Die Kiefer müssen ja nicht immer brechen - das wäre sicherlich worst case. Aber auch schon Muskel- und Bänderabrisse im Kieferbereich durch Gegenwehr sind sehr unschön und doch bitte tunlichst zu vermeiden.
Die Kiefer müssen ja nicht immer brechen - das wäre sicherlich worst case. Aber auch schon Muskel- und Bänderabrisse im Kieferbereich durch Gegenwehr sind sehr unschön und doch bitte tunlichst zu vermeiden.
Naja......ich glaube man kann bei jeglicher Art der Behandlung etwas "kaputt" machen. Selbst beim Injizieren von Infusion kann was passieren. Ich denke alles ausschließen kann man nicht.
Und Maulspreizer TA als schlechtere TAs zu betiteln ist übertrieben.
Ich lasse meine jedenfalls nicht ständig in Narkose legen. Da wird mir zu viel Gift in den Körper gegeben. Narkosen sind nicht ohne, egal welches Verfahren angewandt wird. Dann lieber kurz Maulspreizer bei ruhigen Tieren und erfahrenen Docs.
Sorry.![]()
Liebe Grüße von Sonja und den Langohren
Bei meinen Nins schaut Frau S. meistens nur mit dieser Lampenlupe auf die Backenzähne, wenn aber eine Spitze da ist die abgeschliefen werden muss, benutzt sie den Maulspreitzer.
Wie schleifen eure TAs Spitzen an den Backenzähnen ab?
Grüße
Ariane mit
Ich hab in der Praxis DO auch schon den Fall gehabt, dass Tierärzte dort was nicht erkannt haben ( weswegen ich extra hingefahren bin), meinen Haustierärzten das aber auf den ersten Blick gesehen haben.
Frau S. ist sicherlich gut, gerade was Abzesse angeht, war sie immer toll. Aber ich fahr da mittlerweile gar nicht mehr hin bzw. nur wenn Not an Mann ist.
LG Lotte
Ja, genau so kenne ich es von Fr. S. und Dr. R. auch. Sorry, wenn ich das falsch ausgedrückt habe.
Ich kenne bei Hunden, Katzen und Pferden aber eigentlich nur die Behandlung mit Maulspreizern, wenn etwas an den Zähnen gemacht derden muss - gerade von ausgebildeten Zahntierärzten. Daher empfand ich das immer als ganz normal.
Dann dürfte zB auch nie eine Röntgenuntersuchung der Hüfte gemacht werden, da die für ein gutes Bild auch so überstreckt werden muss, das etwas kaputt gehen könnte, wenn das Tier übermäßig zappelt oder die Knochenstruktur bereits geschädigt ist (was auch durchaus schon großen bekannten Kliniken mit super Ruf passiert ist). Trotzdem wird weiterhin HD-geröntgt.
Krümel hatte weiß Gott einen miesen Kieferknochen - bei wurden immer mal wieder mit dem Spreizer Spitzen entfernt - dabei ist nie was passiert.
Neun Stimmen in meinem Kopf sagen mir, dass ich ganz normal bin - die zehnte summt permanent die Tetrismelodie.
Dr. R wollte Paula nicht auf HD ohne Narkose röntgen damit er sie nicht überstrecken muss.
Maulspreizer ohne Narkose rein rammen und Überstrecken niemals ohne Narkose... Offenbar macht das jeder TA so, wie er es persönlich für gut befindet. Ist ja okay. Aber gut fände ich es, wenn die Halter über die Risiken aufgeklärt werden würden und diese dann entscheiden können, was sie ihren Tieren zumunten können / wollen oder nicht.
Meine TÄ klärt auch auf über Risiken in Sachen Injektion oder auch orale Vergabe der Medis. Sie erklärt dann was und warum sie dieses oder jendes für sinnvoller erachtet aber ich habe die Entscheidungsmöglichkeiten.
Achso - Werden mit der Lupenlampe Spitzen lolalisiert, so wird mit Gasnarkose schlafen gelegt und dann geht´s los. Die Tiere sind ruck zuck wieder fit. Meistens dauer es 5-10 Minuten bis sie wieder grade sitze. Und für einige meiner Tiere wäre der Stress ohne Narkose sicherlich schädlicher als die kurze Gasnarkose.
Geändert von Annika S. (29.02.2012 um 16:42 Uhr)
DR. L. macht eigentlich immer eine kurze Gas-Narkose, so kenn ich das zumindest noch.
Werde bald auch wieder zu ihm fahren für eine Kastra.
Liebe Grüße von Rabea mit den Katzen Rayne, Ada und Thea
Ja - ich habe mal gefragt, ob ich mit in die heiligen Hallen darf
Bei schnellen Sachen: Das Kaninchen wir per Atemmaskte schlafen gelegt, auf den Rücken gelegt (in eine bestimmte Vorrichtung) und dann gehts los. Die TA-Helferin legt, wenn überhaupt nötig, zwischendurch immer wieder mal die Maske an damit es weiter schläft.
Meist ist er ja in ein Paar Minuten fertig.
Für heftige Sachen legt er auch mit Injektionsnarkose schlafen. Sonst schlafen die Tiere nicht tief genug.
Die TK MG hat Boxen, die mit Gas beströmt werden. Dort werden die Tiere kurz in diese Box gelegt bis sie schlafen. Dann wird korrigiert.
Geändert von Annika S. (29.02.2012 um 16:57 Uhr)
In dieser Sendung kann sehen, wie eine Gasnarkose bei Dr. L. gemacht wird.
http://www.voxnow.de/menschen-tiere-...yer=1&season=0
Und auch, wie ein gebrochener Kiefer gerettet wird.
Geht bei Kaninchen sicher nicht so einfach.
Geändert von Schli (29.02.2012 um 22:01 Uhr)
Machen (leider) längst nicht alle in Narkose und die Narkose wird da auch eher gemacht, weil kaum ein Hund sich das sonst bieten lassen würde. Und selbst beim Überstrecken für ein HD-Bild in Narkose, könnte etwas kaputt gehen, wenn die Knochenstruktur so geschädigt wäre, wie sie sein müsste, um mit dem Spreizer den Kiefer brechen zu können. Aber es wird ja auch bei vielen anderen Röntgenbildern "überstreckt" und die wenigsten davon werden in Narkose gemacht.
Will auch nur sagen, dass man "extrem formuliert" ja kein Tier auch nur fest halten dürfte, ohne vorher per Ultraschall und Röntgen alles auszuschließen, was vorgeschädigt sein und durch festhalten kaputt gehen könnte. Ich hab mal ne TH-Katze festgehalten, der Blut abgenommen werden sollte. Sie wehrte sich und der bis dahin unbemerkte Milztumor platzte (überlebte nach Not-OP). Ganz furchbar schlimm, aber kein Grund, das nächste Tier zum Blutanehmen in Narkose zu legen.
Wenn man auf ein Halten (egal ob Kopf, Maul oder sonstwo) verzichtet, weil wenn eine massive Vorschädigung da wäre etwas passieren könnte, wären TA-Besuche ganz schön aufregend
Mir ist das alles ein bissi viel Konjunktiv.
Ein Risiko gehe ich mit jeder TA-Behandlung ein. Ob es letztlich mehr Narkosezwischenfälle durch vorher nicht abgeklärte Herzen oder mehr "Spreizerunfälle" durch zuvor nicht abgeklärte Knochen gibt, wird man kaum objektiv beurteilen können (ich vermute, dass beides verschwindend selten vorkommt). Jeder wird an das glauben, was der TA, dem er vertaut, anwendet und was am ehesten seinen eigenen Erfahrungen entspricht. Und gäbe es nicht geteilte Meinungen, würden es ja alle als gut bekannten TÄ gleich machen.
Für mich ist nur eins klar: Nicht zum TA zu gehen, ist ein deutlich größeres Risiko!
Neun Stimmen in meinem Kopf sagen mir, dass ich ganz normal bin - die zehnte summt permanent die Tetrismelodie.
Zum Thema maulspreitzer... die tä in kley lassen den locker, so das die Tiere, wenn sie sich wehren, in abstreifen können ;-)
entweder werden die Zähne mit dem otoskop begutachtet ...oder wenn was unklar ist, oder was geraspelt werden muss, kommt der maulspreitzer zum Einsatz. bisher konnte jeder, der sich losgestrampelt hat, das teil einfach "ausspucken".
Da hab ich bei anderem TÄ schon andere Sachen erlebt...
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