Zitat Zitat von lilia Beitrag anzeigen
Ich habe auch ein Paar, da müssen beide dran glauben.
Du ahnst nicht was da an Fell raus kommt obwohl es Kurzhaarige sind.

Ein Magacolon kann auch erworben sein, eben nach sehr vielen Verstopfungen wenn zu viel gepäppelt wird ect. Also quasi wenn es nicht weiter geht und zu viel nach kommt so das der Darm stark gedehnt wird an einer bestimmten Stelle und diese Ausstülpung sind nicht mehr zurück bilden kann.
Ich habe auch einen Zwerg( widder) mit wahrscheinlich angeborenem Megacolon.
Er war aber auch schon immer irgendwie etwas unterentwickelt und hatte eben die typischen Symptome.
Wäre aber tatsächlich sehr ungewöhnlich wenn nie Matsche dabei wäre, eigentlich ist es ein Wechsel zwischen sehr großem und unförmigen Kot und Matsche, dann wieder Richtung Verstopft.
kannst du mir sagen, mit was und wie du scherst? :-)

ein megacolon schließe ich eigentlich aus bei ihm. habe mich dazu mal eingelesen und die symptome passen nicht wirklich dazu.


Zitat Zitat von Teddy Beitrag anzeigen
Das tut mir echt leid, daß die Probleme weiterhin andauern.
Ich bin ebenfalls chronischer Magen/Darm Patient und kenne die Schwierigkeiten .
Daher habe ich mich umfassend auch mit der Einnahme von Protonenpumpenhemmern befaßt und habe dies abgelehnt zu nehmen. Die Nebenwirkungen sind ungemütlich bis schwerwiegend und die Rückfallquote ist sehr hoch. Von Dauereinnahme wird generell abgeraten.
Hier findest unabhängige Informationen dazu:
https://www.arznei-telegramm.de/html...910090_01.html
https://www.arznei-telegramm.de/html...308080_01.html
https://www.arznei-telegramm.de/html...208088_03.html
https://www.arznei-telegramm.de/html...311122_01.html
https://www.arznei-telegramm.de/html...411110_01.html
und weitere Artikel dazu: https://www.arznei-telegramm.de/voll...chstart=Suchen

Ich selber bzw. bei meinen Tieren helfe ich zunächst mit Heilerde, bei Durchfall mit Stullmisan und dann mit sehr (mindestens 1 Jahr oder dauerhaft) langfristiger Einnahme von Darmbakterien. Informationen sagen, daß die Magen- und Darmschleimhaut viele Monate bis zu einem Jahr oder länger benötigt, um zu regenerieren und sich gesund zu erneuern. Das heißt, eine Gabe dieser Präparate von Tagen oder Wochen hat bei schwererwiegenden Fällen keine dauerhafte positive Auswirkung auf die Schleimhaut. Rückfälle sind vorprogrammiert. Meine Erfahrung hat gezeigt, mindestens 6 Monate Einnahme von Darmbakterien sind für eine Heilung kranker Schleimhaut notwendig, danach langsam reduzieren. Auch Nux vomica homaccord kann hier nützlich sein.

Ich persönlich würde chemische Präparate, die Einfluß auf die Magensäure haben, bzw. diese reduzieren, nicht geben und auch nicht selber nehmen. Ich habe die Erfahrung gemacht, daß naturheilkundliche Präparate mindestens genauso gut wirken und meist nachhaltiger. In akuten (lebensbedrohlichen) Fällen wird es nicht immer ohne Chemie gehen. Da ist klar und notwendig.
Ich selber habe gute Erfahrungen mit Carminativum-Hetterich gemacht. Dies vertragen auch Kaninchen über einen längeren Zeitraum gut und es hilft nachhaltig den gestörten Verdauungsprozess zu verbessern und trägt damit zur Heilung von Schleimhautentzündungen bei. Am Anfang würde ich einige Zeit Rodicare akut geben, bis sichtbar Besserung eingetreten ist und dann auf das Carminativum überwechseln und einige Zeit niedrig dosiert geben.
https://www.apo-rot.de/details/carmi.../10346573.html

Heilerde kannst Du mit Dimeticon in einer Spritze aufziehen, muß aber vorher mit etwas Flüssigkeit angerührt werden. Ich nehme dafür Apfelsaft. Sonst vermische ich es mit dem Carminativum oder Rodicare akut. Das nehem sie dann sehr gern. Mit Colosan wäre ich bei möglichen Schleimhautdefekten vorsichtig, das kann zu stark reizen, wegen der reinen ätherischen Öle. Ich habe es allerdings noch nie angewendet.

Mein Teddy neigte auch sehr zu Haarballen und ich habe ihm jahrelang tägl. 2mal frische Ananas gegeben. Ich weiß, die Wirkung ist umstritten. Aber ich wollte nichts auslassen. Damit konnten wir das auf ca. 1-2 mal Haarballen im Jahr reduzieren. Im akuten Fall half bei ihm dann immer sehr gut das Barium, das zum KontrastmittelRöntgen gegeben wird. Ich hab mir immer was zu Hause hingelegt für den Notfall. Damit und viel Kneten des Bauches kam der Haarballen dann als Köttelketten heraus. Laktulose brachte bei ihm gar nichts. Dimeticon gab ich damals noch nicht. Dafür Heilerde und das Carminativum sowie anfangs Nux vomica Dx und später längere Zeit in Cxx. Zuletzt mochte er die Ananas dann nicht mehr. Das war so aber immer erfolgreich und er wurde 8 Jahre alt. Gestorben ist er an multiplem Organversagen bzw. Altersschwäche.

Ich drücke die Daumen, daß es bald mal besser wird . THP würde ich auch versuchen. Auch wenn es wieder Kosten sind, aber wenn es hilft, sparst Du am Ende und hast weniger Sorgen. Vielleicht hier mal versuchen: http://www.tierheilpraxis-fleck.de/
danke maria! ja, ich verstehe die kritik an dem protonenpumpenhemmer. habe dazu gerade noch mal ein neues thema eröffnet, weil mich die dosierung auch sehr erstaunt.

ich selbst nehme auch heilerde und kein omep mehr. kann ich für micky da einfach luvos heilerde magenfein nehmen? wieviel in etwa? 1x täglich?

durchfall hat er ja noch nie gehabt. wenigstens das.

und als darmbakterien dann symbiopet? ich möchte nach wie vor noch mal kot ins labor schicken und nach den bakterien schauen lassen. eigentlich war das schon im april der plan, aber dann war wolke so krank, dass wir uns doch nur für die schnelle probe auf parasiten entschlossen hatten. die ist auch nach wie vor sauber (zuletzt vor 3 wochen).

nux vomica wurde mir bisher immer bei übelkeit empfohlen. ich denke, da würde ich eine langfristige gabe dann eher auch mit einer THP absprechen wollen. danke für den kontakt. ich werde mich aber wahrscheinlich an eine bekannte wenden, die selbst auch kaninchen hat, wenn wir in der nächsten zeit nicht weiterkommen.

kannst du mir auch noch etwas zur dosierung von carminativum hetterich schreiben? und wie meinst du das mit dem rodicare akut? wenn die bauchgeschichte vorbei ist, wirkt er ja immer wieder ganz normal. vielleicht kann er das gut verstecken, aber wie lange sollte er dann rodicare akut bekommen? das gebe ich ihm aktuell gar nicht, weil er es tatsächlich nicht wirklich mag. alles andere reißt er mir ja quasi aus der hand, wenn er fit ist.

wie lange würdest du noch dimeticon geben? auf jeden fall bekommt er jetzt das hairball noch eine zeit lang hochdosiert und 2x täglich etwas lactulose. ich will es zumindest nicht unversucht lassen, es damit vielleicht dauerhaft in den griff zu bekommen.

leider gibt die klinik kein barium. ich habe bisher jedes mal danach gefragt. sie könnten auf den röntgenbildern auch so sehen, wie sich der magen verändert und ob der brei weitertransport wird und im OP-fall würde das barium dann in der bauchhöhle stören. ich wüsste jetzt nicht, wer mir das geben könnte.

noch eine letzte frage zu silymarin. es kann ja nicht schaden, die leber weiter zu unterstützen, richtig? wie sollte ich das dosieren? sind wahrscheinlich auch kügelchen in den kapseln?

lieben dank für deine hilfe!