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Thema: Mutmacher gebraucht für Häsinnen-Kastra (7+8 Jahre)

Hybrid-Darstellung

  1. #1
    Erfahrener Benutzer Avatar von Jeanette K.
    Registriert seit: 20.10.2008
    Ort: Uff dr Alb
    Beiträge: 746

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    Ich kann dir definitiv Mut machen!
    Meine erste Häsin hatte eine Notoperation. Sie war ca. 5 Jahre alt und hat sich plötzlich vor Schmerzen nur noch auf dem Boden gewälzt und geschrieen. Ich dachte schon, das wars jetzt...

    Sie bekam eine mehrstündige OP und ihr wurden 600 Gramm Tumor samt Gebärmutter, Eierstöcken, Milz und Bauchnetz raus geholt. Die Ärztin hatte keine großen Hoffnungen... Einen Tag später hat sie aber wieder gefuttert und war auch schnell wieder fit, und obwohl der Tumor bösartig war hat sie dann noch 2-3 Jahre gelebt.

    Letztes Jahr lies ich unser Pünktchen kastrieren mit nur 8 Monaten. Sie hat es auch sehr gut weg gesteckt und man konnte auch schon Veränderungen an der Gebärmutter sehen.

    Ich drücke euch die Daumen, das wird schon!

  2. #2
    Banausenbändigerin Avatar von inwi
    Registriert seit: 20.07.2015
    Ort: NRW zwischen Aachen + Heinsberg
    Beiträge: 3.030

    Standard

    Schon mal vielen, vielen Dank für’s Mutmachen

    Da sind doch gleich noch ein paar Sachen bei, die noch auf meinem TA-Spickzettel landen für die Voruntersuchung am Donnerstag.

    Natürlich ist es heftig, gleichzeitig 2 Weibchen kastrieren zu lassen. Aber das betrifft ja „nur“ mich. Wir hatten ja lange genug Zeit darüber nachzudenken und sind der Meinung, dass es für die Tiere so am besten ist.

    Flöckchen, Gismolina und Jester (Kastrat) leben tagsüber in freier Gartenhaltung und nachts in der alten Waschküche. Im Krankheitsfall mussten wir auch mal ein Tier aus der Gruppe in die Wohnung nehmen und hatten danach schon nach 2 Tagen mächtig Stress (hauptsächlich unter den Mädels).

    Mit Flöckchens EC-Ausbruch Ende Februar hatten wir dann den Ernstfall und die Diele als Krankengehege. Da haben wir dann alle 3 untergebracht, die 2 Gesunden mit stundenweise Auslauf im Garten. Das hat sich hier als Lösung wirklich bewährt.
    Deshalb werden wir am Sonntag hier wieder das Krankengehege herrichten und die ganze Mannschaft am Abend reinholen. Ich habe mir die nächste Woche frei gehalten, so dass ich die Mäuschen ständig im Blick habe (Feldbett habe ich auch!)
    Und unsere Nini-Apotheke ist auch für alle Fälle gerüstet.

    Blutbild wäre sowieso bei beiden fällig. Flöckchen wegen EC (eine Niere ist sowieso schon kleiner) und Gismolina wegen ihrer Metacam-Gaben. Da ist es mir sicherer, dass das vor der Narkose erledigt wird, damit die TÄ und wir unter Umständen schon entsprechend vorbereitet sind.

    Mit Gismolinas Herz – tja, da gibt es eigentlich nichts konkretes.
    Letzten Sommer hatte sie schon ziemlich mit der Hitze zu kämpfen, trotz Abkühlung. Manchmal schiebt sich die Nickhaut vor, manchmal atmet sie etwas schwerer und manchmal hat sie leichte Atemgeräusche. Alles nur manchmal und nicht sooo wild, ich möchte nur wirklich nichts übersehen.
    Kann aber auch durchaus sein, dass es an ihrem Alter liegt und ich nur ein Hypochonder bin.

    Narkoseart:
    Das muss ich mit der TÄ tatsächlich nochmal genau besprechen.
    Flöckchen reagiert auf verschiedene Medis mit Atemnot, verträgt die Gasnarkose (Zähne) aber gut.
    Gismolina hatte bisher noch gar keine Narkose, verträgt aber Medis gut.


    Am meisten Sorgen mache ich mir tatsächlich wegen der Narkose und OP selber.
    Ich fixiere meine Gedanken ja schon immer auf den erlösenden Anruf der TÄ, dass alles gut gegangen ist und die Mädels wohlauf. Wenn sich mir dann die Felslawine vom Herzen löst, mache ich mir um die Krankenpflege weniger Sorgen. Ich komme ja schon seit Oktober nicht mehr aus der Übung. Irgendwie stehe ich das auch noch durch, auch wenn der Nini-Papa mich nur abends ein paar Stunden ablösen kann (hat gerade eine extrem anstrengende Umschulung angefangen und scheidet deshalb nachts aus) Aber am Donnerstag ist Feiertag, spätestens dann bekomme ich ein bisschen Schlaf.

    Vielen, vielen Dank noch mal und bitte ganz feste die Daumen drücken.
    Verantwortlich ist man nicht nur für das, was man tut,
    sondern auch für das, was man nicht tut.

    -Laotse-

  3. #3
    Banausenbändigerin Avatar von inwi
    Registriert seit: 20.07.2015
    Ort: NRW zwischen Aachen + Heinsberg
    Beiträge: 3.030

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    Ähm, noch mal eine Frage wegen der KP.

    Wir haben ja gerade eine Baycox-Behandlung (3-3-3) wegen geringradigem Koki-Befall hinter uns und ich sammle noch bis morgen für eine neue KP.

    Wenn da jetzt blöderweise doch noch Kokzidien drin wären, müsste die Kastra dann zwingend verschoben werden?
    Verantwortlich ist man nicht nur für das, was man tut,
    sondern auch für das, was man nicht tut.

    -Laotse-

  4. #4
    Trauert um Herzkaninchen :'( Avatar von Katharina F.
    Registriert seit: 14.09.2012
    Ort: Solingen
    Beiträge: 6.820

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    Ich denke es kommt auf den Grad an.
    Aber grundsätzlich schwächen Kokzidien ja schon das Immunsystem irgendwie. Das müsstest du mit deiner TÄ besprechen.
    Bei uns waren die Kokis nach der ersten Behandlung aber weg. Sind denn schon zwei Wochen vergangen nach der letzten Gabe?
    Liebe Grüße von Kathy und ihren Puschelpoos
    Lily, Jinny, Barney, Sammy, Kuddel, Kiwhy, Elaine
    Ich liebe und vermisse euch! Verzeiht mir!

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