Susanne, Du weißt genau was richtig ist für Deinen Schatz und jeder weiß hier auch was Du für eine tolle Kämpferin bist. Ich bewundere Euch beiden so.![]()
Sammy ich werde Dich immer lieben und Du bleibst in meinem HerzenDu bist mein ein und alles
Du fehlst mir so sehr +28.02.2012
Doch unsere gemeinsame Zeit kann uns keiner nehmen
Er hat gerade seid Anfang November EC und ich hab das Gefühl du verlangst zuviel von ihm. Es kann sehr wohl sein, dass es wieder gut wird oder er sich arrangiert. Sowas kann dauern. Und das er sich zurückzieht ist, weil er auch merkt, dass du mit dem Gedanken spielst. Die Ärztin hat dir doch Hoffnung gemacht, denke doch bitte mal positiv.
Nur du kannst wissen was für das Tier am besten und wenn du der meinung bist er quält sich und hat keine lebensfreude mehr, dann ist es deine entscheidung.
Auch wenn dieses sicher sehr schwer ist.
Ich kämpte seit einem Jahr mit E.C. und ich hab mir auch schon öfter die frage gestellt ab wann das Hasenleben nicht mehr lebenswert ist.
Aber bis jetzt hat meine Dame mir immer wieder gezeigt das sie noch lebenswille hat.
Aber sicher werde ich irgedwann auch diese schwere entscheidung treffen müssen.
Liebe Grüße von Steffi
Bonny & Clyde im Herzen
Wie geht es Paul und dir so???
Bei uns ist alles unverändert![]()
Liebe Grüße von Steffi
Bonny & Clyde im Herzen
Paul ist heute nachmittag gestorben. Ich brauchte keine Entscheidung treffen. Sie ist mir abgenommen worden. Gestern ist mir schon aufgefallen, dass seine Augen dicker waren, beide etwas "herausstanden! Heute morgen waren sie so dick, dass man das Weiße rund um das Auge sah. Ich war total erschrocken, dachte, er hätte Panik und deshalb so große Augen, was man sich halt so alles einredet. Heute hat Pauli dann zum ersten Mal seit Krankheitsbeginn wirklich nichts gefressen, nur ein oder zwei Haferecken. Er war auch sehr sehr ruhig. Als mein Mann nach Hause kam, rief er; komme schnell, die Augen platzen aus dem Kopf! Ich hab so was noch nie gesehen, er saß da, mit Augen, die links und rechts wie Baumstämme rausragten. Ich hab ihn sofort in die Box gesetzt und bin zu meiner TA. Ich wußte genau, dass es jetzt keine Hoffnung mehr gab, dass ich Paul nicht in diesem Zustand lassen dürfte. Die TA hat sich auch erschrocken. Sie kann es sich bei beiden Augen nicht erklären, tippte auf einen Gehirntumor? Wir haben nicht gezögert und sie hat ihm ein Narkosemittel unter die Haut gespritzt. dann habe ich mich mit ihm hingesetzt, immer wieder seinen Namen gesagt und er wurde immer ruhiger, bis er eingeschlafen war. Die Augen schauten immer noch so grotesk heraus. Meine TA hat ihm erst dann das Medikament gegeben, dass zum herzstillstand führt. Ich sitze nun hier vor seinem Gehege mit seinen ganzen vetbeds, seinen Haferleckerli, seinem Spiel, seinem Dill, seinem Häuschen und kann es nicht galuben. mein Bauch tut weh vor Schmerz, ich vermisse ihn so, ich kann es nicht fassen. Die letzten Wochen haben sich nur um ihn gedreht, alles wurde zur nebensache, meine kleine schwarze Meerjungfrau, ich bete, dass du bei deiner Mama Emmy und deiner Schwester Pünkti bist, die dich jetzt wieder umsorgen, wie sie es immer getan haben. Ich weiß, dass du da bist und mich nun hier siehst, wie ich weine und weine. Pauli, ich hoffe, ich habe alles richtig gemacht. Verzeih mir, wenn nicht. Gestern habe ich schon gespürt, dass etwas anders war. Wenn man so intensiv mit einem Tier zusammen ist, spürt man es. ich wußte, dass es so nicht mehr weiterging, ich wußte, dass du nie mehr laufen würdest. Ich hatte vor, dich morgen gehen zu lassen , Pauli. Und nun ist alles so gekommen.
Ich erinnere mich, wie die ganze Sache anfing: Mir ist aufgefallen, dass die Augen von Pauli dicker waren, war mir aber nicht sicher. Dann ging es mit den Beinen los. Ich habe in der Klinik gesagt, dass die Augen anders seien und die TA sagte, das kommt von den Schmerzen wegen der Spondylose. Es hat mit den Augen angefangen und mit den Augen geendet.
Was hatte mein Pauli?
Ich fühle mich so einsam und leer. Aber auch erleichtert, weil ich nicht entscheiden musste.
Danke an alle, die mich hier seelisch unterstützt haben.
Susanne
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