Ich kopiere einfach Mal ein paar gesammelte Infos zum Thema zusammen:
Aus dem kommenden Ratgeber:
Tipp:
Sammeln Sie von Frühjahr bis Herbst Gräser, Kräuter und Blätter und trocknen Sie sie an einem luftigen und schattigen Ort. Trocknen Sie aromatische Pflanzen niemals in der Sonne, sonst verlieren sie an Wirkstoffen und Geschmack (Ausnahme siehe Kapitel 8.6.8). In sogenannten "Raschelsäcken", alten Bettbezügen, Kartons oder Papiertüten lässt sich das Sammelgut dann für den Winter aufheben. So erhalten Sie eine ausgewogene Pflanzenmischung für Ihre Kaninchen, die Ihre Tiere gesund durch die kalte Jahreszeit bringt.
Beachten Sie dabei, dass die Pflanzen unbedingt komplett durchgetrocknet eingelagert (und verfüttert) werden sollten. Ansonsten können sich im Sammelgut Bakterien und Pilze ausbreiten, und ihre Tiere später daran sehr erkranken. Ebenso dürfen die Pflanzen während der weiteren Lagerung niemals feucht werden!8.6.8 Vitamin D
Vitamin D ist für Kaninchen essentiell. Ein Mangel kann beispielsweise Kieferabszesse mitverursachen. Da Vitamin D für die Regulation des Kalzium- und Phosphorstoffwechsels zuständig ist, wird bei einem Mangel zu wenig Kalzium im Kieferknochengewebe eingelagert – jenes wird dann "weich".
Leider kommt Vitamin D in der natürlichen Nahrung von Kaninchen kaum vor. In Gegenwart von ungefiltertem Sonnenlicht sind sie aber in der Lage, es mit Hilfe von UV-B-Strahlen selbst zu synthetisieren. Kaninchen, die im Freien leben, füllen ihren Vitamin D Speicher also automatisch auf.
Für Kaninchen in Innenhaltung gilt das nicht, denn UV-B-Strahlung dringt nicht durch Fensterglas. Aus diesem Grund kann es bei einer reinen Wohnungshaltung nicht von den Tieren gebildet werden. Ermöglichen Sie Kaninchen in reiner Innenhaltung daher Zugang zu ungefiltertem Sonnenlicht. Bieten Sie ihren Tieren bei Temperaturen über 10 Grad regelmäßigen Auslauf im Garten oder auf dem gesicherten Balkon, oder öffnen Sie täglich die (Dach)Fenster weit.
Zusätzlich können Sie ihren Tieren auch sonnengetrocknete Grünpflanzen (siehe Kapitel 8.6.1), Herbstlaub sowie Pilze anbieten – sie alle enthalten Vitamin D2. Neben einem Mangel kann auch eine Überdosierung an Vitamin D verheerende Folgen haben. Daher ist von künstlichen Vitaminpräparaten, die ohne ärztliche Anweisung verabreicht werden, abzuraten.



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Und ich glaube es gäbe Panik wenn ich sie einfach raussetze

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