Ich war immer gegen vorsorgliche Weiberkastrationen, weil meine erste Dame nur ein paar mal in ihren 12 Jahren ein Nest gebaut hatte und auch sonst nie Auffälligkeiten gezeigt hat.

Mein zweites Weibchen war dann Dauerhitzig und wurde kastriert.
Gebärmutter war schon stark verändert.

Ich dachte, gut eines von zweien. So eine OP tue ich ohne Grund keinem Weibchen an. Warum auch? Das Männchen ist ja kastriert.

Mein drittes Weibchen (kam mit 7 zu mir), kaum bei mir, Dauerhitzig und hat mehr gerammelt als sonst was. Ich habe sie kastrieren lassen und da war das schon höchste Eisenbahn. Ein paar Wochen nach der OP fällt mir auf, dass eine Zitze immer noch geschwollen ist = Tumor.

Mein viertes Weibchen (Sunny schätze ich auf max. ein Jahr): Sie ist sehr sehr ängstlich, aber hat, kaum war sie eingezogen, ein Nest nach dem anderen gebaut, hat Urin rumgespritzt usw.
Also habe ich sie kastrieren lassen und auch da waren schon minimale Veränderungen zu erkennen.

Mein endgültiges Fazit: Ich lasse nun alle Weiber kastrieren. Drei von vier sind negativ aufgefallen. Und wer weiß, auch wenn Lady nie negativ aufgefallen ist, vielleicht hatte auch sie was an der Gebärmutter (auch wenn das mit fast 12 wahrscheinlich nicht die Todesursache war).

Ich habe mich immer dagegen gesträubt, da ich mir dachte: Für jede Frau besteht die Chance an Brustkrebs zu erkranken und keine lässt sich vorsorglich die Brüste abnehmen. Warum soll ich, nur auf eine Eventualität, meine Weiber einer OP unterziehen? Jede OP hat Risiken, wieso sollte ich sie gefährden?

Wie gesagt, meine Meinung habe ich geändert.
Lieber eine OP riskieren, wenn diese vielleicht noch unnötig ist und bevor Krebsgeschwüre auftauchen oder sich die GM völlig entzündet und vereitert. Ich habe Bilder von Mollys GM gesehen und im vergleich Bilder einer normalen GM...