Ich danke euch allen sehr für die Antworten.

Dass das Eigentum beim Jäger liegt, und er dieses übertragen kann, sorgt also dafür, dass diese Wildtierstationen für jagdbare Tiere nicht gegen Gesetze verstoßen. Damit habe ich mich bisher nicht beschäftigt.

Für den Moment hab ich den Schuss auch als Erlösung für das Tier empfunden.
Auch wenn ich zugeben muss, dass sich in der Zeit des Wartens ein Film in mir abspielte, was die Alternativen wären... aber noch bevor ich das erste Wort mit dem Jäger wechseln konnte, hatte er das Reh schon erschossen.

Wer weiß, wie lange es da schon saß. Nicht ein Auto hielt an, so viele fuhren einfach vorbei.

Mich macht die Tatsache traurig, dass das Reh höchstwahrscheinlich durch "mensch-gemachte" Probleme wie Straßenverkehr und Lebensraum-Zerschneidung, vielleicht sogar auch als Jagdunfall (bis 15.01. durfte gejagt werden) verletzt wurde, und ihm dann auch noch das Leben verwehrt wird, wenn man die Chance gehabt hätte, nach einer anderen Lösung zu suchen. Sie haben keinen Wert