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Thema: Kauprobleme - Wunde im Maul

Hybrid-Darstellung

  1. #1
    Erfahrener Benutzer Avatar von Simmi14
    Registriert seit: 23.02.2010
    Ort: Frankfurt a. M.
    Beiträge: 8.079

    Standard

    TA 2 scheint da mehr zu wissen als TA 1. Immer Weiches fressen wollen und Probleme mit Stängeln, Blättrigem, Dinge drehen im Maul sind fast immer Backenzahnprobleme. Und die Spitzen an den letzten Backenzähnen sind echt schwierig zu erkennen. Schaut dein TA 1 eins immer nur mit Maulspreitzer und Licht ins Mäulchen oder wurde auch einmal in Narkose/Sedierung geschaut? Lass Dir unbedingt sagen, welche Zähne Spitzen gebildet haben, ob oben/unten, links/rechts!
    Wichtig ist jetzt abzuwarten, ob die wunden Stellen abheilen und ob er dann wieder normal frisst, v.a. nach den ersten Tagen auch wieder Heu, Stängel, Blätter. Wenn er nicht in dieses normale Fressen kommt und sich die Zähne nicht abnutzen, können sich nämlich schnell wieder Spitzen bilden. Evtl. ist dein Tier jetzt ein Zahnkaninchen, dass regelmäßiges Einschleifen der Backenzähne braucht. Man muss da für sein Tier Möglichkeiten finden, ihm so viel wie möglich Kräuter, Löwenzahn, Blätter, Heu unterzujubeln, damit das Intervall für die Kürzungen der Spitzen beim TA möglichst lang wird. Ideal sind 8-12 Wochen zwischen TA-Besuchen bei Backenzahnkaninchen, zumindest haben wir das hier bei 2 Kandidaten so hingekriegt, die damit gut und über Jahre gelebt haben.

    Infos: https://www.kaninchenschutz.de/infor...hnerkrankungen
    Geändert von Simmi14 (06.01.2020 um 18:25 Uhr)
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  2. #2
    kaninchenmamas
    Gast

    Standard

    Erstmal vielen Dank.
    Wir waren schon alle paar Wochen zum Zähne schleifen.
    Das Problem ist, dass sich das Grünzeug überall im Maul ansammelt und offenbar auch in der Mundhöhle tief im Inneren (was auch immer das bedeutet).
    Ich wurde geholt, als das Kaninche in Narkose lag und hab richtig gesehen, wo die Zahnspitze liegt und dass überall im Maul zwischen den Zähnen Grünzeug war. Auch habe ich die 2 Verletzungen an der Zunge und im Maul gesehen.
    Ich denke, der Tierarzt hat Angst vor Abzessen und spült deshalb.

    Angst habe ich, dass er nicht mehr richtig schlucken kann.
    Nur, dann würde er ja keine Köttel ausscheiden, oder?

    Bringt denn das Antibiotikum perspektivisch was?


    Ich weiß nicht so recht. Ich frag mich, was es damit auf sich hat, dass er meinte, es geht so weit nach unten und da auch das Grünzeug ist?
    Ich bin sehr verunsichert.
    Hab nochmal angerufen, da aber nur doe Sprechstundenhilfe erreicht, die mich nicht weiterleiten wollte.


    Auch frage ich mich, warum der Tierarzt davor das nicht gesehen hat, denn die Spitzen sind ja nicht erst seit gestern.
    (Und da lag das Tier in Narkose)

    Ich bin verunsichert, enttäuscht, irritiert.
    Leider war das schon ein Tierarzt, der mir hier im Forum empfohlen wurde.
    Und auch der davor wurde mir empfohlen.

    Gesichtert ist die Mundschleimhautverletzung und die Zahnspitzen.

    Was ich nicht verstehe ist, dass 2 verschiedene meinten, es würde tief nach unten gehen (dass sich das Futter ansammelt).

    Tief in den Kiefer?
    Und was passiert, wenn? Abzessneigung? Bisher hat er zum Glück noch keinen.

    Ich fühle mich hilflos, weil ich nicht weiß, was ich noch machen soll und so ziemlich alles gemacht habe, was geht.

    Ich weiß auch nicht, was ich noch geben kann und ich will das Tier beim nächsten Spülen auch nicht schon wieder in Narkose legen lassen.
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  3. #3
    KS-Patenschaftsbetreuung Avatar von Hope R.
    Registriert seit: 16.10.2006
    Ort: ...
    Beiträge: 3.073

    Standard

    Geh nochmal ohne das Tier zum TA, bitte um ein Gespräch und lass Dir genau erklären, was der TA mit seiner Aussage gemeint hat usw.
    Die Eskalation aller Spannungen beginnt mit der Verweigerung des Dialoges.
    (Julius Kardinal Döpfner)
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  4. #4
    kaninchenmamas
    Gast

    Standard

    Das ist vor Ende der Woche nicht möglich, da ich arbeiten muss und der Tierarzt eine halbe Autostunde entfernt ist.
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  5. #5
    Erfahrener Benutzer Avatar von sarahkara
    Registriert seit: 10.12.2018
    Ort: BaWü
    Beiträge: 436

    Standard

    Ich bin mir nicht sicher, aber ist das Grünzeug zwischen den Backenzähnen? Ist da vielleicht mehr Abstand zwischen ihnen als normal ?

    Vielleicht deshalb die Aussage , tief im innern´.

    Ich hoffe dass das alles schnell aufgeklärt wird und es deinem Kleinen besser geht
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  6. #6
    kaninchenmamas
    Gast

    Standard

    Ich stehe vor einem riesigen Dilemma, weshalb ich den Beitrag groß schreibe.

    Habe mir gestern nochmal alles erklären lassen.
    Durch die Zahnspitzen (die entfernt wurden) hat sich eine Wundhöhle gebildet.

    Diese Wundhöhle muss sich erst noch verschließen, aber es bilden sich dort immer wieder Ablagerungen von Futter.
    Wenn sich die Wundhöhle verschließt und dort Futter drin ist, entsteht ein Abzess.

    Bis jetzt ist dort noch keiner. Es würde so aber werden, denn der Tierarzt holt jedes Mal massiv Grünzeug raus.

    Nun wurde mir empfohlen das Tier zu separieren und nur noch Möhren und Fenchel und Heu hinzugeben.
    Kein Dill, kein Grünzeug, weil sich das da rein setzt.

    Das stellt mich vor Probleme.
    1. Weil ich Angst habe, dass die Verdauung kippt, wenn ich nur noch Möhre, Dill und Heu gebe.

    2. Weil ich einen Anfahrtsweg (hin und zurück von 90 km habe.

    3. Weil er dem Kaninchen jedes Mal den Kiefer spült und es dafür in Narkose muss, was sicher nicht gut ist, da es arg vorbelastet ist


    Ich brauche DRINGEND eure Meinung, weil ich gar nicht mehr weiß, was ich mache und das bereits als das Todesurteil sehe, da der Tierarzt jedes Mal massig Futterreste aus der Wundhöhle holt.

    Die Abzessbildung wäre der Supergau.

    Ganz davon abgesehen hat uns auch irgendeiner der Tierärzte beschissen, denn wir waren regelmäßig beim Tierarzt (noch eine Woche zuvor) und da hieß es: Alles okay. Zahnspitzen entfernt. Wie kann es sein, dass dann 7 Tage später Zahnspitzen entdeckt werden, die dafür gesorgt haben, dass sich schon Wunden bilden?

    Klingt der jetzige Tierarzt kompetent? Ich weiß gerade gar nicht wie ich das einschätzen kann.
    Ich musste schon 2 Mal zum spülen. Ich dachte immer, dass sich Wunden normalerweise sehr schnell verschließen. Warum muss ich da jetzt einmal die Woche hin?

    Seine Alternatividee war, von unten die Stelle zu eröffnen und eine Drainage einzulegen. Das sei aber eine riesige O.P und ich möchte das dem Tier eigentlich nicht zumuten, da es genau wie ein anderes hier eine Herzproblematik hat. Zumal ja derzeit noch kein Abzess da ist.

    Geändert von kaninchenmamas (10.01.2020 um 13:06 Uhr)
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  7. #7
    Gast
    Gast

    Standard

    Ich muss ehrlich gestehen, dass ich mittlerweile total den Überblick verloren habe, welcher deiner TA nun welcher ist. Du bist scheinbar bei mehreren in Behandlung?

    Wo sitzt die Wundhöhle denn?
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