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Thema: Diskussion zum Thema Hefen

Hybrid-Darstellung

  1. #1
    Gast***
    Gast

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    Zitat Zitat von Julia Beitrag anzeigen
    Zitat Zitat von UlrikeS Beitrag anzeigen
    Zitat Zitat von Lilli&Paulchen Beitrag anzeigen
    Ich kopiere das hier mal einfach rein:

    Darmmykose
    Nicht kontagiöse, stets sekundär bedingte Infektion [...].
    Darmmykosen werden durch Saccharomyces guttulatus hervorgerufen. Einzelne dieser Hefepilze sind fast immer im Darm von Kaninchen zu finden; bei Veränderung des Darmmilieus kommt es jedoch zu explosionsartiger Vermehrung und Durchfall. Im Darm gesunder Tiere können sich die Hefen nicht ansiedeln, so dass keine Ansteckungsgefahr von Tier zu Tier besteht.
    Quelle?
    Aus Simones Posting
    Ah, ich hatte den Überblick verloren. zu viel Text


    Zitat Zitat von Kimmy Beitrag anzeigen
    Ich verstehe den Widerspruch gerade nicht, den L&P sieht.

  2. #2
    Auf den Hund gekommen Avatar von Mottchen
    Registriert seit: 10.08.2011
    Ort: Hier
    Beiträge: 19.676

    Standard

    Zitat Zitat von stiefelchen Beitrag anzeigen
    ich wüsste gerne, ob man bei hefenbehandlung apfel (wegen zucker) und saaten (wegen der kohlehydrate) weglassen sollte?
    LG

    huhu Stiefelchen ich hab damals bei Mottchens Hefenbefall, kurzfristig auf Obst verzichtet, ansonsten hab ich viel Blättriges, frische Küchenkräuter und normal Möhre verfüttert (damals kam ich an Wiese nicht so ran).
    Für immer im Herzen Mo April 2005-29.12.2013Mottchen Nov 2008-14.01.2015 Herr Lehmann Okt 2011-20.05.2022

  3. #3
    Erfahrener Benutzer Avatar von stiefelchen
    Registriert seit: 08.07.2009
    Ort: schleswig-holstein
    Beiträge: 1.711

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    Zitat Zitat von danie69 Beitrag anzeigen
    Zitat Zitat von stiefelchen Beitrag anzeigen
    ich wüsste gerne, ob man bei hefenbehandlung apfel (wegen zucker) und saaten (wegen der kohlehydrate) weglassen sollte?
    LG

    huhu Stiefelchen ich hab damals bei Mottchens Hefenbefall, kurzfristig auf Obst verzichtet, ansonsten hab ich viel Blättriges, frische Küchenkräuter und normal Möhre verfüttert (damals kam ich an Wiese nicht so ran).
    oh danke, dani
    hast du trotzdem nystatin gegeben oder einfach nur das obst weggelassen? hattest du auch saaten gegeben?
    LG
    Lebenskünstler ist, wer seinen Sommer so erlebt,
    dass er ihm noch den Winter wärmt.

  4. #4
    Auf den Hund gekommen Avatar von Mottchen
    Registriert seit: 10.08.2011
    Ort: Hier
    Beiträge: 19.676

    Standard

    Zitat Zitat von stiefelchen Beitrag anzeigen
    Zitat Zitat von danie69 Beitrag anzeigen
    Zitat Zitat von stiefelchen Beitrag anzeigen
    ich wüsste gerne, ob man bei hefenbehandlung apfel (wegen zucker) und saaten (wegen der kohlehydrate) weglassen sollte?
    LG

    huhu Stiefelchen ich hab damals bei Mottchens Hefenbefall, kurzfristig auf Obst verzichtet, ansonsten hab ich viel Blättriges, frische Küchenkräuter und normal Möhre verfüttert (damals kam ich an Wiese nicht so ran).
    oh danke, dani
    hast du trotzdem nystatin gegeben oder einfach nur das obst weggelassen? hattest du auch saaten gegeben?
    LG
    ich hatte zweimal kokis und im nachgang zweimal deswegen hefen, beim ersten mal hab ich nystatin gegeben. beim zweiten mal hab ich kein nystatin gegeben. die hefen gingen als die kokis bekämpft waren, bei richtiger ernährung von allein. zu den saaten kann ich nix sagen, da ich die erst seit nem jahr füttere, die hefengeschichten waren davor
    Geändert von Mottchen (20.10.2012 um 19:29 Uhr)
    Für immer im Herzen Mo April 2005-29.12.2013Mottchen Nov 2008-14.01.2015 Herr Lehmann Okt 2011-20.05.2022

  5. #5
    ✧✧✧ Avatar von Simone D.
    Registriert seit: 15.04.2007
    Ort: Im Süden
    Beiträge: 3.899

    Standard

    Kleine Mengen frisches Obst oder naturbelassene Samen könnt ihr auch bei einem Hefenbefall ab und an als Leckerli geben.

    Die Darmflora kommt nicht durch ein paar Sonnenblumenkerne oder ein kleines Stückchen Obst aus dem Gleichgewicht – da spielt neben dem Gesundheitszustand die komplette Ernährung mit rein. Sprich es ist wichtig, dass die Ernährung insgesamt möglichst arttypisch ist (viel frische Gräser, Kräuter und Blätter zur freien Verfügung).

  6. #6
    ✧✧✧ Avatar von Simone D.
    Registriert seit: 15.04.2007
    Ort: Im Süden
    Beiträge: 3.899

    Standard

    Das könnte dazu interessant sein:

    Zitat Zitat von Simone H. Beitrag anzeigen
    Hefepilze ernähren sich in erster Linie von "Zucker". Eine gängige Schlussfolgerung ist daher, Kaninchen bei einem Hefenbefall insgesamt möglichst zucker- bzw. stärkearm zu ernähren, damit die Pilze ausgehungert werden. Dieser Ratschlag ist so nicht richtig. Viele Zucker sind längst verdaut, bevor sie den Dickdarm (indem sich die Hefepilze abnorm vermehren) erreichen. Somit können sie den Pilzen nicht mehr als Nahrung dienen.

    Aus diesem Grund kann beispielsweise auch bei einem durch Hefen bedingten Durchfall ein kleines Stück reife Banane (nahrungsergänzend zum frischen Grün) ein geeignetes Futtermittel sein. In sehr reifen Bananen sind die Mehrfachzucker bereits zu Einfachzuckern abgebaut. Diese werden sehr schnell über die Darmwand vom Blut aufgenommen, liefern schnell Energie und gelangen nicht bis in den Dickdarm. Als Vermehrungsgrundlage für Hefen (und Bakterien) dienen eher schwer verdauliche Mehrfachzucker, wenn sie im Übermaß aufgenommen werden, unverdaut im Blinddarm landen und dort zu lange verweilen.

    Die beste Ernährung im Kampf gegen Hefen ist eine ausgewogene Ernährung. Also weder Zucker pur, noch zuckerarm, sondern eine möglichst abwechslungsreiche, frische und artnahe Ernährung, die den Darm dabei unterstützt, die Balance wieder zu finden. Je häufiger dabei der Darm "durchgespült" wird, desto weniger haben Krankheitserreger die Chance, sich auszubreiten.

  7. #7
    *daheim*
    Registriert seit: 13.02.2010
    Ort: Isenstedt
    Beiträge: 1.196

    Standard

    Ich finde es wichtig, dass Simone nicht locker lässt und auf erstaunlich ruhige und sachliche Art immer und immer wieder argumentiert.

    Denn es gibt vielleicht auch User, die neu sind und nicht wissen, wer sich wie gut mit Ernährung und Krankheiten auskennt. Wenn diese dann auf die angeblich gut recherchierten Threads treffen, werden sie entweder verunsichert oder adaptieren Aussagen, die schlicht falsch und nicht belegt sind.
    Liebe Grüße,
    Melanie

  8. #8
    Tierhomöopathin Avatar von miri
    Registriert seit: 17.11.2009
    Ort: Offenbach
    Beiträge: 2.205

    Standard

    @L&P

    Ich kann Deine ständige Beschäftigung mit Hefen oder Nicht-Hefen gar nicht nachvollziehen.

    Die richtige Ernährung ist wichtig, natürlich, diesbezüglich kann ich dann gerade Deine Ernährungstipps nicht nachvollziehen.

    Um frische Wiese soweit es geht kommt man nicht herum, dazu ein gutes Trockenfutter (nicht getreidefrei!), Heu als Zugabe neben der Wiese, ist die beste Fütterung, die man den Tieren anbieten kann.

    Geht es Dir nur um die Hefen oder hast Du ein Problem mit Matschkot? Matschkot hat auch nicht immer zwangsläufig mit Hefen zu tun. Hefen habe eine Funktion im Darm, ganz ohne Hefen wird man keinen Kot finden.

    Verdauungsprobleme allgemein können viele Ursachen haben, auch solche, an die man nicht zuerst denkt.
    Ich habe hier nie ein Problem mit Hefen, wenn meine Tiere mal Matschkot hatten, habe ich die Fütterung nie verändert. Sie suchen sich immer selbst das aus der Menge heraus, was sie selbst für gut befinden, es sei denn ein Tier mag gar nichts mehr fressen, dann versuche ich es zusätzlich mit Dill.
    Hier gab es viele andere Ursachen von Matschkot. Z.B. Spondylose kann eine Ursache sein, nämlich, wenn durch die Verengung des Nervenkanals die Nerven des ZNS in Mitleidenschaft gezogen werden. Auch Funktionsstörungen der Leber, Niere, Galle, etc., natürlich auch AB können zu Verdauungsstörungen führen. Man macht es sich auch ein bisschen einfach, alle Verdauungsstörungen mit Hefen (oder auch Kokzidien) zu begründen.
    Wichtig ist immer herauszufinden, welches Leiden das Tier hat, dieses dann zu behandeln und nicht immerzu an der Fütterung zu drehen.

    Auch wenn die Verdauung beim Kaninchen anders funktioniert wie beim Menschen, unterscheidet sich das Zusammenspiel der übrigen Organe/Folge von Störungen im Bewegungsapparat nicht wesentlich vom Menschen. Das Problem ist leider, dass Tiere uns nicht sagen können, ob ihnen schlecht ist oder sie irgendwo Schmerzen haben.

    Deine Fütterungstipps solltest Du dringend überdenken. Kaninchen (und auch andere Lebewesen) sind nicht darauf ausgelegt, Pflanzenstaub zu fressen.


    So, ich habe mir mal ausnahmsweise erlaubt, mich etwas Deiner Textlänge anzupassen , normalerweise fehlt mir dazu die Zeit, aber vielleicht kommst Du ein bisschen weg von dem "Hefenproblem". Hefen sind nicht alles, es gibt auch noch andere Krankheiten und mit Deiner Fütterungs"empfehlung" hilfst Du keinem Kaninchen, sondern verstärkst die Probleme nur.
    Keiner von uns will gerührten Staub essen, Deine Kaninchen am Allerwenigsten.
    Geändert von miri (20.10.2012 um 20:24 Uhr)

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