Was für welchen Symptome hat er?
Schiefe Kopfhaltung, die aber auch schon zurück geht und er ist wackelig auf den Beinen... kann sein Gleichgewicht manchmal nicht halten
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Vit B würde ich direkt geben, also per Spritze ins Mäulchen (wenn das machbar ist)
Ich finde die Vergesellschaftung mit einem fitten Kaninchen in Ordnung, denn sehr sehr viele Kaninchen tragen den E.c.-Erreger in sich, ohne dass sie Symptome zeigen.
Allerdings muss deine Kaninchendame ja dann doch noch recht lange auf Schnuffel warten. Erst muss die E.c.Behandlung abgeschlossen sein, dann muss er kastriert werden und dann noch 6 Wochen seine Kastra-Quarantäne alleine absitzen. Also so 3 Monate wird es dann noch dauern, geschätzt.
„Wo kämen wir hin, wenn jeder sagte, wo kämen wir hin und keiner ginge, um zu sehen, wohin wir kämen, wenn wir gingen.“
Da du ein bisschen Zeit hast kannst du evtl. schon mal explizit in Tierheimen oder im Forum nach EC positiven Tieren fragen.
Eigentlich sollte man schon darauf achten das man nicht noch mehr Tiere mit dieser furchbaren Krankheit infiziert.
Es ist einfach sehr unterschiedlich. Es gibt Bestände die zu 90 % infiziert sind und es gibt Bestände die EC frei sind.
Untersuchungen in Bayern zeigen das die Chance 40 / 60 ist, das das Tier Träger ist. Aber das ist eben nur der Mittelwert.
Häufig sitzen EC positive Tier lange Zeit in Tierheimen.
Ist jedenfalls in meiner Region so. Also wird man auch gut fündig.
Wenn du ihm eine schon kastrierte Freundin suchst kannst du die Kastrationsquarantäne deutlich verkürzen.
VitB bekommt er doch sicher schon zum Panacur, oder?Und die zweite Frage: Kennt jmd. ein gutes Rezept für einen Aufpeppelbrei mit viel Vit B?
Frißt er selber? Wenn ja sollte er keinesfalls Brei erhalten, diese sind schlecht für die Verdauung und lassen das Tier gewiß nicht runder werden...
Wenn er selber frißt kannst Du Ölsamen anbieten wei Leinsamen, Sonnenblumenkerne,Kürbiskerne....
Das ist, glaube ich, nicht die Lösung, da bereits ein potentielles Partnertier vorhanden ist, das scheinbar auch nicht abgegeben werden soll
Also, meine Erfahrungen mit einem E.C.-Tier: Hiro hat vor seinem ersten Schub mit meinem anderen Pärchen zusammen gelebt. Er muss es da ja schon gehabt haben, das kommt ja nicht aus dem Nichts. Beide sind fit und gesund, obwohl sie bereits 8 Jahre ist.
Danach hatte er mehrere andere Partnerinnen, die aus anderen Gründen vor ihm gestorben sind, die auch nie erkrankten.
Ich persönlich denke, dass E.C. entweder schwerer übertragen wird, als sich manche das so vorstellen oder dass die meisten Kaninchen mit einer Infektion sehr, sehr gut zurecht kommen und nie Symptome zeigen.
Hab ich nicht hier im Forum irgendwo gelesen, dass nach einer Studie ohnehin 80% der Kaninchen E.C.-positiv sind, wenn man nach Antikörpern im Blut sucht?
Ein Restrisiko für das gesunde Tier bleibt natürlich, das du mit dir persönlich ausmachen musst.
Hiro hatte damals übrigens eine minimale Kopfschiefstellung zurück behalten und leichte Koordinations- und Gleichgewichtsstörungen. Ich habe jede Vergesellschaftung in seinem Revier gemacht, weil er eigentlich ein ganz Netter war und um ihm Stress durch eine unbekannte Umgebung zu erspare. Das hat bei mir gut funktioniert.
Wie die anderen schon gesagt haben, wäre es gut, das VitB direkt zu geben mit einer Spritze ins Mäulchen. Wir hatten damals Tabletten dafür, wo die die tägliche Portion dann einfach in ein bisschen Wasser aufgelöst habe und direkt eingegeben habe.
Ich habe gerade noch mal ein bisschen Literaturrecherche betrieben und es scheint, als wären Antikörper gegen E.C. überall dort nachweisbar, wo man auch geschaut egal. In Wildtieren, Kaninchen von Kaninchenfarmen, Haustieren oder auch in Labortieren. Die gefundenen Prävalenzen variierten dabei zwischen 5 und 95%.
Bywater et al., (1978) kommt zu den Schluss, dass die Crossübertragungswahrscheinlichkeit zwischen den Tieren auf natürlichem Wege eher gering ist (obwohl Kaninchen im Labor unter künstlichen Bedingungen gut zu infizieren sind; Thomas et al, 2007) aber (wenn man andere Publikationen liest) scheinbar mit höherer Tierzahl und damit auch mit erhöhtem Kontakt zu kontaminiertem Urin zunimmt.
An der Stelle möchte ich noch einmal Dipineto et al. (2008) zitieren:
"sex and health status had no significant effect (P > 0.05) on E. cuniculi seropositivity". Das heißt auch infizierte Tiere können ganz gesund erscheinen und haben kein Problem mit der Infektion.
Hab auch noch einen sehr schönen (englischen) Übersichtsartikel über E.C. gefunden, vor allem über die verschiedenen Formen/Krankheitsverläufe und Symptome. Bei Interesse schicke ich ihn gerne zu, aber da sollte jeder für sich wissen, ob er sowas erträgt, ohne bei jedem Ohrenwackeln des Kaninchens danach zusammen zu zucken![]()
Erstmal danke für die zahlreichen AntwortenMeine kleine Maus sollte endlich einen Partner Kriegen und deswegen hab ich Schnuffel ja geholt , aus ziemlich schlechten Verhältnissen. Kleiner Käfig , keinen Auslauf, alleine auf dem Balkon, wie ein Besen den man einfach in die Kammer stellt und rausholt, wenn man ihn braucht... also er steht seit dem ich ihn geholt hab, getrennt von meiner...wegen der Eingewöhnungsphase, etc. War schon ein großer Schock , als wir dann beim TA waren. War so eig nicht gedacht. Fressen tut er auch von alleine, sogar recht viel
was ja schon mal gut ist... ich würde ihn schon gerne vergesellschaften, sofern sein Zustand eine Kastration nach der behandlung zulässt , aber bin mir eben wahnsinnig unsicher, weil ich halt auf gar keinen fall möchte, dass meine Maus das auch kriegt. Am Liebsten wäre es mir wenn der Kleine Mann zu anderen ec ninchen kommt... eben in gute Hände, aber keiner möchte ein krankes Tier und ins Heim oder auf einen gnadenhof soll er auf gar keinen fall :/ hach man... alles nicht so einfach
Zwei Franzosen, zwei Schweizer, zwei Holländer, ein Japaner, zwei Loh, zwei Fürsorgefelle und ein "Weideunfall"
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