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Thema: Frauke, 9,5 Jahre alt, weiblich

Hybrid-Darstellung

  1. #1
    Aktive Avatar von Claudia S.
    Registriert seit: 19.01.2014
    Ort: Ludwigsfelde
    Beiträge: 4.483

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    Da mich eben auch eine liebe Patin von Frauke per WA gefragt hat, nochmal mit meinen Worten:
    Schorschi durfte am 2.1. 15:15 in Frieden einschlafen.

    Frauke gehts bestens.
    Ich hatte mit der TÄ nochmal deutlich über sie gesprochen, da ich und der Verein inzwischen auch unschöne Stimmen zu ihr erhalten haben, von wegen Quälerei.

    Fr Dr sagte, das Frauke mit ihrer chronischen Erkrankung (Spondylose, Athrose, dem Liegen) sehr gut zurecht kommt und sie sonst sehr gepflegt und gut drauf ist. Sie kennt andere Fälle, da müssen die Tiere jeden Tag gebadet werden (Frauke badet 1-2x im Monat) und liegen sich wund (noch nie bei Frauke gewesen).
    Das Rollid mit dem Eiter im Auge sieht fr dr und ich jedoch kritisch und wenn das nicht besser wird, wäre das ein Grund sie gehen zu lassen. Aktuell ist es aber besser geworden.

    Ihre Zähne sind auch gut, da sie liegt, muss die eine Zahnreihe minimal korrigiert werden, weil sie die durchs Liegen anders abnutzt.

    Sie ist die reinste Fressmaschine und ich habe neben dem Auge auch das Gewicht im Blick. Sollte sie unter 1kg landen, wäre das für mich auch ein Grund. Aktuell wiegt sie 1,26kg. 11/23 kam sie mit 1,4kg an. Der Gewichsverlust sind die Muskeln die weg sind.

    —————
    Wer bei Frauke an Quälerei denkt, schreibt mir bitte offen und direkt. Ich wäge bei jedem meiner Tiere sehr gut ab. Frauke hat einen enormen Lebenswillen und den zeigt sie nicht nur mir, sondern auch den behandelnden Tierärzten und der Physiotherapeutin.

    Mir ist klar, das man hier im Forum kein wirklichen Einblick darüber bekommt, wie Frauke lebt und wie es ihr geht. Aber ich kann euch versichern, das ich mir darüber Gedanken mache und ihr Wohl stets im Blick habe. Klar hätten andere bereits vor 1 Jahr die Reißleine gezogen. Aber es ist wie bei anderen Erkrankungen. Manche lassen ihre Widder erlösen, sobald Otitis Media festgestellt wird, ohne jegliche Behandlungsversuche oder auch wenn wiederkehrende Abszesse am Kiefer entstehen. Es ist alles eine Frage von: Wissen, Behandlung, dem Lebenswillen und der Handlebarkeit des Tieres und auch dem Willen, die Zeit in die intensive Pflege zu investieren.

    Ich richte niemanden, der seine Kaninchen aufgrund von Erkrankungen gehen lässt, ich erbitte mir nur als Pflegestelle mit deutlich mehr Erfahrung als 08/15 Kaninchenhalter, meiner Einschätzung zum Tier zu trauen.

  2. #2
    Nie wieder Kaninchen ;) Avatar von Heike O.
    Registriert seit: 03.09.2012
    Ort: Land der Hasennasen
    Beiträge: 6.752

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    Hat's Kaninchen keinen Spaß, schenk' ihm grünes Gras.
    Auch Grünkohl und Radiccio machen das Kaninchen froh.

  3. #3
    Erfahrener Benutzer Avatar von Hasenhütte
    Registriert seit: 11.01.2016
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    Beiträge: 438

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    Ich lese hier immer mit und muss jetzt auch mal meinen“Senf“ dazu geben!

    Ich habe größten Respekt davor, was du alles für Frauke und die anderen schwer kranken Tiere bei dir tust! Ich glaube, es kann kein Außenstehender einschätzen, wie es einem so kranken Tier geht. Deshalb finde ich es auch extrem schade, wenn sich manche Leute auf Grund von Fotos und Posts anmaßen, deine Entscheidungen zu kritisieren.

    Du wirst den richtigen Weg für Frauke finden und ihr helfen so lange es geht und auch wenn es nicht mehr geht! Danke dafür!

  4. #4
    Trauert immer noch um ihren kleinen "Merktnix"... Avatar von feiveline
    Registriert seit: 23.09.2013
    Ort: Nordlicht
    Beiträge: 10.277

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    Zitat Zitat von Claudia S. Beitrag anzeigen
    Wer bei Frauke an Quälerei denkt, schreibt mir bitte offen und direkt. Ich wäge bei jedem meiner Tiere sehr gut ab. Frauke hat einen enormen Lebenswillen und den zeigt sie nicht nur mir, sondern auch den behandelnden Tierärzten und der Physiotherapeutin.
    Ich schreibe jetzt mal offen und direkt, allerdings in einem Sinne den Du wohl eher nicht erwartest…. und es geht bei diesem Statement auch nicht ausschließlich um Frauke.

    Manchmal habe/hatte ich bei manchen Tieren hier im Forum den Gedanken „warum kann man ein so krankes Tier nicht in Frieden gehen lassen…“, auch unter dem Wissen, dass Kaninchen als „Futtertiere“ alle Schmerzen und Unwohlsein so lange verstecken bis es gar nicht mehr geht…

    Dann habe ich hier so viele Fälle gelesen, wo sich der Kampf gelohnt hat ohne dass das jeweilige Tier mehr als über Gebühr unter der Behandlung gelitten hat und eben „danach“ noch ein wirklich schönes Leben mit Freunden hatte.

    Und dann hatte ich Terence…. nach seiner Kastra eine schwere WS-Verletzung mit anfänglicher Lähmung…
    Was habe ich um den kleinen Mann gekämpft bis er zumindest seine Hinterbeine benutzen und wieder „hopsen“ konnte….tägliches waschen, Medigabe etc. ging gefühlt Jahre…

    Nie wäre ich auf die Idee gekommen (was kaum jemand aus dem Familien- und Freundeskreis verstehen wollte) diese kleine weiße Buffetfräse zu „erlösen“…. bis zu dem Morgen wo er mir ganz deutlich zeigte dass er für sich entschieden hat sein Köfferchen zu packen… leider musste ich ihm noch dem Stress der Fahrt zum TA zumuten…

    Um jetzt den Weg zu Deiner „Bitte“ zurückzufinden…. ich denke jeder erfahrene Halter sieht genau bis wann sich kämpfen lohnt und ab wann man weiß dass der Gang über die Regenbogenbrücke der bessere Weg ist (wie Du bei Schorschi)….

    Von daher…. ich verstehe Dich und denke dass gerade Du mit Deinen Erfahrungen erkennst wann es für Frauke der bessere Weg ist über die RBB zu hoppeln…
    Tierschutz ist kein Anlass zur Freude, sondern eine Aufforderung sich zu schämen, dass wir ihn überhaupt brauchen. (Prof. Dr. theol. Erich Gräßer, Theologe und Politiker)

  5. #5
    Aktive Avatar von Claudia S.
    Registriert seit: 19.01.2014
    Ort: Ludwigsfelde
    Beiträge: 4.483

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    Ich danke für eure bisherigen Worte! Danke!

  6. #6
    Erfahrener Benutzer
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    Beiträge: 894

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    Claudia

    Unermesslich, was Du für Deine Tiere tust und welche mentale Stärke Du neben all der Fürsorge aufbringst!!!
    Wer kann ernsthaft glauben, dass Du aus welchen Gründen auch immer, leidende Seelchen zum Leben zwingst? Was hättest Du davon?! Wieviel leichter könntest Du es Dir machen, würden es sich andere machen...

    Danke, dass Du Sorgenfellchen mit all Deiner Kraft umsorgst und begleitest!

    Und dass der Schorschi bei Dir so geliebt alt werden durfte

  7. #7
    Erfahrener Benutzer
    Registriert seit: 26.03.2017
    Ort: Hildesheim
    Beiträge: 9.981

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    Zitat Zitat von dami Beitrag anzeigen
    Claudia

    Unermesslich, was Du für Deine Tiere tust und welche mentale Stärke Du neben all der Fürsorge aufbringst!!!
    Wer kann ernsthaft glauben, dass Du aus welchen Gründen auch immer, leidende Seelchen zum Leben zwingst? Was hättest Du davon?! Wieviel leichter könntest Du es Dir machen, würden es sich andere machen...

    Danke, dass Du Sorgenfellchen mit all Deiner Kraft umsorgst und begleitest!

    Und dass der Schorschi bei Dir so geliebt alt werden durfte

  8. #8
    Erfahrener Benutzer Avatar von Birgit W.
    Registriert seit: 11.04.2011
    Ort: Berlin
    Beiträge: 5.182

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    Liebe Claudia, ich schließe mich aus vollem Herzen meinen Vorrednern an. Ich weiß dass du alles, aber auch wirklich alles für deine schwerkranken Fellchen tust, um ihnen mit deiner Pflege ihr kleines Leben erträglich zu machen, sie viel Liebe und Fürsorge spüren lässt und sie genau beobachtest ob und wann sie dir zeigen, wenn es Zeit ist die große Reise anzutreten.
    Es tut mir leid um Schorschi, mein Beileid liebe Claudia 🌈🥀

  9. #9
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    Beiträge: 118

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    Ich verstehe bei einem Tier in hohem Alter mit dauerhaften starken Einschränkungen wie bei Frauke durchaus die kritischen Stimmen. Liegen und eingeschränkte Sicht, dazu noch die unangenehmen Entzündungen am Auge. Das sind Einschränkungen, bei denen auch häufig ältere Menschen sagen, dass sie so nicht mehr möchten. Hier handelt es sich ja auch um ein Tier ohne die Aussicht auf Besserung, sondern nur um das Schenken eines möglichst angenehmen Lebensabend.
    Da kann man dann schon an "aufgeben" denken. Kann, nicht muss (das kann man nämlich allein als Halter gemeinsam mit dem Tierarzt wirklich einschätzen) und da würde ich mir niemals anmaßen einem unaufgefordert reinzuquatschen oder zu kritisieren. Das ist ja auch eine Frage des Charakters des Tieres und mit was dieses eben "zufrieden" ist.
    Wenn es jemand schafft, Tieren in diesem Zustand noch ein wenig Lebensqualität und Schmerzfreiheit (falls notwendig eben über Medikamente) zu geben, dann ihr guten Seelen der Pflegestellen vom Kaninchenschutz.

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