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Thema: stress zwischen zwei weibern, kann ein weiterer bub abhilfe schaffen?

Hybrid-Darstellung

  1. #1
    dusselige Mrs. Diplomatie Avatar von Sarah B.
    Registriert seit: 30.01.2007
    Ort: Aalen
    Beiträge: 1.329

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    Hallo,
    pauschal lässt sich wohl kaum abschätzen, ob ein weiterer Bock mehr Ruhe reinbringen würde. Er müsste wahrscheinlich die dominantere Dame in ihre Schranken weisen, damit es wirklich ruhiger wird.

    Im Zweifelsfall bringt es jedoch auch nichts und bei genügend Platz und Zeit müsstest du auf zwei getrennte Pärchen gehen. So habe ich es jetzt schon zweimal handhaben müssen, aber jedesmal habe ich nach 1 bis 2 Jahren wieder eine ZF gestartet, als einer der Böcke starb. Und da hat es geklappt, jeweils mit einem Böckchen als Chef und die Damen waren mit dem Alter einfach ruhiger
    Viele Grüße von Sarah mit Pflegi Schnuffel sowie den Terrorchins Robi und Sayuri

  2. #2
    Pinselschwingerin Shirtshop und KS-Kinderbuch Avatar von Julia B.
    Registriert seit: 03.12.2008
    Ort: Berlin
    Beiträge: 744

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    Es ist keine Garantie, dass es wirklich klappt, aber eine Kastration zumindest der dominanten Dame könnte Abhilfe schaffen. Oft stehen so zickige, dominante Damen unter ziemlichem Hormoneinfluss und nach einer Kastration bessert sich das Verhalten. Das muss nicht sein, ist aber durchaus den Versuch wert und hat auch noch den Vorteil, dass das Mädchen dann in der Zukunft keine gesundheitlichen Probleme mit der Gebärmutter bekommen wird (ein leider häufiges Phänomen bei Kaninchenweibchen).

    Ansonsten ist die Idee mit einem neuen Kastraten auch nicht so verkehrt. Wenn er dominant ist und deine dominante Dame unterbuttert, ist der zweiten Dame zwar auch nicht unbedingt geholfen (das Zicken geht womöglich trotzdem weiter), aaaaber sie hätte dann wenigstens ihren "eigenen" Mann, und muss ihn nicht mehr mit der anderen Häsin teilen. Manchmal ist das nämlich auch ein Problem.

  3. #3
    Julia K.
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    Ich würde es auch zuerst mit einer Kastration versuchen. Erst wenn das nicht klappt, würde ich es mit einem weiteren Böckchen probieren. Aber das birgt das Risiko, dass Du notfalls zwei getrennte Paare halten musst.

  4. #4
    kokosblüte
    Gast

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    das ging aber schnell mit den antworten rießen DAKESCHÖN

    Nun ja also erlich gesagt möchte ich nicht kastrieren, das tu ich nur wen es wirklich nicht anders geht also wen z.B Jungs und mädels zusammengehalten werden und so.
    Und bei weiblichen hunden soll doch ein risiko sein das die dan inkontinnent werden können, ist das bei kaninchen auch so? Könnt ich mir vorstellen.

    Nein leider ist kein Platz da für zwei getrennte gruppen, da wir nur ein zimmer über hatten das dan als kaninchenzimmer unfunktioniert wurde(haben leider kein haus, nur wohnung) ich will zwar bald umziehen, wo sie eventuell ein größeres zimmer hätten, aber ich glaube so in einem zimmer abgetrennt wäre das dan auf dauer auch nichts.

    Also wenn ich das jetzt mit einem zweiten kastraten versuche und es nicht klappen sollte, dan stehe ich ja nicht schlechter da als jetzt eigentlich, das problem ist halt das es bei mir finanziell nicht so toll läuft im moment leider(hab momentan kein job, und noch ein hund der auch versorgt werden will)

    Muss ich mir alles nochmal durch den kopf gehen lassen, ich wollt auch erlich gesagt garkeine pärchenhaltung mehr (hatte ich früher immer) weil ich denke das den tieren dan langweilig ist, aber so ist das ja dan wohl einbischen zu lustig...
    Da mein bub ein E.C tier ist, ist der ständige lärm und streit wohl für ihn auch nicht sooo toll.

  5. #5
    Julia K.
    Gast

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    nein, inkontinent werden Kaninchendamen bei einer Kastra nicht. Das habe ich noch nie erlebt. Es wäre wirklich erst mal das einfachste, bevor Du Dir den Stress mit einem weiteren Kastraten machst.

  6. #6
    Erfahrener Benutzer Avatar von Agnes
    Registriert seit: 06.09.2010
    Ort: Trier
    Beiträge: 123

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    Hallo!
    Ich stimme Julia K. und Julia B. zu und würde die dominantere Häsin von einem kompetenten Tierarzt durchchecken lassen, um z.B. abzuklären, ob sie vielleicht wirklich unter erheblichem Hormoneinfluss leidet und ggf. auch schon Veränderungen an der Gebärmutter feststellbar sind.

    Wenn das abgeklärt ist, kannst du immer noch überlegen, ob du es mit einem Kastraten probieren willst. Aber was ist, wenn es zu viert nicht klappt? Wenn ich das richtig verstehe, sind im Moment die Möglichkeiten zu Haltung von zwei Pärchen nicht geben.

  7. #7
    Pinselschwingerin Shirtshop und KS-Kinderbuch Avatar von Julia B.
    Registriert seit: 03.12.2008
    Ort: Berlin
    Beiträge: 744

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    Lies ruhig auch mal den Infozettel zu Weiberkastrationen: http://info.kaninchenschutz.de/Weibchenkastration.pdf

    Der große Vorteil ist halt eine gewisse Gesundheitsvorsorge für die Zukunft des Weibchens und in vielen Fällen wird eben auch das Verhalten positiv beeinflusst. Das kann aber auch bis zu 2 Monate dauern, bis eben alle Hormone abgebaut sind. Falls dein Mädchen schon Probleme hat, Schmerzen z.B. weil ihr eine Vergrößerung der Gebärmutter irgendwo drauf drückt, kann sich die Agressivität auch nach ein paar Tagen schon legen.

    Ne Kastration wäre wohl wirklich, wie es sich anhört, ein guter erster Versuch, bevor du am Ende mit einem Tier zu viel da sitzt und nicht weißt wohin damit.

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