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Thema: Wer hat Gesundheitsprobleme mit Stallis / Schlachtkaninchen

Hybrid-Darstellung

  1. #1
    PS-Versager
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    Mein Dalmatiner Rex mit 4,3kg ist jetzt 6 Jahre, er hat sein seinem 2. Lebensjahr die Diagnose Arthrose/Spondylose. Er stellte damals das fressen ein, wir haben geröngt und das dann gesehen.
    Er bekam über 2 Wochen Metacam, dann schlich ich es nach und nach aus. Ich gab Weide, Ingwer und Schwarzkümmel und nach 1/2 Jahr hatte ich ihn vom Metacam runter.
    Er hat nur selten einen Schub, ca. alle 8 Wochen, im Sommer auch monatelang gar nicht. Da reicht dann aber eine Einzeldosis Metacam.
    Sein Herz ist auch nicht das beste, läuft aber...
    Er ist mit seinen 6 Jahren noch immer Chef einer 10-er Gruppe.

    2 große mit 5-6kg die ca. , 3 Jahre oder älter sind, haben nichts.

    Meine Deutsche Riesin mit 7,2kg(3 oder älter) hat von Beginn an eine Fehlstellung der Hinterläufe. Sie ist zusammen mit dem DW in einem Käfig aufgewachsen, vielleicht spielt das mit rein....
    Jedenfalls führen diese Fehlstellungen dazu das sie ab und an Pododermatitis hat, wir kommen aber klar.

    Trotzdem würde ich nicht zu Zwergrassen übergehen. Jene Rassen "bevorzugen" andere Krankheiten, welche bei Riesen nicht so häufig sind.
    Jede Rasse hat sein Für und Wider.
    Für mich steht völlig außer Frage das ich das Tier nehme das ne Unterkunft braucht. Mir laufen oft die großen in die Hände weil die überwiegende Masse sie nicht will bzw. nicht den Platz hat und sie somit eher schwer vermittelbar sind.

    Egal wie lange sie leben, Hauptsache die Zeit die sie leben ist geil.
    Geändert von Alexandra K. (27.03.2015 um 06:59 Uhr)

  2. #2
    Pflückliesel Avatar von Keks3006
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    Mein Mix aus Deutscher Riesin und Zwergwidder wiegt 4,5kg und ist jetzt etwas über drei. Seit ein paar Wochen liegt er morgens länger rum als sonst, wenn er sich bewegt, dann aber ohne Auffälligkeiten. Vielleicht probier ich es mal mit Zeel, hab ich eh da... Leichte Arthrose wäre ja nicht abwegig.

    Meine Riesenscheckenmixhäsin mit 5kg hat glaube ich einen Herzfehler, sie macht ständig Schnuffelgeräusche und braucht eher mal Pausen nach dem Toben. Abhören unauffällig, Narkose war kein Problem. Wenn ihr das mal Probleme macht, lasse ich nochmal n AAachhaken. Sie wird bald zwei.

    Bei Großen ist die Lebenserwartung halt einfach etwas geringer...


  3. #3
    Erfahrener Benutzer Avatar von power7flower
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    Zitat Zitat von mausefusses Beitrag anzeigen
    Für mich steht völlig außer Frage das ich das Tier nehme das ne Unterkunft braucht [...]
    Egal wie lange sie leben, Hauptsache die Zeit die sie leben ist geil.
    Genau...

    Ich denke, dass die Großen werden aus dem Grund nicht so lange, weil sie einfach durch die Bank fürs Fettwerden bzw. fürs Schlachten gezüchtet worden sind. Da hat niemand darauf geguckt, wie die Organe, das Immunsystem usw. weitergegeben wird. Die sind wer weiß wie lange zum essen gezüchtet worden, von daher ist es schon klar, dass es ihnen dementsprechend auch bei allem fehlt.

    (Wenn ich das hier so lese, werde ich traurig. Eine entfernte Nachbarin hatte mal so einen Großen (Brösel) und der hat unsere Kaninchen gerochen und kam regelmäßig zu uns. Und ich habe ihn dann zurückgebracht, mit dem Vorsatz gute Aufklärung zu betreiben. Die haben gemeint einsperren würden die ihn nie im Leben wollen. Der hatte ne ganze Garage und neben dem Stall auch einen großzügigen Auslauf (über die Sicherung sag ich mal nichts) und er rannte auch so oftmals auch frei herum (was ich nicht so gut fand...auch wenn sie behaupteten, dass er nie Richtung Wald ging). Dann hab ich ihnen halt alles erklärt, ihnen auch mein Gehege gezeigt, gesagt, dass Brösel trotz seiner Größe auch ein Kaninchen sei. Artgenossen bräuchte und mit Enthusiasmus erklärt, dass ich bereit wäre, sie zu unterstützen beim Bauen oder der Zusammenführung usw...Das war letzten Sommer. Vor ein paar Tagen kam besagte Besitzerin zufällig vorbei und beobachtete wie die meinen beiden Auslauf bekamen. Da sagte sie, dass sie Brösel schlachten gelassen haben. Weil sie ihm das artgerechte Leben nicht bieten konnten, ihn niemand haben wollte und bevor er irgendwo eingesperrt wird, wollten sie ihn lieber töten...Das hat mich dann doch sehr getroffen und ich frage, zu welchem Anteil ich Schuld daran bin...Ich hätte ihn damals im Sommer nehmen sollen, als sie mir anboten ihn zu nehmen. Aber ich hatte da meine Drei und nur gemeint ich wollte keinen Vierten rein (noch dazu einen der so Groß ist!!). Ich hätte ihn nehmen und dann selber schauen sollen wie ich ihn vermittelt bekomme Das habe ich zumindest daraus gelernt)
    Was bleibt wenn alles Vergängliche geht, ist die Liebe...

  4. #4
    Erfahrener Benutzer Avatar von Öli
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    Die gute Nachricht ist, dass die Großen nicht zu Zahngeschichten neigen.
    Das sind ja die Kleinen.
    Ich hoffe, damit kann ich die Großkaninchen-Besitzer trösten.

    Blöd nur, wenn man Beides hat

    Das war nur ein Scherz. Aber leider steckt doch viel Wahrheit drin

  5. #5
    Trauert um Amy & Sam Avatar von Petra M.
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    Zitat Zitat von Öli Beitrag anzeigen
    Die gute Nachricht ist, dass die Großen nicht zu Zahngeschichten neigen.
    Das sind ja die Kleinen.
    Ich hoffe, damit kann ich die Großkaninchen-Besitzer trösten.

    Blöd nur, wenn man Beides hat

    Das war nur ein Scherz. Aber leider steckt doch viel Wahrheit drin
    Damit hast du recht
    meine kleinen haben Zahngeschichten
    Die großes haben super Zähne.
    Da ist nix




    Liebe Grüße Petra
    Fine (25.11.2016) Emma (2.3.2017) Amy (14.05.2019) Sam (2.07.2019) Fussel (01.03.2022)

  6. #6
    Hoppywood und Fonds für alle Felle Avatar von Katharina
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    Zitat Zitat von Öli Beitrag anzeigen
    Die gute Nachricht ist, dass die Großen nicht zu Zahngeschichten neigen.
    Das sind ja die Kleinen.
    Ich hoffe, damit kann ich die Großkaninchen-Besitzer trösten.

    Blöd nur, wenn man Beides hat

    Das war nur ein Scherz. Aber leider steckt doch viel Wahrheit drin
    Ja genau, das sagten auch meine TÄ immer. Ich erinnere mich noch als der große Speedy kam mit dem komplizierten Beinbruch, Meine TÄ hatte ihn komplett durch untersucht und meinte dann "jetzt noch die Zähne, aber da haben die Großen ja nie was". Ja und dann kam es, es war so schlimm dass die Schneidezähne alle gezogen werden mussten.
    Liebe Grüße von Kathi und ihren Kaninchenfellen, erreichbar unter kathis-kaninchenfelle@posteo.de


    Hoppywood Teil 1: https://www.kaninchenschutzforum.de/...ad.php?t=48411

  7. #7
    Erfahrener Benutzer Avatar von Getorix
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    Zitat Zitat von Öli Beitrag anzeigen
    Die gute Nachricht ist, dass die Großen nicht zu Zahngeschichten neigen.
    Das halte ich für ein Gerücht. Angeborene Oberkieferverkürzungen sind wahrscheinlich bei Zwergkaninchen weitaus häufiger, aber abgesehen davon, sind die Kaninchenzähne bei den grossen Kaninchen ganz ähnlich wie bei den kleinen.

    Ich weiss von einer Tierarztweiterbildung mit Schwerpunkt Kaninchen- und Nagerzahnerkrankungen, dass dort teilweise Köpfe von Schlachttieren zum Üben genommen werden und bei viele Riesen und andere Schlachtkaninchen Zahnerkrankungen zum Vorschein kommen, wenn man die Köpfe genau untersucht . Gut, wahrscheinlich sind viele dieser Zahngeschichten hausgemacht, denn Pellets und Körnermischungen als Alleinfutter sind natürlich alles andere als ideal für die Zähne, aber wenn man bedenkt, dass die Schlachtkaninchen meistens noch jung sind und dann von 5 Schlachköpfen an mind. dreien Zahnprobleme gefunden werden, spricht das auch nicht dafür, dass die Grossen nicht zu Zahngeschichten neigen.

  8. #8
    Erfahrener Benutzer Avatar von power7flower
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    Zitat Zitat von Öli Beitrag anzeigen
    dass dort teilweise Köpfe von Schlachttieren zum Üben genommen werden
    Was bleibt wenn alles Vergängliche geht, ist die Liebe...

  9. #9

    Registriert seit: 30.08.2013
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    Zitat Zitat von Öli Beitrag anzeigen
    Die gute Nachricht ist, dass die Großen nicht zu Zahngeschichten neigen.
    Das sind ja die Kleinen.
    Ich hoffe, damit kann ich die Großkaninchen-Besitzer trösten.

    Blöd nur, wenn man Beides hat
    Das kann ich aus meiner eigenen Erfahrung nicht bestätigen. Ich habe jetzt zum 1. Mal ein Großkaninchen und vorher mehrere Zwerge. Zahnprobleme gab es hier noch nie, egal ob groß oder klein - auch im Alter bekamen die Zwerge keine Zahnprobleme.
    Geändert von - - - (29.03.2015 um 11:49 Uhr)

  10. #10
    Erfahrener Benutzer Avatar von Blicki
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    ich kann das mit dem nicht so alt werden bestätigen...

    mein billy (deutscher widder) ist mit 10 monaten einfach von jetzt auf gleich tot umgefallen.

    und meine beiden dw ida und mia sind jetzt fast 4 jahre alt, haben probleme mit den augen, wunde läufe und liegen auch oft beim schlafen zimlich überstreckt da...

    ich habe mir mit dem dw s einen traum erfüllt, muss aber sagen, dass ich bewusst kein solches tier mehr anschaffen würde.

  11. #11
    Erfahrener Benutzer Avatar von Kassandra
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    Bei kleinen Rassen ist es denke ich schon öfters so, dass bewusst kleine niedliche Köpfe gezüchtet wurden. Was dann zu Zahnprobleme führt, denke schon im höheren Ausmaß als bei großen Tieren.
    Wobei bei meinem Paul auch mal die Zähne runter geschliffen werden müssten, weil die unteren alle zu lang waren und er dann nicht mehr richtig trinken konnte.

    Ich persönlich würde immer wieder große auaufnemen, auch wenn sie nicht so alt werden... Aber Neulinge sollte man schon ehrlich sagen, dass es halt so sein kann

  12. #12
    Wieder am Kochen! Avatar von dafi
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    Gott, was für ein trauriger Thread.

    MEine Jam ist grad mal 1 Jahr. Sie hat kaum Calzium in den Knochen und die Halswirbelsäule ist zum Teikl viel zu klein für den Rest des Tieres. es ist auch schon ein Knick drin und wir kämpfen hier ums Überleben. Umso trauriger mcht mich dieser Thread.

  13. #13
    Pflückliesel Avatar von Keks3006
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    Zitat Zitat von Kassandra Beitrag anzeigen
    Ich persönlich würde immer wieder große auaufnemen, auch wenn sie nicht so alt werden... Aber Neulinge sollte man schon ehrlich sagen, dass es halt so sein kann
    Die geringere Lebenserwartung finde ich nicht so schlimm. Auch die Kleinen werden nicht alle zehn und älter und solange sie ein gutes Leben hatten, ist das doch ok. Sehe das wie mausefusses... Man sollte halt nur wissen, mit welchen Problemen man rechnen muss, damit man da sensibel wird und rechtzeitig was tun kann. Sonst schiebt man den Gedanken an Arthrose vielleicht zur Seite, weil man das Tier noch für zu jung hält...


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