländer, ein Japaner, zwei Loh, zwei Fürsorgefelle und ein "Weideunfall"

  9. #9
    Zeppelinchen im Farbenrausch Avatar von Walburga
    Registriert seit: 01.05.2012
    Ort: Aichach
    Beiträge: 3.192

    Standard

    War sicher der Milan, ein nettes Grüppchen lebt hier. Die haben so ca. 30 Hühner und 2 Kaninchen auf dem Kerbholz. Unter anderen einem Hahn von mir, der locker 5,5 kg hatte. Diesen brachte er aber nur knapp über den Zaun, dann musste er ihn liegen lassen.

    Mit den ca. 3 kg Kaninchen hat das Mitnehmen noch funktioniert. Die Kinder konnten die Flügelfarbe des Vogels und v.a. den gegabelten Schwanz sehr gut beschreiben. Es war definitiv ein Milan. Ansonsten gibt es hier nur Mäuse-, und Wespenbussarde die sind etwas kleiner.

    Die Milane können auf viel geringerer Fläche durchstarten als ein Habicht. Sie jagen auch ganz anders, flacher über dem Boden.
    Geändert von Walburga (03.09.2013 um 14:15 Uhr)

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