Das Blatt hat sich gewendet, Beethoven scheint aus dem roten Alarmbereich raus und im orangen Bereich angekommen zu sein.
Montagnacht kamen weiße Kontrastmittel-Böbbel und es war, als würde Beethoven aus einem Traum erwachen > sich schütteln, Umgebung abklopfen & orientieren, zu Rapunzel laufen und ankuscheln, wenig später seine Schnute in ihrem Futternapf und als ich ihm seinen Brei hinstellte, futterte er los. Keine großen Mengen, jedoch immer wieder etwas und das reichte aus, zufüttern habe ich gelassen.
Über den Dienstag hinweg war sein Fressverhalten zögerlich, wie immer eigentlich, denn Beethoven ist ein Nachtesser > kaum dunkel = fressen. Als ich abends mit dem Abendbrot kam, flitze er aus dem Flur in Wohnzimmer, sprang auf´s Haus und wartete, Schälchen stand kaum, da war auch schon seine Schnute drin und mampfen. Mir fällt auf, dass seine Kaubewegungen "anders" sind, was wiederum logisch ist, da der Überwuchs weg ist.
Als ich letzten Mittwoch notfallmäßig beim TA war, hatte ich nicht nach den Zähnen schauen lassen, denn das Abtasten und Fühlen waren so eindeutig für die TÄ wie auch mich. Dass aller Wahrscheinlichkeit nach doch der Zahnüberwuchs die Ursache gewesen sein könnte und "wir" das nicht erkannt haben, tut mir so unendlich leid. Ggf. hätte ich ihm die ganze Medigabe und damit verbundenen "Quälerei" ersparen können, ich fühle mich so schuldig ...
Er bekommt vorerst bis zum WE die Medikamente weiter, die Blutwerte muss ich noch erfragen.



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