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Thema: Handaufzucht - Übergang zu fester Nahrung

Hybrid-Darstellung

  1. #1
    PS-Versager
    Registriert seit: 10.08.2009
    Ort: nördlich Hamburg
    Beiträge: 17.100

    Standard

    Meine TA sagte auch, dass so weiche Blätter (also Blattsalate und sowas) nicht so gut seien am Anfang. Hab allerdings vergessen nach dem Grund zu fragen
    Der Grund: Das ist keine typische Kaninchennahrung und Jungtiere kann man damit umbringen.
    Ich würde vom Fenchel nur das grün anbieten und ansonsten Wiese, Wiesenklräuter, Äste , Blätter....

    Wurde eine Kotprobe untersucht? Würde ich unbedingt machen.

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Avatar von Sylke
    Registriert seit: 26.01.2012
    Ort: Nähe Bad Kreuznach
    Beiträge: 1.601

    Standard

    Ich hatte vor 3,5 Jahren Handaufzuchten, die ich per Spritze großgezogen habe. Als sie etwa (geschätzt) 2 Wochen waren, haben sie Heu und trockene Kräuter angefangen zu futtern und ich dachte mir, dass ich mit was Frischem anfangen könnte. Ich testete frischen Fenchel und Möhrengrün in Winzmengen ( es war minus 15 Grad draußen und keine Wiese vorhanden). Das Ergebnis: Allerschlimmste Aufgasungen. Nachdem die überstanden waren, etwa 1 Woche später, testete ich das Gleiche und wieder reagierten sie mit Aufgasungen. Bei dem einen war es so schlimm, dass es 2 Wochen mit Ballonbauch dagesessen hat. Letztendlich wurde das erste Frische mit 8 Wochen richtig gut vertragen. Ich denke nicht, dass das normal so ist, aber ich bin seither sehr vorsichtig bei Handaufzuchten und Frischkram geworden und fange spät damit an.
    Achja....Kotproben hatte ich machen lassen, sogar mehrere, da mich die Aufgasungen irritierten.

  3. #3
    Benutzer Avatar von Andythedwarf
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    Standard

    @ Kerstin T.: Danke für den Tip, das werde ich gleich mal machen.

    @ mausefusses: Die TA sagte aber, dass härtere Salate (Chicoree, oder Salatherzen) wiederum ok seien. Das gehört doch auch nicht zur typischen Kaninchennahrung, oder?? Für mich ergibt die Aussage von der TA leider immer noch keinen wirklichen Sinn.

    Kotproben würde ich gerne machen lassen. Leider bin ich finanziell am Ende. Ich habe mittlerweile 900€ an TA-Kosten übernommen und weiß nicht mehr wie ich mich und meine anderen Tiere durch den Monat bringen soll.
    Daher kann ich grad keine zusätzlichen Ausgaben tätigen und die Kleinen nur wenn es dringend erforderlich ist ärztlich versorgen lassen.

  4. #4
    PS-Versager
    Registriert seit: 10.08.2009
    Ort: nördlich Hamburg
    Beiträge: 17.100

    Standard

    Eine Kotprobe kostet 15.- und ist meiner Ansicht nach dringend erforderlich. Unter Umständen kannst Du damit Leben retten.


    Die Aussage Deiner TÄ finde ich auch seltsam.

  5. #5
    Erfahrener Benutzer Avatar von Cerena
    Registriert seit: 22.02.2011
    Ort: Bassum
    Beiträge: 1.133

    Standard

    Zitat Zitat von mausefusses Beitrag anzeigen
    Eine Kotprobe kostet 15.- und ist meiner Ansicht nach dringend erforderlich. Unter Umständen kannst Du damit Leben retten.


    Die Aussage Deiner TÄ finde ich auch seltsam.
    Das unterschreibe ich. Gerade wo du kürzlich noch 2 Jungtiere verloren hast. Jungtiere versterben nur zu häufig an Kokzidien Befall. Bei einem Fundtier sind Parasiten nichts ungewöhnliches.

    Ansonsten würde ich mich auch auf die artnahe Ernährung konzentrieren und vor allem frisches Grün von der Wiese anbieten. Das kostet auch nichts ;-)
    Ich wünsche weiterhin viel Erfolg.

  6. #6
    You may ask yourself, well, how did I get here Avatar von Kerstin T.
    Registriert seit: 16.01.2008
    Ort: Berlin
    Beiträge: 1.191

    Standard

    Zitat Zitat von Cerena Beitrag anzeigen
    Zitat Zitat von mausefusses Beitrag anzeigen
    Eine Kotprobe kostet 15.- und ist meiner Ansicht nach dringend erforderlich. Unter Umständen kannst Du damit Leben retten.


    Die Aussage Deiner TÄ finde ich auch seltsam.
    Das unterschreibe ich. Gerade wo du kürzlich noch 2 Jungtiere verloren hast. Jungtiere versterben nur zu häufig an Kokzidien Befall. Bei einem Fundtier sind Parasiten nichts ungewöhnliches.

    Ansonsten würde ich mich auch auf die artnahe Ernährung konzentrieren und vor allem frisches Grün von der Wiese anbieten. Das kostet auch nichts ;-)
    Ich wünsche weiterhin viel Erfolg.

  7. #7
    Team Hasenartige
    Gast

    Standard

    Hallo Andythedwarf,

    Respekt das Du die kleinen mit der Hand aufgezogen hast.

    Todesfälle genau in dem Alter sind leider sehr sehr häufig. Kokzidien meist ein Grund dafür. Wird unter Kokzidienbefall frisches gefüttert führt das schnell zur Aufgasung und dem Tod des Tieres.

    Jungtiere nehmen einen Teil mit der Muttermilch auf und fangen auch mit der Mami zusammen das fressen an. Fehlt dieser Teil der Entwicklung ist es wichtig, das Gemüse nicht in kleine Stücke zu schneiden. Es den Babys zu erleichtern kann fatale Folgen haben. So können sie mehr fressen als sie es mit ihren kleinen Zähnen eigentlich könnten. Davon können wir nur abraten. Mit 3 Wochen kannst Du dennoch mit der Futterumstellung anfangen. Frische Küchenkräuter, Wiese, getrocknete Kräuter und natürlich Heu.

    Alles Gute für Dich und die Stöpsels.

    Viele Grüße
    Team Hasenartige

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