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Thema: Kauprobleme - Wunde im Maul

Hybrid-Darstellung

  1. #1
    KS-Patenschaftsbetreuung Avatar von Hope R.
    Registriert seit: 16.10.2006
    Ort: ...
    Beiträge: 3.071

    Standard

    Geh nochmal ohne das Tier zum TA, bitte um ein Gespräch und lass Dir genau erklären, was der TA mit seiner Aussage gemeint hat usw.
    Die Eskalation aller Spannungen beginnt mit der Verweigerung des Dialoges.
    (Julius Kardinal Döpfner)
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  2. #2
    kaninchenmamas
    Gast

    Standard

    Das ist vor Ende der Woche nicht möglich, da ich arbeiten muss und der Tierarzt eine halbe Autostunde entfernt ist.
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  3. #3
    Erfahrener Benutzer Avatar von sarahkara
    Registriert seit: 10.12.2018
    Ort: BaWü
    Beiträge: 433

    Standard

    Ich bin mir nicht sicher, aber ist das Grünzeug zwischen den Backenzähnen? Ist da vielleicht mehr Abstand zwischen ihnen als normal ?

    Vielleicht deshalb die Aussage , tief im innern´.

    Ich hoffe dass das alles schnell aufgeklärt wird und es deinem Kleinen besser geht
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  4. #4
    kaninchenmamas
    Gast

    Standard

    Ich stehe vor einem riesigen Dilemma, weshalb ich den Beitrag groß schreibe.

    Habe mir gestern nochmal alles erklären lassen.
    Durch die Zahnspitzen (die entfernt wurden) hat sich eine Wundhöhle gebildet.

    Diese Wundhöhle muss sich erst noch verschließen, aber es bilden sich dort immer wieder Ablagerungen von Futter.
    Wenn sich die Wundhöhle verschließt und dort Futter drin ist, entsteht ein Abzess.

    Bis jetzt ist dort noch keiner. Es würde so aber werden, denn der Tierarzt holt jedes Mal massiv Grünzeug raus.

    Nun wurde mir empfohlen das Tier zu separieren und nur noch Möhren und Fenchel und Heu hinzugeben.
    Kein Dill, kein Grünzeug, weil sich das da rein setzt.

    Das stellt mich vor Probleme.
    1. Weil ich Angst habe, dass die Verdauung kippt, wenn ich nur noch Möhre, Dill und Heu gebe.

    2. Weil ich einen Anfahrtsweg (hin und zurück von 90 km habe.

    3. Weil er dem Kaninchen jedes Mal den Kiefer spült und es dafür in Narkose muss, was sicher nicht gut ist, da es arg vorbelastet ist


    Ich brauche DRINGEND eure Meinung, weil ich gar nicht mehr weiß, was ich mache und das bereits als das Todesurteil sehe, da der Tierarzt jedes Mal massig Futterreste aus der Wundhöhle holt.

    Die Abzessbildung wäre der Supergau.

    Ganz davon abgesehen hat uns auch irgendeiner der Tierärzte beschissen, denn wir waren regelmäßig beim Tierarzt (noch eine Woche zuvor) und da hieß es: Alles okay. Zahnspitzen entfernt. Wie kann es sein, dass dann 7 Tage später Zahnspitzen entdeckt werden, die dafür gesorgt haben, dass sich schon Wunden bilden?

    Klingt der jetzige Tierarzt kompetent? Ich weiß gerade gar nicht wie ich das einschätzen kann.
    Ich musste schon 2 Mal zum spülen. Ich dachte immer, dass sich Wunden normalerweise sehr schnell verschließen. Warum muss ich da jetzt einmal die Woche hin?

    Seine Alternatividee war, von unten die Stelle zu eröffnen und eine Drainage einzulegen. Das sei aber eine riesige O.P und ich möchte das dem Tier eigentlich nicht zumuten, da es genau wie ein anderes hier eine Herzproblematik hat. Zumal ja derzeit noch kein Abzess da ist.

    Geändert von kaninchenmamas (10.01.2020 um 13:06 Uhr)
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  5. #5
    Gast
    Gast

    Standard

    Ich muss ehrlich gestehen, dass ich mittlerweile total den Überblick verloren habe, welcher deiner TA nun welcher ist. Du bist scheinbar bei mehreren in Behandlung?

    Wo sitzt die Wundhöhle denn?
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  6. #6
    kaninchenmamas
    Gast

    Standard

    Sie sitzt im Unterkiefer.

    Ja, ich war bei mehreren in Behandlung.

    Zum jetzigen:
    Beim jetzigen waren wir zunächst vor Weihnachten. Da wollte er aber nichts machen vorm Fest.
    Dann waren wir dort Anfang der Woche und er hat Zahnspitzen gekürzt und Wunden festgestellt, bei denen sich schon eine Wundhöhle gebildet hat.
    Aus der Wundhöhle hat er viel Grünzeug geholt und gesagt, wenn die sich verschließt und das setzt sich da fest, entsteht ein Abzess. Parallel wurde gespült. Unter Narkose.

    Leider ist die Wundhöhle noch nicht zu und ich soll jetzt kein Grüzeug mehr geben, hab aber Angst, dass die Verdauung kippt.
    Auch muss ich jedes Mal weit fahren und das Tier verkraftet die Narkose nicht so super.
    Nächte Woche muss ich wieder zum spülen unter Narkose hin.


    Vor diesem Tierarzt waren wir auch um die Weihnachtszeit bei einem anderen.
    Der sagte, es wäre nur eine kleine Zahnspitze und man bräuchte sich keine Sorgen machen. Also komplett widersprüchliche Aussagen.


    Meine Fragen: Was kann ich füttern, dass groß ist, sich nicht festsetzt und leicht verträglich?
    Und kann ich mit Dill und anderen Dingen auch einen Päppelbrei selbst herstellen?
    Und muss man das Tier wirklich jedes Mal in Narkose legen?

    Und ist es überhaupt möglich, dass das zuheilt, ohne dass sich da was festsetzt?
    Geändert von kaninchenmamas (10.01.2020 um 14:39 Uhr)
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  7. #7
    foreninkompatibel Avatar von Kuragari
    Registriert seit: 27.01.2011
    Ort: 15344 Strausberg :)
    Beiträge: 2.777

    Standard

    Wenn die Zähne schlecht stehen, kann das Kaninchen nicht richtig kauen und dann bleiben Futtereste im Maul. Da ist es auch egal was man füttert neben den entzündeten Zähnen bilden sich im Zahnfleisch manchmal Taschen wo auch Futter hängen kann und, wie du schon beschrieben hast, wenn das Kaninchen sich mit seinen Zahnspitzen selber im Maulraum aufgebissen hat.

    Ich würde ausprobieren ob die Futterreste besser weggespült werden, wenn das Kaninchen viel trinkt und einen Kamillentee anbieten.

    Das mit den 90km ist nicht schön, vor allem, wenn der Tierarzt dann nicht wie gewünscht helfen kann. Tierärzte kann ich dir lediglich die Kleintierspezialistinnen in der Biesdorf Tierklinik empfehlen, einfach Donnerstag vormittags anrufen, ob die sogenannte Exotensprechstunde (15-20 Uhr) stattfindet und dann hinfahren. Sie gehen dem Wunsch nach Röntgenbildern und Blutbildern nach.

    Mir wurde dort immer gut geholfen und auch ehrlich gesagt, wenn Fütterung oder Behandlung angepasst oder abgebrochen werden muss um unnötiges Leiden zu beenden. Auf Fehler hingewiesen werden ist natürlich erstmal etwas unbequem, aber es ist ja letztendlich für die Tiere.
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