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Thema: EC Schub

  1. #1
    Erfahrener Benutzer Avatar von Nika
    Registriert seit: 31.07.2016
    Ort: Hessen, Rheingau-Taunus-Kreis
    Beiträge: 361

    Standard EC Schub

    Hallo zusammen.

    Eddy (11 Jahre alt, Widderkaninchen, männl. kastriert) hat vor einigen Wochen einen EC Schub bekommen. Hatte er bereits 2x, seit er bei mir wohnt (etwa seit 3 Jahren). Mit Panacur und Rodicare Vitamin B hat er die Schübe wirklich gut und schnell wieder überstanden.
    Ich habe ihn seit dem jetzigen Schub noch lange draußen gehalten, da ich ihn in seiner gewohnten Umgebung lassen wollte. Dann wurde es kälter, er und Lou (2 Jahre alt, weibl. unkastriert) sind nun in Innenhaltung.

    Er hat derzeit, wie auch bei den letzten Schüben, eine Lähmung der Hinterläufe. Auch dieses Mal hat sich die Symptomatik durch die Therapie mit Panacur und Vit. B verbessert. War nach 1-2 Wochen sogar beinahe aufgehoben, er hoppelte wieder normal. Nun gab es vor etwa einer Woche wieder ein Rezidiv, er zog die Hinterläufe wieder nach und konnte seine Hinterläufe nicht nutzen. Behandlung wurde die ganze Zeit über fortgesetzt, also seit dem Schub nicht pausiert. Er war nicht bei meinem TA vorstellig (nicht kaninchenkundig, aber auch nicht völlig unwissend), da die Erkrankung bekannt ist und ich ihm den TA Besuch ersparen wollte.

    Ich bewege seine Hinterläufe seit einigen Tagen täglich durch - nach Anleitung eines Videos, das auf kaninchenwiese.de empfohlen wurde. Zudem setze ich ihn täglich mehrfach "aufrecht" hin, er hoppelt dann los und versucht sein Gleichgewicht zu halten. Es gelingt immer besser, scheint also hilfreich zu sein.

    Eddy hat außerdem einen einseitig hochgezogenen "Mundwinkel". Ich habe auf kaninchenwiese.de gelesen, dass dies häufig mit EC in Verbindung gebracht wird, aber häufig durch eine Ohrentzündung verursacht wird. Das ist ja gerade bei Widdern eine häufige Erkrankung. Ich bin mir nun nicht sicher, ob ich mit ihm zu einer "ohrenkundigen" TÄ fahren sollte, die etwa 50 Minuten Fahrzeit benötigt, um das per CT abklären zu lassen. Ich möchte ihm den Stress ungern antun. Andererseits quält er sich vielleicht seit Monaten, weil diese Problematik nie erkannt wurde. Dann doch lieber die Fahrt und TA-Besuch.

    Im Grunde habe ich mir die Frage jetzt selbst beantwortet und werde die kaninchenkundige TÄ kontaktieren. Mich interessiert eure Meinung dennoch, und ob ihr ggf. noch weitere Empfehlungen habt.

    Danke

    "Weh' dem Menschen, wenn nur ein einziges Tier im Weltgericht sitzt." (Christian Morgenstern)

  2. #2
    PS-Versager
    Registriert seit: 10.08.2009
    Ort: nördlich Hamburg
    Beiträge: 17.070

    Standard

    Ein positiver Titer ist ja niemals der Beweis für einen Schub, ich rate immer zur Diagnostik.

    Der Facialisspasmus ist definitiv und sicher eine Otitis, hier wäre also dringend ein CT bzw. mind. Rö zu machen. Bis zum Termin beim kundigen TA sollte hochdosiert Metacam gegeben werden.

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