Also ich habe im Kaninchengehege auch oft Mäusekot gehabt. Das war nie ein Problem. Da habe ich auch nichts dagegen unternommen.
Das Einzige was störte, waren die Buddellöcher im Boden. Überall wurden Zugänge ins Gehegeinnere gelegt. Die waren echt nervig. Ich hatte zu dem Zeitpunkt nur das hintere Drittel mit Gehwegsteinen belegt und einige mitten drin, für mich, zum drauf treten. Und diese Steine waren immer zugebuddelt.
Nun habe ich aber neuerdings Ratten im Gehege. Und das, obwohl ich keinerlei Getreide füttere - nur im tiefsten Winter bei ewig langen Minustemperaturen habe ich löffelweise Hafer-, Dinkel- und Erbsenflocken und getrocknetes Gemüse, da Frischfutter ständig gefror. Damals habe ich aber keinerlei Rattenkot entdeckt.
Als ich es das erste Mal sichtete, ist mir wenige Wochen zuvor aufgefallen, dass große Gemüsestücke in Tunnelgängen und in den Gehegeecken, hinterm Stall usw. gehamstert wurden. Das hat mich schon überrascht. Ich dachte da noch an Mäuse - aber dass sie so große Stücke meisterten....
Statt dessen waren es wohl die Ratten.
Die fühlen sich also scheinbar nicht nur von Getreide und Co. angezogen, sondern auch von Gemüse und Obst.
In meinen Kompostern habe ich sie mal inflagranti erwischt. Hierin befindet sich neben Stroh und Heu nur noch Gemüse- und Obstabfälle. Keinerlei Getreide oder ähnliches, da ich den Kompost fürs Gemüsebeet nutze. Und dennoch fanden es die Ratten (im frühen Frühling übrigens) interessant.
Ich tue allerdings nichts dagegen. Nur wird das Kaninchengehege nun absolut einbruchsicher gestaltet und optisch etwas übersichtlicher gemacht, damit ich beim abendlichen zuschließen keine fremden Untermieter mit einschließe.
Aktuell steht das Gehege leer, zwecks Umbauarbeiten. Nun hoffe ich, dass diese zwei bis drei Wochen Leere die Ratten evtl. von sich aus schon fernhält...


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