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Thema: Asthma - Tipps?

Hybrid-Darstellung

  1. #1
    Streber-Tussi mit Charme Avatar von Taty
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    Beiträge: 3.959

    Standard

    Wir hatten nach ca. 1,5 Wochen auch eine fiese Verschlimmerung, Schnodder ohne Ende und ich war auch kurz davor einzuknicken und wieder zum TA zu eilen, THP sagte mir wir müssen jetzt durchhalten weil “ der Dreck jetzt rauskommt“ ( ahaa )... naja, sie hatte Recht, ab dann gings nur noch berg auf
    Man muss aber bei diesen THPs auch echt Glück haben, laufen viele Flachzangen rum
    Liebe Grüße

    Taty

  2. #2
    erfahrener Benutzer Avatar von BirgitL
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    Beiträge: 2.560

    Standard

    eine THP-in hinzuzuziehen ist eine super Idee , wollte ich auch erst schreiben aber nicht selten bekomnmt man ja hier "Prügel", wenn man auf eine THP-in verweist.

    Ich mache ALLES mit meiner THP-in, Frau F. aus 63165 Mühlheim am Main, wir gehen alles telefonisch durch, Diagnosen, Röntgenbilder, Blutuntersuchungsbefunde usw. schicke ich ihr als pdf oder so zu und sie hat unseren Kaninchen (und auch damals den Meeries und den Katzen meines Ex-Mannes) und vielen vielen KS-Usern schon oft und wirklich klasse und mit gro0ßem Engagement weitergeholfen, wo auch der kaninchenerfahrenste TA mit seinem Latein am Ende war. So bin ich an sie gekommen, als Melissas eiternde Wundhöhle nach entfernung des Kieferabszesses und zwei weiteren OPs 2011 einfach nicht in den Griff zu bekommen war. Ein paar Tage Globuli und Melli war gesund - es war wie ein Wunder.
    Melissa ist herzkrank und sie ist aufgeblüht nachdem wir die Medikation letztes jahr im Herbst von Schulmedizin auf Homöopathie umgestellt haben.

    Ich schweife ab und ich hätte fast vergessen zu schreiben, dass auch Mariechen chron. Schnupferin war, sie war aber trockene Schnupferin, fast Symptomfrei bis zum Schluss. Frau F. kannte ich damals noch nicht.

    Die sogenannte "Erstverschlimmerung" (die richtig heftig ausfallen kann und wo man ins Zweifeln geraten kann ....) hat man häufig bei der Homöopathie und die ist nicht selten ein zeichen, dass die Behandlung anschlägt

    Ganz viele liebe Grüße
    Birgit
    _____________________________________________

    Japp - liebe Taty, du hast leider Recht - die meisten sind Flachzangen ......
    Geändert von BirgitL (03.04.2018 um 17:36 Uhr)

  3. #3
    erfahrener Benutzer Avatar von BirgitL
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    Hmmm liebe Sylvia, wie peinlich - ich hatte deinen Beitrag überlesen war noch am arbeiten und hatte nur mal schnell reingespinkst ...

    Hm, wenn die THP nicht helfen konnte ist natürlich doof, wenn sie davon so zugeschleimt war und ich kann verstehen, dass man dannn je nach Heftigkeit des Rückschlages Panik bekommt und aufgibt.

    Na, ja wie gesagt, es gibt gute und weniger gute THP , wie auch Tierärzte ....

    Das mit dem Schnorcheln war bei Marie soviel ich mich erinnern kann nach einer Krankheit (Magenüberladung/ Aufgasung/ Verstopfung) wo sie einige Tage lang Medis bekommen hatte und wir noch nicht erfahren im Umgang mit Medi-Eingaben waren. Möglicherweise hatte sie etwas in die Atemwege bekommen aber sie schnorchelte unglaublich lange, ich würde jetzt mal sagen bestimmt über ein Jahr lang. Zuerstr dachten wir, das geht von selbst wieder weg, ging es aber nicht weg und so fingen wir mit dem Inhalieren an ... und dann war s irgendwann weg, nicht von heute auf Morgen aber es war weg.

    Cortison ist ein tolles Mittel wenn man ein schlimmes Symptom kurzfristig beheben muss und ich will gar ncht sagen, dass Cortison schlecht wäre - keineswegs - aber es ist auch gefährlich, da es einem bei vielen Krankheiten den Heilungseffekt leider nur vorgaukelt (selbst erlebt mit einer Hauterkrankung und Corisoncreme - die Hauterkrankung kam sofort wieder, als ich das Cortson absetzte ... nur viel viel schlimmer )

    Mariechen war nie kurzatmig und sie hatte auch niemals richtige Atemnot allerdings war sie immer eher von der ruhigen Natur, rannte und sprang nicht viel rum.

    Ich weiß leider auch keinen Rat aber ich drücke ganz feste die Daumen, dass ihr der süßen kleinen Maus helfen könnt und das richtige Mittel findet, dass sie bald wieder gesund ist

    Max der II. hatte einmal Atemnot - das sah aus wie ein heftiger Asthma-Anfall ... er stieg hoch und rang nach Luft - es war furchtbar, wir dachten er stirbt - aber es war höchstwahrscheinlich ein anaphylaktischer Schock aufgrund einer allergischen Reaktion (z. B. auf einen Insektenstich?) oder ggf. auch eine Vergiftung (ohne Speicheln). Unser TA konnte nicht helfen und so riefen wir unseren damaigen Humanheilpraktiker an der zu uns kam und ihm nach einer kurzen Untersuchung (er tastete Max sehr genau ab) einige Mittelchen gab - am nächsten Tag war er wieder gesund und so etwas ist nie wieder vorgekommen. Max hatte im Garten vermutlich irgendwas gefressen oder womöglich an der Eibe geknabbert - wir wissen es nicht ......

    Ganz viele liebe Grüße
    Birgit
    Geändert von BirgitL (03.04.2018 um 18:13 Uhr)

  4. #4
    ...Leo, Lenny, Philo, Amadeo und Nilo im Herzen Avatar von Nadine G.
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    Beiträge: 3.746

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    Bei meinem Mio habe ich auch den Verdacht, dass es in Richtung Asthma geht.... er hustet. Angefangen letztes Jahr Ostern. Dann war lange Ruhe und im September ging es wieder los. Seitdem inhalieren wir regelmäßig mit Pulmicort und Genta. Aber sobald wir die Inhalation beenden, dauert es ca. 4 Wochen und dann hustet er wieder. Er ist auch chron. Schnupfer und lebte bisher nur draußen. Seit Mitte März wohnen beiden in der leeren Küche mit ganztags geöffnetem Fenster.

    Meine Überlegung war auch, mit dem Pari und NaCl das Salbutamol in Tropfen hinzuzufügen. Meine TÄ ist sehr bemüht, hat mit einem hustenden Kaninchen nur leider keinerlei Erfahrung. Sie ist neuem gegenüber sehr aufgeschlossen, und lernt gern dazu.

    "Vielleicht bedeutet Liebe auch lernen, jemanden gehen zu lassen, wissen, wann es Abschiednehmen heißt. Nicht zulassen, daß unsere Gefühle dem im Weg stehen, was am Ende wahrscheinlich besser ist für die, die wir lieben."

  5. #5
    Erfahrener Benutzer
    Registriert seit: 11.04.2010
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    Beiträge: 2.246

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    Zu der THP bin ich auch "gegangen" ...bzw habe telefonische und Mail-Beratung gewählt. Das war ein Tipp von jemandem hier, deren Tieren sie auch super geholfen hat. Sonst hätte ich das wohl auch gar nicht gemacht, ohne Finchen direkt vorzustellen.
    Als Flachzange würde ich sie nicht bezeichnen, aber wenn die Mittel nicht taugen, bzw zu heftig sind, bringt's dem Tier nichts.

    Finchen war bis dahin auch halbwegs stabil, konnte ohne Atemnot atmen und war für ihre Verhältnisse fit.
    Der Gedanke war, das Finchen dann stabil bleibt, aber nicht ständig Chemie nehmen muss.

    Wenige Tage nach Beginn schleimte sie komplett zu, musste sich richtig stark anstrengen beim Atmen und konnte auch nicht ruhen/vernünftig schlafen. Es hat nicht mehr viel gefehlt und sie hätte gar nicht mehr atmen können.
    Panik bekomme ich da nicht mehr -dafür habe ich schon zu lange Schnupfer. (Es quält mich trotzdem, die Tiere so zu sehen und nicht helfen zu können.)
    Aber wenn es auch nach mehreren Tagen nicht besser wird, kann ich das einfach nicht weiter durchziehen, im Sinne des Tieres.
    Es war auch nie die Rede davon, "Das alles rauskommen würde". Das sollte die Reaktion des Körpers auf die Tropfen sein und schnell wieder nachlassen.
    Zwei mal mit normaler Konzentration und ein mal mit deutlich verdünnter Konzentration, verursachte die Probleme... vllt waren es auch nicht die richtigen Pflanzen(teile).

    Seitdem ist es halt so richtig kacke seit Ende Januar, Anfang Februar.
    Das meiste war eher um das Immunsystem zu stärken. Und eins um die Lunge zu unterstützen.


    Das Cortison soll auch "nur" den Entzündungsprzess in der Nase stoppen und abschwellend wirken. Es hat nix anderes mehr geholfen (aich das pulmicort vernebelt nicht).
    Ihr Körper gewöhnt sich auch sehr schnell an die Mittel und sie wirken dann nicht mehr so gut.

    Meine Vermutung war auch eine allergische Komponente. Weshalb sich ständig ihre Nase entzündet und läuft. Da hilft ja eigentlich auch nur noch Cortison.
    Vielleicht geht's auch in Richtung allergisches Asthma.
    Allerdings habe ich nicht wirklich was verändert. Weder Waschmittel, Putzmittel, Einstreu, Futter. Aber Allergien können sich ja auch entwickeln.


    Naja, erstmal gehe ich weiter Richtung Asthma. Vllt klappt's das wir nur noch inhalieren müssen.


    Kann man wohl asthmatische Katzen mit Kaninchen vergleichen?
    Bei Katzen tritt das wohl wesentlich häufiger auf. Dann würde ich mich da einfach mal einlesen.



    Nadine
    Wir haben einen aerosol Inhalator verschrieben bekommen... und weil Tiere damit nicht inhalieren können, noch folgendes Gerät.
    Mit dem kleinen "Mundstück" kann Finchen mit 1,6kg gut inhalieren.

    https://www.praxisdienst.de/Veterina...gaAg8LEALw_wcB

    Die Tropfen Salbutamol hatte ich auch gesehen. Das aerosol soll aber besser wirken (zumindest beim Menschen).


    Finchen soll die nächsten Tage 2x inhalieren.

  6. #6
    ...Leo, Lenny, Philo, Amadeo und Nilo im Herzen Avatar von Nadine G.
    Registriert seit: 07.05.2008
    Ort: Bayern
    Beiträge: 3.746

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    Danke für den Link-habe ich abgespeichert und werde es nächste Woche mit meiner TÄ besprechen.
    Das inhalieren mit dem Pariboy macht er eigentlich ganz gut. Er bekommt dabei ein paar Leckereien vorgesetzt und dann klappt das prima.
    Das Gentagemisch muss ja vernebelt werden und anhand seiner ACC Inhalation wäre mir das eig. lieber


    Ich hatte über den Sommer immer die Hoffnung, sobald der Herbst und das kühlere Wetter kommt, wird es mit seinem Schnupfer und dem Husten besser, aber daraus wurde nix. Teilweise wurde es Anf. Okt. echt schlimmer.
    Da die beiden meine ersten Schnupfer sind, bin ich mit zunehmender Problematik schon noch ängstlich. Aber ich denke, auch da wächst man mit rein (wie man sich an ein rollendes Kaninchen "gewöhnt", bzw. den Anblick bei einem Schiefkopf....)

    "Vielleicht bedeutet Liebe auch lernen, jemanden gehen zu lassen, wissen, wann es Abschiednehmen heißt. Nicht zulassen, daß unsere Gefühle dem im Weg stehen, was am Ende wahrscheinlich besser ist für die, die wir lieben."

  7. #7
    Flocke80
    Gast

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    Hallo,

    Meine häsin kira hat eine allergische Reaktion mit asthmatischen Anfällen. Die Suche nach der Diagnostik hat ungefähr zwei Jahre gedauert.

    Bei ihr ist es so dass sie keinerlei Schnupfen oder andere Symptome hat. Bekommt sie aber einen Asthmaanfall liegt sie langgestreckt auf dem Boden atmet schnell und hektisch mit weit aufgerissenen Nase. Sie zieht die komplette Lunge unter den Brustkorb und der ganze Körper wirkt wie eingefallen. Solch ein asthmatischer Anfall kann bis zu 12 Stunden dauern

    Wir haben bei einer super Tierärztin in Leipzig Hilfe bekommen. Sie hat ein Röntgenbild der Lunge erstellen lassen und darauf war die Verdichtung in der Lunge zu sehen. Anschließend gab es ein CT in der Uniklinik , natürlich ohne Narkose, in dem abgeklärt wurde dass es sich nicht um ein tumoröses Geschehen handelt. Anschließend haben wir erst einmal mit Hausmitteln probiert Kira zu helfen. Das heißt wir haben die Einstreu gewechselt auf Hanfeinstreu oder feingranulat. Heu nur noch an einer Stelle , Waschmittel für die Teppiche ohne Geruch und allergikerfreundlich. Und ich wische mindestens einmal die Woche die Wohnung. Dazu ein Luftreiniger für Asthmatiker.
    Leider hat ihr das nicht wirklich gut geholfen und wir sind auf die Medikamente eingegangen. Kira bekommt einmal täglich aminophyllin oral verabreicht. Seitdem hat sie Gott sei Dank kaum noch Asthmaanfälle.

    Auf dem ersten Röntgenbild war auch ihr Herz vergrößert da es immer gegen die Asthmaanfälle ankämpfen musste. Nun ungefähr 4 Monate später hat sich das Herz auch wieder verkleinert und sie ist wesentlich aktiver und Bewegungs fröhlicher geworden

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