Zitat Zitat von Silja Beitrag anzeigen
Hallo zusammen,

gerade den Anruf aus der Praxis bekommen:

Wilma lebt noch, die Gebärmutter ist raus. Die war sehr stark eingeblutet, das ganze Blut ist also dort hineingelaufen.

Die anderen Organe sehen gut aus, die Milz ist jedoch verändert und die Zähne sehen ihr für ein 1,5 Jahre altes Kaninchen etwas zu belegt aus (die sind wohl sehr gelb).

Die Tierärztin meinte, dass der Urgrund für die Reaktion der Gebärmutter noch gefunden werden muss.

Es könnte eine Autoimmunerkrankung sein (dafür ist das Blut gerade auf dem Weg ins Labor per Express) oder eine Schwermetallvergiftung.

Bei letzterem wüsste ich wirklich nicht, wo das herkommen könnte.
Die Ärztin fragte mich nach dem Heu, das beziehe ich aber ganz normal aus dem Handel. (Da nehme ich immer das von Activia).
Im Futter kann ich mir auch nichts vorstellen, denn mein zweites Nin ist soweit sehr fit.
Ich hatte seit dem letzten Streit ein Freilaufgitter zwischen die beiden gestellt, wo die Maus manchmal dran genagt hat. Ob es da her kommen könnte?
Hat von euch sonst vielleicht jemand noch eine Idee?
(Meine Nins leben in Innenhaltung, Kabel sind nicht zu erreichen.)

Im Moment liegt die Maus gerade im Sauerstoffzelt und ist stabil.
Meine Güte, was für eine Aufregung...

LG
Silja
Gebärmutterveränderungen bei Kaninchenweibchen sind ja nicht unüblich und kommen doch recht häufig vor. Entzündungen und Tumorbildungen werden durch unregelmäßige Hormoneinflüsse von Östrogen und Progesteron verursacht. Einige Kaninchenspezialisten raten ja nach wie vor zur vorbeugenden Kastration.

Wurde die Gebärmutter auf Tumore untersucht/ Gewebe eingeschickt? Wurde die Lunge geschallt? Falls hier bereits eine Metastasierung vorliegt, ist die Prognose nicht gut.

Eine Antibiose und eine gute Abdeckung mit Schmerzmedis (Metacam/ Novalgin) ist nach einer solchen OP ganz wichtig.

Gute Besserung!