Ich bin gerne für alle Ratschläge offen!!! Alles, was mir in irgendeiner Form helfen kann, ist willkommen.

Das mit dem Fressen funktioniert nur leider nicht unbedingt ganz so, wie es wünschenswert wäre. Ich biete ihr Wiese an und Wegerich, Löwenzahn, Dill, Petersilie, Salbei, Rosmarin (soll für den Kreislauf wohl gut sein), Möhren, Fenchel, Sellerie, Pastinake, Radieschenblätter (Oskar findet das total super) ... ich muss sie jedes Mal dazu auffordern, dass sie isst. Und wenn sie isst, dann nicht wirklich viel. Es ist nicht nichts, aber ob es wirklich genug und ausreichend ist, weiß ich nicht. Sagen wir mal, etwa alle Stunde zwei Radieschenblätter, ein wenig Heu, hier mal Brennessel und da mal ein halbes Plüschnasen-Smartey (das ging bis jetzt immer, zu jeder Tages- und Nachtzeit). Zwischendrin mal einen Stängel Dill. Trinken tut sie immer wieder und das auch nicht wenig. Allerdings hatte meine TÄ gesagt, dass der Tumor wahrscheinlich auf den Magen drückt und deswegen gar nicht so viel Platz ist. Laut dem Röntgenbild von gestern war sowohl im Magen als auch im Darm was drin. Nicht richtig viel, aber es war vorhanden. Ich hatte zumindest heute den Eindruck, dass sie etwas mehr als gestern gegessen hat. Ich hätte zwar CC da, aber das letzte Mal, als ich ihr bei Verdauungsproblemen Bene Bac verabreichen wollte, hat sie sich extrem und heftig gewehrt und dann war überhaupt kein Rankommen mehr an sie. Näher als einen Meter ging nicht mehr. Gibt's fütterungstechnisch noch irgendeinen Trick, der mir helfen kann, sie über's Wochenende zu kriegen? Würdet ihr sie mit CC päppeln, auch unter dem Gesichtspunkt, dass das wieder extremer Stress ist und ich mir Sorgen mache, dass durch die heftigen Bewegungen und Strampeleien was kaputt geht? Das hört sich jetzt etwas krass an. Aber sie ist ziemlich klein, sie rutscht mir überall durch (also auf dem Boden zwischen den Beinen geht Medigabe überhaupt nicht, da geht sie einfach rückwärts). Ich setze sie immer auf einen Tisch, ihr Hinterteil an meinem Bauch, habe den linken Ellbogen links von ihr (der rechte Ellbogen fixiert auf der anderen Seite), Arm über ihrem Rücken und halte mit der linken Hand ihren Kopf fest, damit ich mit der rechten eine Spritze seitlich ins Maul einführen kann. Aber sie zieht den Kopf zurück, krümmt den Rücken, strampelt mit den Beinen und schon ist sie weg. Ich bin total unsicher. Ich will sie nicht päppeln, wenn ihr Magen das vom Platz vielleicht gar nicht hergibt und es sie extrem stresst, ich will aber auch nicht, dass das vielleicht schief geht, weil sie zu wenig zu sich nimmt. Was würdet ihr mir raten? Und nochmal vielen Dank für eure Hilfe und eure Zeit! Ich habe nicht so irre viel Erfahrung in Krankenpflege und Medigabe, ich will nichts falsch machen, bin also für jeden Input dankbar!!!!