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Thema: Kaninchen Dame Lähmung

  1. #1
    Neuer Benutzer
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    Standard Kaninchen Dame Lähmung

    Hallo,
    ich bin neu hier,weiß auch nicht ob ich da richtig bin.

    Aber ich versuche es einmal.

    Bei meinem Ninchen (8Jahre alt) wurde auf Verdacht,heisst ohne Bildgebung,
    (man möchte ihr keine Narkose mehr zumuten) ein Bandscheibenvorfall diagnostiziert.

    Es hat mit einem lahmen Bein angefangen,bis sie nur noch robben konnte.
    In der Zeit vom Lahmen bis zum Robben wurde eine Zerrung diagnostiziert.
    Sie bekam Enzündungshemmende&schmerzstillende Mittel.
    Ca 2 Wochen lang.

    Erst Besserung,schnell wieder Verschlechterung.

    Nun Diagnose Bandscheibenvorfall.
    Sie wurde dann vor 3Wochen auf Metacam und Novalgin als Dauergabe eingestellt.

    Die ersten Zeit war es viel besser,sie ist sogar ein wenig herumgehoppelt.
    Gefressen und auch geputzt hat sie sich immer,wobei sie mittlerweile nur die
    verschiedensten Salate und Kräuter sowie Paradeiser und Gurken mag.
    Keine Karotten oder Suppengemüse,wie sonst auch.
    Ich füttere,damit sie nicht noch weniger wird , Trockenfutter dazu.
    Das mag sie ganz gerne.

    Nun ist es leider wieder so,das sie sich nicht aufrecht halten kann.
    Wenn sie sich mal bewegt..purzelt sie herum.
    Sie verliert beim lulu machen wohl auch Blut.


    Ich habe das Novalgin 4,tägl. gegeben.
    Versuche es nun 6x täg.
    Was leider auch nicht immer möglich ist zwecks Arbeit.
    Aber ich habe die Hoffnung,dass es so wieder besser wird.


    Manche meinen ich möge das arme Tier doch erlösen..aber ich bin mir nicht
    sicher bzw ich denke das sie nicht soweit ist.

    Natürlich ist es nicht schön anzuschauen aber ich erlöse ja auch keinen
    Menschen nur weil er nicht der "Norm" entspricht.

    Ich nehme nicht wahr das sie Schmerzen hat,kein knirschen oder sonst irgendwelche Anzeichen.
    Auf der anderen Seite hat sie vielleicht trotzdem Schmerzen wenn sie die
    Beine nicht bewegen "will"
    oder kann..

    Aber ist das nicht ein gutes Zeichen,dass sie frisst und sich putzt?

    Wenn ich mit meiner Tierärztin spreche,meint sie ich solle ihr 3x Metacam vergönnen.
    Aber irgendwas streubt sich in mir dagegen..

    Dazu kommt auch noch das ihr Partnertier..ihr Bruder ziehmlich zeitgleich verstorben ist.

    Ich würde ihr gerne einen Partner gönnen aber ich habe die große Sorge das eine
    Vergesellschaftung in ihrem Zustand schief geht.

    Wenn der "neue" zickig ist...sie könnte sich absolut nicht wehren und ich kann nicht 24h
    daneben sitzen und aufpassen.
    Ich möchte sie keiner Gefahr aussetzen.

    Ich weiß nicht ob ich mich richtig verhalte.

    Ich danke euch!

  2. #2
    Benutzer
    Registriert seit: 24.12.2022
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    Standard

    So wie ich das lese, quält sich das Tier.

    Laß' das Tierchen erlösen.

    Das mit dem Vergleich mit Menschen ist wohl ein schlechter Witz.

    Heisst das, dass das Kaninchen kein Schmerzmittel kriegt, weil sich in dir
    'irgendwas sträubt'?

  3. #3
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    Vielen Dank für die Antwort!

    Schlechter Witz?Nein!
    Unsicherheit..ja..deswegen bin ich hier.
    Um andere Meinungen und Erfahrungen mit zubekommen.

    Nein,das heisst es nicht!
    Meine Peppels bekommt Schmerzmittel.

    Möchte aber nicht nochmal alles auflisten,deshalb...
    bei interesse , einfach mal durchlesen!

    Bei dreimaliger Gabe von Metacam sträuben sich bestimmt viele
    Kaninchenbesitzer die nicht alles wahllos in ihr Tier reinkippen.
    Ich habe mich gut informiert unter anderem in diesem Forum aus diesem
    Grund angemeldet und die Reaktionen waren für mich eindeutig.

    Danke für deine wertvolle Meinung

  4. #4
    Benutzer
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    Was sagt denn deine Tierärztin bzgl. Prognose? Meint sie, das wird wieder? Ich meine, 8 Jahre ist
    (je nach Rasse) schon ein stolzes Alter.

  5. #5
    Neuer Benutzer
    Registriert seit: 12.03.2026
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    Die Prognose..

    durch die Schmerzmittel und das enzündungshemmende
    Metacam könnte es schon besser werden,ein junger Hüpfer wird sie wohl nicht mehr.
    Wichtig ist, dass sie keine Schmerzen hat und frisst.

    Es war auch schon besser aber jetzt wieder schlechter..

    Ich bin kein Tierarzt aber es könnte doch auch Atrose dahinterstecken oder?
    Das sie vielleicht gerade einen Schub hat..

    Deshalb gebe ich aktuell 6x Novalgin.



    I

  6. #6
    PS-Versager
    Registriert seit: 10.08.2009
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    Standard

    Bei meinem Ninchen (8Jahre alt) wurde auf Verdacht,heisst ohne Bildgebung,
    (man möchte ihr keine Narkose mehr zumuten) ein Bandscheibenvorfall diagnostiziert.
    Damit hat sich Deine TÄ ja schon disqualifiziert. Röntgen geht wach, das Alter spielt keine Rolle dabei.
    3x am Tag Metacam ist keine Option, auch das hatten wir schon besprochen. Das zeigt auch das sie nicht kundig ist.

    Wir hatten ja schon vor längerem privat Kontakt und ich hatte Dir schon vor Wochen zur Eutha geraten. Jetzt mit dem Wissen das es nicht einmal Diagnostik gab rate ich dazu, allerdings beim kundigen TA.

    Die Lebensqualität Deines Tieres ist aktuell, bach Deiner Beschreibung, unglaublich schlecht. Das musst Du doch auch sehen das es nicht weiter gehen kann und das Tier sich quält.
    Fressen ist keine Lebensqualität sondern ein Überlebensinstinkt.

  7. #7
    Mitgliederbetreuung im Vorstand Avatar von Carmen Z.
    Registriert seit: 07.07.2014
    Ort: Waldstetten
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    Standard

    Liebe Hasenmami, grundsätzlich gebe ich hier Alexandra Recht, weiß aber auch aus eigener Erfahrung, wie schwer so eine Entscheidung zur Euthanasie ist und vor allem, wie lange einem das nachhängt, wenn man nicht selber genau überzeugt ist, dass es das Richtige war.

    Was in meinen Augen gar nicht geht, einfach so auf gut Glück ins Blaue hinein zu behandeln, ohne eine wirkliche Diagnose. Die Probleme der Hinterläufe können ja von allem Möglichen kommen - natürlich auch von einem Bandscheibenvorfall. Es kann aber auch "nur" etwas eingeklämmt sein, was sich evtl. durch eine Cortisontherapie noch mal deutlich verbessern lässt. Und ja, Cortison ist das letzte Mittel der Wahl, wenn eh nix anderes mehr geht. Aber - manchmal tatsächlich ein Wundermittel. Aber so Stand jetzt - das ist hier alles einmal in die Glaskugel schauen.

    Wenn ich an deiner Stelle wäre, ich würde mir einen kompetenten Heimtierspezialisten suchen (schau mal auf Kaninchenwiese, da gibt es eine Tierarztliste, wo auch welche in Wien aufgelistet sind), und eine ordentliche Bildgebung (Röntgen oder sogar CT) machen lassen. Und selbst wenn dies nur unter Narkose ginge, was zumindest beim Röntgen nicht der Fall sein sollte, wären 8 Jahre da kein Hindernis, wenn das Kaninchen sonst gesund ist. Nur mit so einer ausführlichen Diagnostik weißt du, was Sache ist, ob man noch etwas machen kann, das zu einer wesentlichen Verbesserung der Lebensqualität führt oder ob eine Euthanasie das Beste für das Tier ist. Mir zumindest hilft es unheimlich, wenn ich das vorher habe untersuchen lassen.


    Liebe Grüße
    Carmen Z.
    und die Langohren Marie und Leon

    Für immer im Herzen Chipsi, Kara, Phini, Emma, Audrey, Cyrus, Luna und Mira sowie Mr. Snow, der nun ein tolles Leben bei Astrid N. hat.

  8. #8
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    Zitat Zitat von Alexandra K. Beitrag anzeigen
    Bei meinem Ninchen (8Jahre alt) wurde auf Verdacht,heisst ohne Bildgebung,
    (man möchte ihr keine Narkose mehr zumuten) ein Bandscheibenvorfall diagnostiziert.
    Damit hat sich Deine TÄ ja schon disqualifiziert. Röntgen geht wach, das Alter spielt keine Rolle dabei.
    3x am Tag Metacam ist keine Option, auch das hatten wir schon besprochen. Das zeigt auch das sie nicht kundig ist.

    Wir hatten ja schon vor längerem privat Kontakt und ich hatte Dir schon vor Wochen zur Eutha geraten. Jetzt mit dem Wissen das es nicht einmal Diagnostik gab rate ich dazu, allerdings beim kundigen TA.

    Die Lebensqualität Deines Tieres ist aktuell, bach Deiner Beschreibung, unglaublich schlecht. Das musst Du doch auch sehen das es nicht weiter gehen kann und das Tier sich quält.
    Fressen ist keine Lebensqualität sondern ein Überlebensinstinkt.
    Hallo Alexandra,

    ja wir hatten schon Kontakt, über Eutha haben wir nicht gesprochen.
    Aber das wäre zu diesem Zeitpunkt auch keine Option gewesen.
    Warum nicht?
    Peppels ist ein wertvolles Lebewesen und zu diesem Zeitpunkt war sie doch nicht
    einmal richtig auf die Medis eingestellt.
    Man trennt sich dann ohne groß was zu versuchen?

    Meine Tierärztin meinte so lange sie frisst it's..naja ok..
    Ist es nicht so,dass Tiere das fressen einstellen wenn sie "nicht mehr sein möchten"?
    Überlebensinstinkt..bedeutet doch auch was oder nicht?

    Danke

  9. #9
    Neuer Benutzer
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    Zitat Zitat von Carmen Z. Beitrag anzeigen
    Liebe Hasenmami, grundsätzlich gebe ich hier Alexandra Recht, weiß aber auch aus eigener Erfahrung, wie schwer so eine Entscheidung zur Euthanasie ist und vor allem, wie lange einem das nachhängt, wenn man nicht selber genau überzeugt ist, dass es das Richtige war.

    Was in meinen Augen gar nicht geht, einfach so auf gut Glück ins Blaue hinein zu behandeln, ohne eine wirkliche Diagnose. Die Probleme der Hinterläufe können ja von allem Möglichen kommen - natürlich auch von einem Bandscheibenvorfall. Es kann aber auch "nur" etwas eingeklämmt sein, was sich evtl. durch eine Cortisontherapie noch mal deutlich verbessern lässt. Und ja, Cortison ist das letzte Mittel der Wahl, wenn eh nix anderes mehr geht. Aber - manchmal tatsächlich ein Wundermittel. Aber so Stand jetzt - das ist hier alles einmal in die Glaskugel schauen.

    Wenn ich an deiner Stelle wäre, ich würde mir einen kompetenten Heimtierspezialisten suchen (schau mal auf Kaninchenwiese, da gibt es eine Tierarztliste, wo auch welche in Wien aufgelistet sind), und eine ordentliche Bildgebung (Röntgen oder sogar CT) machen lassen. Und selbst wenn dies nur unter Narkose ginge, was zumindest beim Röntgen nicht der Fall sein sollte, wären 8 Jahre da kein Hindernis, wenn das Kaninchen sonst gesund ist. Nur mit so einer ausführlichen Diagnostik weißt du, was Sache ist, ob man noch etwas machen kann, das zu einer wesentlichen Verbesserung der Lebensqualität führt oder ob eine Euthanasie das Beste für das Tier ist. Mir zumindest hilft es unheimlich, wenn ich das vorher habe untersuchen lassen.

    Liebe Carmen,

    vielen Dank für deine Antwort.

    Mir wurde gesagt das sie eine Narkose wohl nicht überstehen würde, das es die Möglichkeit gibt,das ganze wach durchzuführen aber man müsse bedenken was das für ein Stress für das Tier bedeutet.
    Sie sagte,wenn dann am Papier ihre Diagnose steht,könne man auch nicht mehr machen ausser Peppels schmerzfrei zu halten.
    Deshalb habe ich mich dagegen entschieden.
    Ihren Bruder wurde ca 3Wochen vorher aufgrund einer Schnupfnase/Zahnkontrolle in Narkose gelegt..
    Er hat sie nicht überstanden..
    Wenig später hat sein Kreislauf versagt.
    Mit ein Grund warum ich die Aussage meiner Tierärztin sehr ernst genommen habe.

    Ich habe noch nichts über eine Cortisontherapie gehört.
    Werde mich darüber erkundigen und überlegen wie ich meiner Fellnase gerecht werden kann.

    Herzlichen Dank!

  10. #10
    Mitgliederbetreuung im Vorstand Avatar von Carmen Z.
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    Standard

    Liebe Hasenmami,

    also die Aussagen, die du hier von deiner Tierärztin widergibst, lassen leider darauf schließen, dass diese keineswegs heimtierkundig, also kaninchenkundig ist.

    Dass der Bruder die Narkose nicht überlebte, kann mehrere Ursachen gehabt haben:
    1. es lag einfach an seinem Allgemeinzustand durch Schnupfen, so dass er eh ein Risikopatient war
    2. das Narkosemanagement beim Tierarzt war nicht so, wie es sein müsste

    Natürlich kann es immer mal vorkommen, dass ein Tier eine Narkose nicht überlebt, aber in der heutigen Zeit ist dies bei gut ausgebildeten Heimtierärzten doch schon eher selten.

    Warum sollte sie denn laut deiner Tierärztin die Narkose nicht überstehen? Hat sie noch andere Erkrankungen? Und wenn das Tierarztpersonal gut geschult ist, ist Röntgen ohne Narkose auch nicht mit übermäßig Stress verbunden - zumindest bei den meisten Kaninchen. Ein CT der Wirbelsäule hatte ich letztens bei meiner Marie, da sagte die Ärztin der Klinik, dass dies am besten in Narkose durchgeführt werden sollte, damit die Aufnahmen auch richtig scharf zum Beurteilen werden. Wenn es nur um CT wegen Zähne oder Ohren geht, wird hier sogar ein CT ohne Narkose gemacht.

    Und die Aussage, dass man, wenn die Diagnose auf dem Papier steht, auch nichts anderes machen kann, stimmt eben so auch nicht. Selbst Bandscheibenvorfälle könnte man versuchen zu operieren, wobei hier die Erfolgschancen wohl noch sehr gering sind. Aber es kann auch einfach etwas eingeklemmt und entzündet sein, wass diese Lahmheit dann verursacht, und da kann man durch Cortison probieren, ob dies abschwellt und das Rückenmark entlastet. Das wurde bei einem meiner Tiere versucht - leider hatte es nur ein paar Tage Besserung gebracht, aber meine Tierärztin sagte, sie hätte damit auch schon längerfristige Erfolge erzielt. Also wie gesagt, erst wenn man weiß, was das Problem ist, kann man sagen, ob es Therapiemöglichkeiten gibt oder nicht.

    Also nach wie vor meine Meinung - das A und O ist aus meiner Sicht, sich einen wirklich kaninchenkundigen Tierarzt zu suchen, ordentliche Diagnostik zu betreiben und dann eine Entscheidung zu fällen.

    Wenn du diesen Weg allerdings nicht gehen willst und nur bei weiterer Schmerzmittelgabe bleibst, sehe ich es wie Alexandra - und durch ein Wunder wird dein Tier nicht mehr Lebensqualität bekommen.

    Viel Kraft für euren weiteren Weg, wie auch immer er aussehen mag.


    Liebe Grüße
    Carmen Z.
    und die Langohren Marie und Leon

    Für immer im Herzen Chipsi, Kara, Phini, Emma, Audrey, Cyrus, Luna und Mira sowie Mr. Snow, der nun ein tolles Leben bei Astrid N. hat.

  11. #11
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    Zitat Zitat von Agapanthus Beitrag anzeigen
    So wie ich das lese, quält sich das Tier.

    Laß' das Tierchen erlösen.

    Das mit dem Vergleich mit Menschen ist wohl ein schlechter Witz.

    Heisst das, dass das Kaninchen kein Schmerzmittel kriegt, weil sich in dir
    'irgendwas sträubt'?
    Hier ist leider gar keine richtige Diagnostik gelaufen. Das Tier quält sich und wird weder vernünftig diagnostiziert noch behandelt. Ein Tierarzt der ein teilweise gelähmtes Tier wach nicht röntgen kann, erscheint sehr fragwürdig hinsichtlich Kaninchen. Ich persönlich würde mein Tier ohne Diagnostik nicht gehen lassen. Ob eine Euthanasie vertretbar ist, würde ich mir auf die Ferne nicht zutrauen zu beurteilen.

    Ich persönlich würde mir einen kaninchenkundigen Tierarzt suchen und das Tier dort so schnell wie möglich vorstellen und weitere Optionen besprechen. Alles andere was man hier raten kann, benötigt meiner Meinung nach eine Glaskugel.
    Geändert von Cercia (Gestern um 08:50 Uhr)

  12. #12
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    [QUOTE=Carmen Z.;4956649]Liebe Hasenmami,

    also die Aussagen, die du hier von deiner Tierärztin widergibst, lassen leider darauf schließen, dass diese keineswegs heimtierkundig, also kaninchenkundig ist.

    Dass der Bruder die Narkose nicht überlebte, kann mehrere Ursachen gehabt haben:
    1. es lag einfach an seinem Allgemeinzustand durch Schnupfen, so dass er eh ein Risikopatient war
    2. das Narkosemanagement beim Tierarzt war nicht so, wie es sein müsste

    Natürlich kann es immer mal vorkommen, dass ein Tier eine Narkose nicht überlebt, aber in der heutigen Zeit ist dies bei gut ausgebildeten Heimtierärzten doch schon eher selten.

    Warum sollte sie denn laut deiner Tierärztin die Narkose nicht überstehen? Hat sie noch andere Erkrankungen? Und wenn das Tierarztpersonal gut geschult ist, ist Röntgen ohne Narkose auch nicht mit übermäßig Stress verbunden - zumindest bei den meisten Kaninchen. Ein CT der Wirbelsäule hatte ich letztens bei meiner Marie, da sagte die Ärztin der Klinik, dass dies am besten in Narkose durchgeführt werden sollte, damit die Aufnahmen auch richtig scharf zum Beurteilen werden. Wenn es nur um CT wegen Zähne oder Ohren geht, wird hier sogar ein CT ohne Narkose gemacht.

    Und die Aussage, dass man, wenn die Diagnose auf dem Papier steht, auch nichts anderes machen kann, stimmt eben so auch nicht. Selbst Bandscheibenvorfälle könnte man versuchen zu operieren, wobei hier die Erfolgschancen wohl noch sehr gering sind. Aber es kann auch einfach etwas eingeklemmt und entzündet sein, wass diese Lahmheit dann verursacht, und da kann man durch Cortison probieren, ob dies abschwellt und das Rückenmark entlastet. Das wurde bei einem meiner Tiere versucht - leider hatte es nur ein paar Tage Besserung gebracht, aber meine Tierärztin sagte, sie hätte damit auch schon längerfristige Erfolge erzielt. Also wie gesagt, erst wenn man weiß, was das Problem ist, kann man sagen, ob es Therapiemöglichkeiten gibt oder nicht.

    Also nach wie vor meine Meinung - das A und O ist aus meiner Sicht, sich einen wirklich kaninchenkundigen Tierarzt zu suchen, ordentliche Diagnostik zu betreiben und dann eine Entscheidung zu fällen.

    Wenn du diesen Weg allerdings nicht gehen willst und nur bei weiterer Schmerzmittelgabe bleibst, sehe ich es wie Alexandra - und durch ein Wunder wird dein Tier nicht mehr Lebensqualität bekommen.

    Viel Kraft für euren weiteren Weg, wie auch immer er aussehen mag.[/QUOTE


    Liebe Carmen,

    danke für deine Hilfestellung.
    Ich werde sie nun doch einer Diagnostik unterziehen um das best mögliche für meine
    Hasendame zu tun.

    Vielen lieben Dank!!

  13. #13
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    Zitat Zitat von Cercia Beitrag anzeigen
    Zitat Zitat von Agapanthus Beitrag anzeigen
    So wie ich das lese, quält sich das Tier.

    Laß' das Tierchen erlösen.

    Das mit dem Vergleich mit Menschen ist wohl ein schlechter Witz.

    Heisst das, dass das Kaninchen kein Schmerzmittel kriegt, weil sich in dir
    'irgendwas sträubt'?
    Hier ist leider gar keine richtige Diagnostik gelaufen. Das Tier quält sich und wird weder vernünftig diagnostiziert noch behandelt. Ein Tierarzt der ein teilweise gelähmtes Tier wach nicht röntgen kann, erscheint sehr fragwürdig hinsichtlich Kaninchen. Ich persönlich würde mein Tier ohne Diagnostik nicht gehen lassen. Ob eine Euthanasie vertretbar ist, würde ich mir auf die Ferne nicht zutrauen zu beurteilen.

    Ich persönlich würde mir einen kaninchenkundigen Tierarzt suchen und das Tier dort so schnell wie möglich vorstellen und weitere Optionen besprechen. Alles andere was man hier raten kann, benötigt meiner Meinung nach eine Glaskugel.
    Danke!

  14. #14
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    Ja, ich hatte die Eutha etwas blumig umschrieben aber genau das meinte ich.

    Was hier aktuell passiert ist Tierquälerei. Vollpumpen mit Schmerzmitteln aber keinerlei Diagnostik.

  15. #15
    Mitgliederbetreuung im Vorstand Avatar von Carmen Z.
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    Finde ich eine super Entscheidung von dir, dass du hier noch Diagnostik betreiben möchtest. Ich finde das absolut fair deinem Tier gegenüber und glaub mir, du lebst auch besser damit, wenn du genau weißt, was Sache ist.

    Nur überlege dir wirklich, ob du nicht den Tierarzt dafür wechselst. Wie gesagt, auf Kaninchenwiese.de findest du ich glaube zwei Empfehlungen für Wien.

    Ich wünsche euch beiden alles erdenklich Gute.


    Liebe Grüße
    Carmen Z.
    und die Langohren Marie und Leon

    Für immer im Herzen Chipsi, Kara, Phini, Emma, Audrey, Cyrus, Luna und Mira sowie Mr. Snow, der nun ein tolles Leben bei Astrid N. hat.

  16. #16
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    [QUOTE=Hasenmami;4956658]
    Zitat Zitat von Carmen Z. Beitrag anzeigen
    Liebe Hasenmami,

    also die Aussagen, die du hier von deiner Tierärztin widergibst, lassen leider darauf schließen, dass diese keineswegs heimtierkundig, also kaninchenkundig ist.

    Dass der Bruder die Narkose nicht überlebte, kann mehrere Ursachen gehabt haben:
    1. es lag einfach an seinem Allgemeinzustand durch Schnupfen, so dass er eh ein Risikopatient war
    2. das Narkosemanagement beim Tierarzt war nicht so, wie es sein müsste

    Natürlich kann es immer mal vorkommen, dass ein Tier eine Narkose nicht überlebt, aber in der heutigen Zeit ist dies bei gut ausgebildeten Heimtierärzten doch schon eher selten.

    Warum sollte sie denn laut deiner Tierärztin die Narkose nicht überstehen? Hat sie noch andere Erkrankungen? Und wenn das Tierarztpersonal gut geschult ist, ist Röntgen ohne Narkose auch nicht mit übermäßig Stress verbunden - zumindest bei den meisten Kaninchen. Ein CT der Wirbelsäule hatte ich letztens bei meiner Marie, da sagte die Ärztin der Klinik, dass dies am besten in Narkose durchgeführt werden sollte, damit die Aufnahmen auch richtig scharf zum Beurteilen werden. Wenn es nur um CT wegen Zähne oder Ohren geht, wird hier sogar ein CT ohne Narkose gemacht.

    Und die Aussage, dass man, wenn die Diagnose auf dem Papier steht, auch nichts anderes machen kann, stimmt eben so auch nicht. Selbst Bandscheibenvorfälle könnte man versuchen zu operieren, wobei hier die Erfolgschancen wohl noch sehr gering sind. Aber es kann auch einfach etwas eingeklemmt und entzündet sein, wass diese Lahmheit dann verursacht, und da kann man durch Cortison probieren, ob dies abschwellt und das Rückenmark entlastet. Das wurde bei einem meiner Tiere versucht - leider hatte es nur ein paar Tage Besserung gebracht, aber meine Tierärztin sagte, sie hätte damit auch schon längerfristige Erfolge erzielt. Also wie gesagt, erst wenn man weiß, was das Problem ist, kann man sagen, ob es Therapiemöglichkeiten gibt oder nicht.

    Also nach wie vor meine Meinung - das A und O ist aus meiner Sicht, sich einen wirklich kaninchenkundigen Tierarzt zu suchen, ordentliche Diagnostik zu betreiben und dann eine Entscheidung zu fällen.

    Wenn du diesen Weg allerdings nicht gehen willst und nur bei weiterer Schmerzmittelgabe bleibst, sehe ich es wie Alexandra - und durch ein Wunder wird dein Tier nicht mehr Lebensqualität bekommen.

    Viel Kraft für euren weiteren Weg, wie auch immer er aussehen mag.[/QUOTE


    Liebe Carmen,

    danke für deine Hilfestellung.
    Ich werde sie nun doch einer Diagnostik unterziehen um das best mögliche für meine
    Hasendame zu tun.

    Vielen lieben Dank!!

    Weitere Krankheiten hat sie nicht,sie ist jedoch sehr zart mit 1,5kg und sie meinte bei der letzten Untersuchung das sie dehydriert ist.
    Sie war nicht immer so zart,hat im letzten Jahr,ohne körperliche Probleme ca 1,5kg abgebaut.
    Peppels ist einfach nicht fit.
    Vielleicht mit ein Grund zur Sorge und Abwägung ihrer seit's.

    Was denn Stressfaktor angeht ... ich gebe ihr die Medizin mit Basilikum.
    Das funktionier zu 99% -eben fast immer.
    Wenn nicht,wickle ich sie in ihre dünne Decke, nehme sie auf meinen Schoß und verabreiche es in ihr Mäulchen.
    Alleine diese 30Sekunden Prozedur setzt ihr so zu,dass sie sich den halben Tag nicht mehr blicken lässt.
    Beim Tierarzt zittert sie so stark und lässt sich gar nicht beruhigen.
    Also das mit dem Stressfaktor habe ich meiner Ärztin natürlich abgenommen
    und wollte auch ich ihr ersparen.
    Sie wurde mir als Fachärztin vorgestellt,ist auch obwohl die selbe Klinik,nicht die
    selbe Ärztin wie z.b für unseren Hund..somit stellte sich für mich nicht die Frage ob ich hier richtig bin.
    Schmerzfreiheit und ein wenig Besserung,zumindest so das sie wieder hoppeln kann und noch ein paar schöne Wochen vielleicht sogar Monate haben kann,war das Ziel..und es wurde ja tatsächlich besser nur im Moment leider nicht..

  17. #17
    Neuer Benutzer
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    Zitat Zitat von Alexandra K. Beitrag anzeigen
    Ja, ich hatte die Eutha etwas blumig umschrieben aber genau das meinte ich.

    Was hier aktuell passiert ist Tierquälerei. Vollpumpen mit Schmerzmitteln aber keinerlei Diagnostik.
    Ich weiß nicht ob du beim richtigen Thema bist aber nocheinmal :
    Wir haben uns nicht über Eutha unterhalten,nicht blumig,gar nicht.

    Wir haben uns rein über die Dosierung von Metacam&Novalgin unterhalten.

    Und nicht böse sein aber hättest du mir tatsächlich dazu geraten,nachdem ich nur Dosierungen vergleichen wollte..würde ich meinen,dass du nicht die richtige Anlaufstelle bist.

    Das wäre doch das selbe wenn mich einer fragt, wie viel Novalgin wurde dir für dein Tier verschrieben und du meinst... lass das arme Tier einschläfern..

    Sorry aber, das ergibt absolut keinen Sinn.

    Ich würde sagen dabei können wir es jetzt auch belassen.

    Danke dir!

  18. #18
    PS-Versager
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    Das wäre doch das selbe wenn mich einer fragt, wie viel Novalgin wurde dir für dein Tier verschrieben und du meinst... lass das arme Tier einschläfern..
    Das ist alles etwas aus dem Kontext gezogen und völliger Unsinn.

    würde ich meinen,dass du nicht die richtige Anlaufstelle bist.
    An der Stelle gehe ich komplett mit, ich werde diese Quälerei nicht unterstützen.

    Mich machen solche Handlungen wirklich nur sprachlos, nicht einmal ein einfaches Röntgenbild-ich kann so etwas kaum glauben.
    Und dann aber solche mengen Schmerzmittel auf Grundlage einer Glaskugeldiagnostik.

    Bitte reflektiere einmal Deine Handlungen und auch Deine Tierarztwahl, solltest Du dem Tier helfen wollen.

    Metacam Überdosierung ist nicht der Schlüssel zum Glück sondern Diagnostik.

  19. #19
    Trauert immer noch um ihren kleinen "Merktnix"... Avatar von feiveline
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    Zitat Zitat von Hasenmami Beitrag anzeigen
    Weitere Krankheiten hat sie nicht,sie ist jedoch sehr zart mit 1,5kg und sie meinte bei der letzten Untersuchung das sie dehydriert ist.
    Sie war nicht immer so zart,hat im letzten Jahr,ohne körperliche Probleme ca 1,5kg abgebaut.
    Ein Tier das 50% seines Gewichtes verliert hat ein körperliches Problem!
    Und das scheinbar (unbehandelt) seit mehreren Jahren.

    Würde Dir das bei Dir nicht komisch bzw. beängstigend vorkommen wenn Du statt 60 kg auf 30 kg abnehmen würdest?

    Auch der Hinweis auf eine Dehydrierung gäbe mir extrem zu denken was bei Deinem Tier alles imArgen liegt.

    Wurde mal eine Blutuntersuchung gemacht? Besonders dabei die Nierenwerte überprüft? Auch Nierensteine können zu Lähmungserscheinungen führen, auch dafür ist ein Röntgenbild unerlässlich!
    Geändert von feiveline (Gestern um 13:36 Uhr)
    Tierschutz ist kein Anlass zur Freude, sondern eine Aufforderung sich zu schämen, dass wir ihn überhaupt brauchen. (Prof. Dr. theol. Erich Gräßer, Theologe und Politiker)

  20. #20
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    Zitat Zitat von Alexandra K. Beitrag anzeigen
    Das wäre doch das selbe wenn mich einer fragt, wie viel Novalgin wurde dir für dein Tier verschrieben und du meinst... lass das arme Tier einschläfern..
    Das ist alles etwas aus dem Kontext gezogen und völliger Unsinn.

    würde ich meinen,dass du nicht die richtige Anlaufstelle bist.
    An der Stelle gehe ich komplett mit, ich werde diese Quälerei nicht unterstützen.

    Mich machen solche Handlungen wirklich nur sprachlos, nicht einmal ein einfaches Röntgenbild-ich kann so etwas kaum glauben.
    Und dann aber solche mengen Schmerzmittel auf Grundlage einer Glaskugeldiagnostik.

    Bitte reflektiere einmal Deine Handlungen und auch Deine Tierarztwahl, solltest Du dem Tier helfen wollen.

    Metacam Überdosierung ist nicht der Schlüssel zum Glück sondern Diagnostik.
    Das ist der Kontext,den du meinst vorgegeben zu haben.
    Ich habe über Dosierung gesprochen du angeblich über Eutha?
    Gut, dass du selber erkennst,wie Sinnlos der Zusammenhang wäre.

    Welche Mengen meinst du,sie bekommt die Menge die sie für ihr Gewicht braucht.
    Und wie kommst du darauf das ich Metacam überdosiere?

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