Das klingt super. Schickt mir jemand die Kontaktdaten?![]()
Liebe Grüße von Kathy und ihren Puschelpoos
Lily, Jinny, Barney, Sammy, Kuddel, Kiwhy, Elaine
Ich liebe und vermisse euch! Verzeiht mir!
Ich hab ja leider auch einige Erfahrungen gemacht. Sowohl mit mehreren Magen-OPs als auch konventionell.
Was ich dir mit auf den Weg geben kann ist folgendes.
1. Ich würde die OP nur dort machen lassen, wo sie wirklich routinemäßig gemacht wird (v.a. wenn man es planen kann). Meine TÄ hatte das mal von einem Jahr zusammengestellt. Ich hab es nicht mehr genau im Kopf, aber da hatten es glaube ich von über 15 Tieren im Alter bis 11 Jahre nur 2 nicht geschafft.
2. Wenn du erst noch konventionell weitermachen willst, sind gemahlene Flohsamenschalen auch eine sehr gute Unterstützung. Ich verwende die nun schon eine ganze Weile bei meinen Tieren und bin mittlerweile davon überzeugt, dass sie helfen.
Wichtig ist, dass man auf jeden Fall dabei genug Flüssigkeit zuführt! Ich lasse eine kleine Menge (Prise bis Messerspitze) gemahlene Flohsamenschalen zusammen mit Cunis nach Zugabe von heißem Wasser quellen und verrühre das während des Abkühlens zu einem glibberigen Brei. Bei Bedarf kann man da dann auch noch Öl zugeben. Das gibt es im akuten Fall per Spritze ins Mäulchen, zur Prophylaxe serviert im Napf (meine schlabbern das fast alle freiwillig).
3. Die Gefahr beim Paraffinöl ist ja vorrangig das Verschlucken und Aspirieren. Wenn man es mit Leinöl zusammen in einen Päppelbrei mischt, nehmen die meisten Tiere es lieber und die Gefahr des Verschluckens ist geringer als bei reinem Öl.
Ich gebe zudem solche Sachen nur aufrecht sitzenden Tieren und nie in Rückenlage.
4. Flüssigkeit ist sehr wichtig. Im akuten Zustand infundiere ich bei Magenüberladungen immer sofort. Nicht erst, wenn der Kreislauf kippt.
5. ich würde mir bei einem vorbelasteten Tier auf jeden Fall Bariumsulfat mitgeben lassen. Ich hab das immer im Haus und es spart einem im erneuten Ernstfall möglicherweise kostbare Stunden.
Bei einem meiner Tiere wurde (nach heftiger Aufgasung, die er wirklich nur sehr knapp überlebte) beim Röntgen danach auch eine größere Masse im Magen gesichtet, die vom Bariumsulfat "umflossen" wurde. Eine Op kam für mich bei diesem Tier (aufgrund vieler teils akuter anderer Baustellen) erstmal nicht in Frage. Ich gab längere Zeit Paraffinöl und Flohsamenschalenbrei und wir haben die Masse beim Kontrollröntgen 3 Wochen später nicht mehr gesehen. Vielleicht lag sie nur anders, vielleicht hätten wir wirklich Glück.
Wie groß ist denn das Bezoar? Weiß man, ob es ein richtiges Bezoar (nahezu reiner Haarknoten) ist oder eben so eine Masse aus Futterbrei mit Haaren? Bei einem eher kleinen, sehr festen Bezoar schätze ich die Gefahr, dass es in den Darm rutscht, deutlich größer ein als bei einem Gemisch aus Futterbrei und Haaren.
LG Julia
Entscheidend ist nicht, ob man zusammen Pferde stehlen kann, sondern ob man deren Scheiße auch nachher zusammen vom Hof schaufelt...
Das wird wohl eine Mischung sein, denn das Teil lässt sich kneten und ist nicht fest.
Ich hatte jetzt bei Paraffinöl Angst, dass es den Bezoar weich macht und in den Darm treibt, wo er dann stecken bleibt. Da bin ich halt unsicher.
Die Sache mit den Flohsamen hab ich auch schon überlegt. Das wird ja häufig auch bei Pferden so gemacht. Wo bekomme ich die Flohsamenschalen denn her?
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Ich hatte tatsächlich nen ganzen Eimer von meinem Pony über.
Gibt es aber auch kaninchengerechten Mengen, ich meine sogar, in manchen Drogeriemärkten bzw Alnatura o.ä.
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Ich fiebere so mit dir mit und du tust mir in der ganzen Situation so leid![]()
Flohsamen gibt's in der dm bei der Gesundheitsecke. Bei den Abführmitteln! Aber nicht ohne Wasser geben, das war hier mal kontraproduktiv :/
Also tue ich ein paar in eine Spritze mit Wasser oder wie?? Ich kapier das noch nicht soWenn man das hier nicht beschreiben darf, vielleicht per PN?
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Ich hab halt angst, dass wenn ich dieses Teil jetzt flutschig mache mit Paraffinöl und Flohsamen, dass der dann doch den Magen verlässt und im Blinddarm stecken bleibtIch hätte ihn gern erst kleiner.. Durch die Maltpaste und Lactulose vielleicht.
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Darf man bestimmt, ist ja kein Medikament.
Ich geb etwas von dem Pulver in ein Schälchen oder einen Keramiknapf, Cunis dazu, kippe kochendes Wasser darüber und lasse das quellen. Währenddessen rühre ich immer mal wieder um. Die exakte Menge muss man bißl austesten, man braucht aber sehr wenig Flohsamenschalen. Ich mache das nach Gefühl, aber ich kann auch mal ein Beispielbreichen mit definierten Mengen "kochen".
Wenn ich den Brei mit der Spritze gebe, ziehe ich ihn erst in fertigem Zustand auf. Sonst vermischt sich das sicher nicht richtig und das Ganze quillt ja noch etwas auf.
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