Das Frischfutter zu steigern ist eine gute Idee, aber das Heu würde ich dafür nicht reduzieren. Lass ihm die Wahl.
Wenn Kaninchen Verdauungsbeschwerden haben, futtern sie oft weniger – bei uns Menschen ist das ja ähnlich. Bis zu einem bestimmten Zeitpunkt kann eine Appetitlosigkeit auch eine sinnvolle Maßnahme des Körpers sein. Nur so lange anhalten, dass es kritisch wird, sollte sie natürlich nicht.
Mit einer Zwangsernährung wäre ich vorsichtig, solange die Ursache nicht genau geklärt ist. Gerade bei sich anbahnenden Verstopfungen (oder Magenüberladungen) kann das unter Umständen böse enden. Mit viel Flüssigkeit (die ist jetzt sehr wichtig) kannst du nichts falschmachen.
Falls nicht schon eine rapide Besserung eingetreten ist, wäre es nicht schlecht, wenn du zügig eine genauere Diagnose (mittels Röntgenbild) bekommst. Auch eine Infusion (für den Kleislauf) wäre etwas, das man dann beim Tierarzt ansprechen könnte. Falls dem so ist, sollte auch weiterhin eine engmaschige Betreuung inkl. der entsprechenden Medikamente gewährleistet sein.
Wie geht es ihm gerade? Frisst er gerade wenig selbstständig, oder gar nichts? Mag er ein klein wenig Haferflocken?
Ich drücke euch die Daumen![]()


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Und obwohl ich mich eher als erfahrene Halterin einstufen würde, stelle ich fest, dass ich hier und da wohl doch noch Defizite habe bzw. Fehler mache, was die Ernährung betrifft. Und was der eine verträgt, bekommt dem anderen leider nicht. Letztlich erhält man oft tierärztl. Ernährungstipss, die einfach nichts taugen.



Aber es kann ja auch gut sein, ne feste Ursache zu haben, die man bekämpfen kann. Drücke dafür die Daumen!

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