Hallöle,
was die Aussichten und Möglichkeiten angeht, stimme ich Frasim vollkommen zu!
Ich kenne diese Rückengeschichten jetzt eher aus dem Hundebereich und möchte vorweg sagen, dass sicherlich nicht alles komplett übertragbar ist.
So eine Wirbelsäulengeschichte ist in den seltensten Fällen eine spontane Sache. Meist liegen schon verengte Wirbelzwischenräume, Spondylosen oder eine Abknickung in der Cauda Equina vor.
Tiere mit solchen Vorerkrankungen sind oft vermehrt aggressiv gegenüber Artgenossen. Das kommt daher, dass sie zwar innerhalb ihrer eigenen Bewegungssteuerung schmerzfrei sind, aber recht genau wissen, dass Druck auf die falschen Stellen, falsche Bewegungen, zu schnelle/plötzliche Bewegungen, etc. ihnen extrem weh tun können. Und all das kann ja im Zusammentreffen mit anderen Tieren (oder auch beim Handling durch den Menschen) passieren.
Ich könnte mir gut vorstellen, dass Euer Kleiner schon ein bestehendes Problem hatte und dieses durch die vermehrte Aktivität während der ZF verstärkt wurde. Dann hat er bei der Keilerei vielleicht nur noch eine letzte falsche Bewegung gemacht.
Wie stark eine Einengung/Abknickung/Schädigung genau ist, sieht man eigentlich sehr gut in einer Röntgenaufnahme nach Einstritzen von Kontrastmittel in den Spinalgang (nur vom TA machen lassen, der das schon oft gemacht hat!).
Ich kenne einige Hunde und eine Kaninchendame bei einer Freundin, die nach ähnlichen Verläufen unter Cortison/VitB und nach Abklingen der ersten Reizung KG wieder sehr gut wurden. Ist nach einigen Tagen Therapie aber keinerlei Verbesserung zu sehen und ist das Tiefenschmerzempfinden vollkommen dahin, solltet ihr ihn nicht mehr lange quälen.
Hunde kommen ja mit Wägelchen sehr gut klar. Seit ich das bei einigen erleben durfte, stehe ich dem sehr positiv gegenüber. Aber ein Hund ist auch kein Fluchttier. Beim Kaninchen fände ich diesen Schritt glaube ich nicht gut.


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