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Thema: Warum vegetarisch/vegan leben (Argumente etc.) II

Hybrid-Darstellung

  1. #1
    Yogische Gelassenheit verzweifelt gesucht Avatar von Anja La.
    Registriert seit: 11.03.2014
    Ort: München
    Beiträge: 1.530

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    Vor zwei Tagen hatte ich einen Tag mit allen möglichen nicht-veganen und nicht-vegetarischen Gelüsten, die ich mir dann halt verkniffen habe, so wie ich es jetzt seit über 20 Jahren mache. Dann habe ich mich gefragt, inwiefern sich das vielleicht auch auf die Persönlichkeitsstruktur auswirkt, wenn man dauernd Dinge nicht isst, nach denen man eigentlich ein Bedürfnis hat. Wisst ihr, was ich meine? Vom ethischen Standpunkt her empfinde ich Veganismus als die "richtige" Entscheidung. Aber das ist eine Wahl, die sich an etwas orientiert, das außer mir liegt (also den Tieren). Vom ernährungsphysiologischen Standpunkt her und was meine eigenen physischen und emotionalen Bedürfnisse angeht, ist es aber in gewisser Weise schon eine "Mangelernährung", die intuitives Essen nicht zulässt. Das ist bei anderen Ernährungsformen, die bestimmte Lebensmittelgruppen ausschließen, natürlich nicht anders. Nur werden diese in den seltensten Fällen so lange durchgezogen. Da kam mir dieser platte (?) Spruch "Du bist, was du isst" in den Sinn. Daher meine Frage: Haben andere von euch auch das Gefühl, dass eure Ernährung auch eure Persönlichkeit mitprägt?

  2. #2
    addicted to pole Avatar von Mona K.
    Registriert seit: 23.07.2011
    Ort: Ruhrgebiet
    Beiträge: 3.345

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    Ich bin ja weder Vegetarier noch Veganer, auch wenn ich rein ethisch gesehen diese Ernährungsformen unterstütze. Ich denke aber, Ernährung und Persönlichkeit bedingen sich zum Teil gegenseitig. Du isst so, weil du so denkst: Tiere schützen, Umwelt usw. Gleichzeitig wird sich bestimmt nach einer gewissen Zeit, seien es dann Monate oder Jahre, auch durch die Ernährung auf deine Persönlichkeit und dein Denken auswirken: Kann ich das noch denken, wenn ich so esse? Kann ich eine Mücke töten, wenn ich vegan esse?
    be a flamingo in a flock of pidgeons.

  3. #3
    Yogische Gelassenheit verzweifelt gesucht Avatar von Anja La.
    Registriert seit: 11.03.2014
    Ort: München
    Beiträge: 1.530

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    Das bestimmt. Meine Überlegungen gehen aber eher in eine andere Richtung. Überspitzt gesagt: Macht permanenter Verzicht verbittert/freudlos? Es ist ja nicht wie die Regulierung von Süßigkeiten, bei denen man sich hin und wieder etwas gönnt, sondern ein ewigwährendes sich Produkt xy versagen.

  4. #4
    ich bin dabei.. Avatar von Katja T.
    Registriert seit: 06.08.2009
    Ort: Kassel
    Beiträge: 1.397

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    Ist schwer zu sagen.. Ich habe in Bezug auf Fleisch das Glück, nie mehr wirklich Lust darauf gehabt zu haben. Sind wirklich nur ganz ganz kurze Momente, wo ich mal an ein Stück Wurst denke , aber ich bin auch genauso schnell wieder angeekelt, wenn ich daran denke, so etwas zu essen.
    Bei Käse sieht es da anders aus.. Den erlaube ich mir schon ab und an und habe dann auch kein schlechtes Gewissen, aber auch nicht so ein gutes, wie bei einem veganen Essen.
    Ich denke, wenn Dich das Bedürfnis, nach Fleisch oder Milchprodukten so richtig quält, würde ich dem dann doch eher auch mal nachgehen, sonst endet es doch in einer Art Verbitterung.. Und vielleicht ist es dann auch so, dass Fleisch oder Käse gar nicht mehr so gut schmecken, wie man dachte..

    Liebe Grüße von Katja mit Löwi, Anton, Lotta, Feli und Grimmy

  5. #5
    Gast
    Gast

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    Ich bin letzte Woche über meinen Schatten gesprungen und habe die Rügenwader Salami gekauft. Ja, ich gestehe: sie ist echt gut . Aber ist halt Ei drin. Ich esse das jetzt auf, werde sie aber selbst nicht mehr kaufen. Aber sie ist bislang die am besten schmeckende Salami-Imitation. Muss ich sagen.

  6. #6
    Muddi von angehendem TA Avatar von Maike B
    Registriert seit: 18.06.2005
    Ort: Hamburg
    Beiträge: 1.752

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    Anja, ich habe seit fast 20 Jahren auch manchmal unbändigen Appetit auf Fleisch. Ich gehe dem auch nicht nach sondern suche mir Ersatzbefriedigung in Form von Ersatzprodukten. Mich macht das nicht verbittert oder engstirnig. Was mich manchmal verbittern lässt ist eher die Tatsache, dass ich mich mehr und mehr mit den Themen Tierschutz, Klimaschutz, Umwelschutz etc. identifiziere und beschäftige und immer weniger ertrage, wenn anderen Menschen sch...egal ist, was mit ihrer Mitwelt passiert. Da ist Fleisch essen natürlich ein großer Faktor.
    Aber rein durch den Verzicht verbittere ich nicht. Aber wie gesagt, ich sorge oft genug für Ersatzbefriedigung. Ich habe aber auch das Glück, dass ich ganz viele Ersatzprodukte echt gerne mag.

  7. #7
    *bekennender Zuckerjunkie* Avatar von Manea
    Registriert seit: 10.07.2016
    Ort: Nordlicht
    Beiträge: 115

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    Aus dem Grund bin ich keine Veganerin.
    Ich koche und Backe vegan, aber wenn ich unterwegs bin und nix richtiges/zufriedenstellendes zu futtern bekomme, dann weich ich auf vegetarisch aus. Sonst würde mir das auf die Laune schlagen - und das will wirklich keiner
    Genauso "erlaube" ich mir zB Milcheis wenn ich heißhunger drauf bekomme. Mir sowas jedesmal selber zu verweigern, würde in sowas wie "Selbstgeißelung" enden, da bin ich dann doch lieber Glücklich und erlaube mir Ausnahmen mit denen ich sehr gut leben kann

    Heißhunger auf Fleisch hatte ich nur ein einziges mal. Da hab ich Sucuk vom Türken für meinen Sohn geschnitten, ich hab die früher geliebt, hab plötzlich so einen extremem Heißhunger drauf bekommen, das ich mir ein Stück in den Mund gesteckt habe ... und total angeekelt wieder ausgespuckt. Bäh, war das eklig! Laut aussage der Fleischesser schmeckte sie so toll wie immer, es lag also nicht an der Wurst.
    Seitdem hat es mich nie wieder gepackt, im Gegenteil, seitdem ekelt es mich tatsächlich vor allem fleischigem^^

  8. #8
    Gast
    Gast

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    Zitat Zitat von Anja La. Beitrag anzeigen
    Daher meine Frage: Haben andere von euch auch das Gefühl, dass eure Ernährung auch eure Persönlichkeit mitprägt?
    Auf jeden Fall. Mir selbst fällt der Verzicht bei Fleisch - bis auf Salami - nicht schwer, bei Mehlspeisen und Kuchen schon eher (Kuchen, (Eier-)Pfannkuchen usw.). Einfach, weil ich bei letzterem manche Speisen vegan einfach nicht bzw. nicht gut hinbekomme.

    Was ich aber bei Fleisch merke: ich urteile viel mehr über andere ("Wissen die denn nicht, aus welcher Haltung das Tier stammt und welche Qualen es über sich ergehen lassen musste bis zu seinem grauenvollen Tod?"). Das macht mir viel mehr Probleme. Das geht richtig bis zu Hassempfindungen. Da möchte es manchmal aus mir rausplatzen. Das ist ein viel größeres Problem...

  9. #9
    Yogische Gelassenheit verzweifelt gesucht Avatar von Anja La.
    Registriert seit: 11.03.2014
    Ort: München
    Beiträge: 1.530

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    Zitat Zitat von Claudia Mü. Beitrag anzeigen

    Was ich aber bei Fleisch merke: ich urteile viel mehr über andere ("Wissen die denn nicht, aus welcher Haltung das Tier stammt und welche Qualen es über sich ergehen lassen musste bis zu seinem grauenvollen Tod?"). Das macht mir viel mehr Probleme. Das geht richtig bis zu Hassempfindungen. Da möchte es manchmal aus mir rausplatzen. Das ist ein viel größeres Problem...
    Das hatte ich früher auch mal. Und dann wurde mir die Unmöglichkeit wirklich veganen/tierleidfreien Lebens bewusst und ich musste erkennen, dass ich alleine durch meine Existenz in einer Industrienation immer von Tierleid und der Ausbeutung anderer Menschen profitieren werde. Da Selbstmord aber keine Option ist, bin ich jetzt gnädiger zu mir und meinen Mitmenschen. Da kommt es dann aber auch auf den Umgang mit Essen an. Wenn Leute sich beim Buffet ein halbes Schwein auf den Teller laden und davon nur eine Scheibe essen, könnte ich ausrasten.

  10. #10
    Streber-Tussi mit Charme Avatar von Taty
    Registriert seit: 26.09.2005
    Ort: Filderstadt
    Beiträge: 3.959

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    Zitat Zitat von Claudia Mü. Beitrag anzeigen
    [
    Was ich aber bei Fleisch merke: ich urteile viel mehr über andere ("Wissen die denn nicht, aus welcher Haltung das Tier stammt und welche Qualen es über sich ergehen lassen musste bis zu seinem grauenvollen Tod?"). Das macht mir viel mehr Probleme. Das geht richtig bis zu Hassempfindungen. Da möchte es manchmal aus mir rausplatzen. Das ist ein viel größeres Problem...
    Ja so geht mir das auch, das ist fast das frustrierende an der Geschichte

    Ansonsten "quäle" ich mich nicht und gestehe mir auch mal "versagen" zu
    So alle 1-2 Jahre hab ich mal richtig Hieper, und eigentlich immer auf Würstchen und dann nehme ich ausm Alnatura auch mal ein Glas Würschtle mit. Ich hab mir gesagt, das einmal im Jahr Fleisch / Wurst essen kein Drama ist.
    Hab diesen Sommer mal, als wir gegrillt haben, ein stück Rinderfilet probiert, find ich mittlerweile tatsächlich etwas eklig, hat wirklich was von toter Haut. Fand ich gut zu erkennen, das ich sowas gaaar nicht mehr brauche.
    Aufschnitt fehlt mir auch nicht und wenn ich alle paar Monate mal Bock auf ne Wurschtsemmel habe, tuts auch Rügenwalder Fakesalami oder Lyoner
    Milch fehlt mir auch gar nicht, echt Kuhmilch ekelt mich tatsächlich mittlerweile, habe aber auch meine perfekte Ersatzmilch gefunden.
    Eier wollte ich eigentlich auch nie wieder essen, aber das hat sich durch den Umzug etwas geändert. Unsere Vermieterin hält hier Hühner und stellt uns Sonntags immer 6 Eier auf die Terrasse, da gönne ich mir dann ein Frühstücksei.
    Einzig für Käse gibts keine Alternative

    Eingeschränkt fühle ich mich in meiner Lebensweise gar nicht und dadurch, das ich mir nix "zwanghaft verbiete" gehts super. Mir reicht zu wissen, das ich könnte,wenn ich wollte - und dadurch will ich eigentlich gar nicht. Bis auf eben mal ein Würstchen
    Aber wie gesagt, alle 1-2 Jahre ist das für mich vertretbar.

    Frustrierender ist wirklich das Verhalten anderer zu beobachten.
    Liebe Grüße

    Taty

  11. #11
    Erfahrener Benutzer
    Registriert seit: 19.01.2011
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    Beiträge: 1.556

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    Zitat Zitat von Taty Beitrag anzeigen
    Zitat Zitat von Claudia Mü. Beitrag anzeigen
    [
    Was ich aber bei Fleisch merke: ich urteile viel mehr über andere ("Wissen die denn nicht, aus welcher Haltung das Tier stammt und welche Qualen es über sich ergehen lassen musste bis zu seinem grauenvollen Tod?"). Das macht mir viel mehr Probleme. Das geht richtig bis zu Hassempfindungen. Da möchte es manchmal aus mir rausplatzen. Das ist ein viel größeres Problem...
    Ja so geht mir das auch, das ist fast das frustrierende an der Geschichte

    Ansonsten "quäle" ich mich nicht und gestehe mir auch mal "versagen" zu
    So alle 1-2 Jahre hab ich mal richtig Hieper, und eigentlich immer auf Würstchen und dann nehme ich ausm Alnatura auch mal ein Glas Würschtle mit. Ich hab mir gesagt, das einmal im Jahr Fleisch / Wurst essen kein Drama ist.
    Hab diesen Sommer mal, als wir gegrillt haben, ein stück Rinderfilet probiert, find ich mittlerweile tatsächlich etwas eklig, hat wirklich was von toter Haut. Fand ich gut zu erkennen, das ich sowas gaaar nicht mehr brauche.
    Aufschnitt fehlt mir auch nicht und wenn ich alle paar Monate mal Bock auf ne Wurschtsemmel habe, tuts auch Rügenwalder Fakesalami oder Lyoner
    Milch fehlt mir auch gar nicht, echt Kuhmilch ekelt mich tatsächlich mittlerweile, habe aber auch meine perfekte Ersatzmilch gefunden.
    Eier wollte ich eigentlich auch nie wieder essen, aber das hat sich durch den Umzug etwas geändert. Unsere Vermieterin hält hier Hühner und stellt uns Sonntags immer 6 Eier auf die Terrasse, da gönne ich mir dann ein Frühstücksei.
    Einzig für Käse gibts keine Alternative

    Eingeschränkt fühle ich mich in meiner Lebensweise gar nicht und dadurch, das ich mir nix "zwanghaft verbiete" gehts super. Mir reicht zu wissen, das ich könnte,wenn ich wollte - und dadurch will ich eigentlich gar nicht. Bis auf eben mal ein Würstchen
    Aber wie gesagt, alle 1-2 Jahre ist das für mich vertretbar.

    Frustrierender ist wirklich das Verhalten anderer zu beobachten.

    Welche war das bitte nochmal? und geht die auch zum kochen und Backen?

  12. #12
    can't change the world, but change the facts Avatar von stjarna
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    Beiträge: 2.134

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    Smelk Hafermilch. Gebacjen habe ich damit noch nicht, aber kochen geht. Denke aber, dass man damit auch genauso problemlos backen kann wie mit Sojamilch.

    copyright Grit Rümmler 2009

  13. #13
    Trauert um Amy & Sam Avatar von Petra M.
    Registriert seit: 01.11.2008
    Ort: Herne NRW
    Beiträge: 6.497

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    Zitat Zitat von Taty Beitrag anzeigen
    Einzig für Käse gibts keine Alternative
    Ja das stimmt.
    Die Sorten die ich probiert habe waren nichts.




    Liebe Grüße Petra
    Fine (25.11.2016) Emma (2.3.2017) Amy (14.05.2019) Sam (2.07.2019) Fussel (01.03.2022)

  14. #14
    Kaninchen-WG Mitbewohnerin Avatar von Jutta
    Registriert seit: 28.02.2007
    Ort: Schwerte
    Beiträge: 2.550

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    Ich hab' heute zufällig das gefunden.
    So locker erzählt hat mir das noch mal einiges wieder ins Bewusstsein gerufen.
    Liebe Grüße von Jutta & Co
    Wirf Liebe um Dich wie Konfetti!

  15. #15
    Erfahrener Benutzer Avatar von Simmi14
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    Beiträge: 8.087

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    Ich denke, man muss für sich ein gesundes Maß finden, inwieweit man sich selbst einschränken will, sonst hält man auf Dauer nicht durch.

    @ Taty Bei mir ist es Jieper auf Fisch. Bei Forelle aus hiesigen Gewässern werd ich schwach und erlaube mir das auch.
    Geändert von Simmi14 (19.09.2016 um 17:08 Uhr)

  16. #16
    Streber-Tussi mit Charme Avatar von Taty
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    Beiträge: 3.959

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    Zitat Zitat von Simmi14 Beitrag anzeigen
    Ich denke, man muss für sich ein gesundes Maß finden, inwieweit man sich selbst einschränken will, sonst hält man auf Dauer nicht durch.
    Nach meinem ersten Versuch bin ich nach 6 Monaten eingeknickt, und dann halb benommen in einer Burger King getaummelt und hab erstmal einen Big King gerissen
    Das ging dann ein paar Wochen, wo ich zwar nur Biofleisch und Wurst gegessen habe.
    Aber das hat mich nicht glücklich gemacht, also bin ich wieder auf Veggie zurück und das klappt jetzt gut seit ein paar Jahren
    Liebe Grüße

    Taty

  17. #17
    Streber-Tussi mit Charme Avatar von Taty
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    Beiträge: 3.959

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    Zitat Zitat von Simmi14 Beitrag anzeigen
    @ Taty Bei mir ist es Jieper auf Fisch. Bei Forelle aus hiesigen Gewässern werd ich schwach und erlaube mir das auch.
    Ja, ist bei mir auch ganz schlimm, gerade so ein knusprig gebratenes Lachsfilet fehlt mir auch mega
    Aber da ist der Weg bis zum Genuss so weit, das ich es gleich lasse ( einkaufen, nach hause, braten ), so ein Glas Würstchen mach ich noch gleich im Auto auf und inhaliere die, schon ist der Jieper weg und das schlechte Gewissen hatte gar keine Möglichkeit zu entstehen
    Liebe Grüße

    Taty

  18. #18
    Monsterbändigerin Avatar von Conny
    Registriert seit: 26.07.2010
    Ort: :-)
    Beiträge: 4.964

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    Zitat Zitat von Taty Beitrag anzeigen
    Zitat Zitat von Simmi14 Beitrag anzeigen
    @ Taty Bei mir ist es Jieper auf Fisch. Bei Forelle aus hiesigen Gewässern werd ich schwach und erlaube mir das auch.
    Ja, ist bei mir auch ganz schlimm, gerade so ein knusprig gebratenes Lachsfilet fehlt mir auch mega
    Aber da ist der Weg bis zum Genuss so weit, das ich es gleich lasse ( einkaufen, nach hause, braten ), so ein Glas Würstchen mach ich noch gleich im Auto auf und inhaliere die, schon ist der Jieper weg und das schlechte Gewissen hatte gar keine Möglichkeit zu entstehen
    Ja mir auch oder Garnelen bis jetzt konnte ich es mir verkneifen, weil ich mir sicher bin, ich hab dann ein schlechtes Gewissen wenn ich Fisch esse, doof ist das. Fleisch dagegen fehlt mir überhaupt nicht, im Gegenteil, da bin ich auch wirklich froh darüber.
    Im Herzen *Snoopy 05. 2008 - 24. 04. 2013* *Schneeferkelchen 08.01.2010 - 04.07.2016* *Luna 08.01.2010 - 25.11.2016* *Balu 08.01.2010 - 18.10.2018* *Lumpi 01.11.2012 - 23.02.2019* *Bounty 08.01.2010 - 26.07.2020* *Fee 08.01.201 - 31.03.2021* und unsere anderen Regenbogennäschen
    "Wenn die Guten nicht kämpfen, werden die Schlechten siegen" *Platon*

  19. #19
    Yogische Gelassenheit verzweifelt gesucht Avatar von Anja La.
    Registriert seit: 11.03.2014
    Ort: München
    Beiträge: 1.530

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    Ich habe jetzt zwischenzeitlich wieder versucht Milchprodukte und Ei zu integrieren, weil ich inzwischen nicht nur B12, sondern auch Eisen, Folsäure und Vitamin D substituieren muss. Vitamin D hängt nur bedingt mit dem Veganismus zusammen, aber es gibt Hinweise, dass Veganismus auch hier einen Mangel begünstigt. Es entspricht nicht meinem Ernährungsideal, dass ich vier Ergänzungsmittel zu mir nehmen muss. Aber die Re-Integration fiel mir echt schwer, deshalb habe ich sie vorerst wieder abgebrochen. Beim Einkauf ein schlechtes Gewissen, beim Verzehr und danach. Das ist für mich auch kein gangbares Lebensmodell.

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