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Thema: Sammelt ihr auch schon Wiese?

Hybrid-Darstellung

  1. #1
    cinitta Avatar von Birgit H.
    Registriert seit: 18.08.2005
    Ort: Oy-Mittelberg, Allgäu
    Beiträge: 1.334

    Standard

    Löwenzahn und Rucola sind nicht annähernd verwandt ;-)
    Liebe Grüße, Birgit

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Avatar von Jasmine
    Registriert seit: 05.06.2011
    Ort: Kamp-Lintfort
    Beiträge: 1.245

    Standard Heu selber machen

    Huhu,
    Ich bin gestern durch zu fall drauf gestoßen das man ja heu selber machen könnte, da ich im mom eh im wiese sammel fieber bin, wollte ich mal fragen was ihr denn da von haltet, und ob hier jemand scon erfahrungen da mit gemacht hat, und ob da jemand tipps für mich hat??
    würde mich sehr freuen

    Mfg mine

  3. #3
    Erfahrener Benutzer Avatar von Getorix
    Registriert seit: 14.08.2009
    Ort: Schweiz
    Beiträge: 677

    Standard

    Hallo,

    @Mine,
    ja, wir machen eigentlich den Grossteil des Kaninchenheus selbst und das schon seit etlichen Jahren.

    In welchen Mengen möchtest du denn heuen?
    Hast du eine Wiese, die du mähen kannst? Oder denkst du mehr daran, etwas mehr zu Pflücken und das dann zu trocknen?


    Ich hab auch ab und zu das Heu Bodengetrocknet, aber das gibt eine Heidenarbeit (täglich mehrmals wenden/umverteilen, Abends zusammennehmen und morgens wieder neu verteilen)

    Mittlerweile mach ich es so, aufhängen ist eine zeitsparende und schonende Möglichkeit und gibt erst noch das bessere Heu.

    Das sind einfach zwischen Bäumen und Holzpflöcken gespantte Dchnüre, an die ich das Heu hänge.
    (die gezeigte Wiese ist viel zu alt, normalerweise mäht man früher, nur ging das letzes Jahr termin- und wetterbedingt nicht auf - und so tief an den Boden runter häng ich es auch nicht mehr, ich nehm nur noch eine Scnur pro Strecke)



    Für Kleinmengen find ich die Lösung ganz schön:
    http://www.degupedia.de/wiki/index.p...eu#Heim-Reuter


    Viel falsch machen, kann man eigentlich nicht. Wichtig ist einfach, dass das Material gut verteilt wird, so dass es rasch trocknet und nicht vorher verdirbt. Und dass man das ganze erst einlagert, wenn es wirklich trocken ist. Wenn das Heu so trocken ist, dass es hell raschelt, lass ich es noch einen Tag draussen, ausser natürlich das Wetter spielt nicht mit - vor Regen kommt das Heu unter Dach.
    (und danach, wenn es noch nicht fertig war, wieder zum Trocknen raus)

    Liebe Grüsse und viel Erfolg beim Heuen
    Lina

  4. #4
    Erfahrener Benutzer Avatar von Schnuffelhase
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    Beiträge: 424

    Standard

    Toll , wir haben das vor ein paar Jahren auch mal gemacht... auf dem Rasen und immer wieder gewendet.

    Ist megaviel Arbeit und oft regnen darf es auch nicht...

    jetzt habe ich einen Bauern mit gutem Heu gefunden..

  5. #5
    Erfahrener Benutzer Avatar von Jasmine
    Registriert seit: 05.06.2011
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    Standard

    Huhu,
    Also ich habe vor, eine größere menge zu sammeln, und die dann immer wieder zu trocknen ...
    ok, danke ... dann werde ich das mal machen....
    Nur ich hatte mal gelesen das man es gras vor dem blühen an mähen muss, sonst hat es zu viel eiweiß?

    Lg mine

  6. #6
    Erfahrener Benutzer Avatar von Getorix
    Registriert seit: 14.08.2009
    Ort: Schweiz
    Beiträge: 677

    Standard

    Hallo,

    Zitat Zitat von Mine123 Beitrag anzeigen
    Huhu,
    Also ich habe vor, eine größere menge zu sammeln, und die dann immer wieder zu trocknen ...
    ok, danke ... dann werde ich das mal machen....
    Nur ich hatte mal gelesen das man es gras vor dem blühen an mähen muss, sonst hat es zu viel eiweiß?
    es ist andersrum. Wenn das Heu zu spät gemährt wird, ist es zu eiweissarm. Bei Milchkühen ist man nämlich auf möglichst viel Eiweisszufuhr aus.

    Wenn man das Heu als Knabbermaterial für Zwischendurch als Beifutter zu Wiese benutzt, spielt das bei Kaninchen aber keine Rolle. Ich mäh einen Teil der Wiese (der dann im Sommer verfüttert wird) drum auch absichtlich spät, da dies für die Wiesenvielfalt besser ist.
    Denn dann haben auch spätblühende Wildkräuter eine Chance, Samen auszubilden und nicht nur die Frühblüher und das Gras. Und
    Bienen, Schmetterlinge und Co. freuen sich jeweils auch über die Blüten. Und die Mäuse über die Deckung vor Raubtieren.

    Ist das der Ackerschachtelhalm?? Laut meines Buches ist es giftig!
    Ein Schachtelhalm ist es. Und mit der Artbestimmung hab ich mich bei Schachtelhalm nie beschäfftigt.


    die Aussage giftig aber fütterbar macht bei schachtelhalm Sinn. Das ist wirklich so.

    An und für sich dürfen Kaninchen Schachtelhalm fressen. Wenn sie das mal machen, schadet ihnen der Schachtelhalm überhaupt nicht.

    Allerdings enthält Schachtelhalm leider auch Stoffe, die das Vitamin B1 im Futter zerstören. Wenn die Kaninchen also regelmässig viel Schachtelhalm fressen, bekommen sie einen Vitamin B-Mangel, was ja auch eine Art Vergiftung ist.

    und ausserdem kommt es auch immer drauf an, was für Schachtelhalm es ist. Ackerschachtelhalm enthält z.B. weniger Thiaminase als Sumpfschachtelhalm.

    Folgerung: Nicht regelmässig fressen lassen, aber ab und zu darf es sein man.


    Liebe Grüsse
    Lina

  7. #7
    Erfahrener Benutzer Avatar von kleiner Stern
    Registriert seit: 25.02.2010
    Ort: Wülfrath
    Beiträge: 896

    Standard

    Zitat Zitat von Getorix Beitrag anzeigen
    Hallo,


    es ist andersrum. Wenn das Heu zu spät gemährt wird, ist es zu eiweissarm. Bei Milchkühen ist man nämlich auf möglichst viel Eiweisszufuhr aus.

    Wenn man das Heu als Knabbermaterial für Zwischendurch als Beifutter zu Wiese benutzt, spielt das bei Kaninchen aber keine Rolle. Ich mäh einen Teil der Wiese (der dann im Sommer verfüttert wird) drum auch absichtlich spät, da dies für die Wiesenvielfalt besser ist.
    Denn dann haben auch spätblühende Wildkräuter eine Chance, Samen auszubilden und nicht nur die Frühblüher und das Gras. Und
    Bienen, Schmetterlinge und Co. freuen sich jeweils auch über die Blüten. Und die Mäuse über die Deckung vor Raubtieren.


    Ein Schachtelhalm ist es. Und mit der Artbestimmung hab ich mich bei Schachtelhalm nie beschäfftigt.


    die Aussage giftig aber fütterbar macht bei schachtelhalm Sinn. Das ist wirklich so.

    An und für sich dürfen Kaninchen Schachtelhalm fressen. Wenn sie das mal machen, schadet ihnen der Schachtelhalm überhaupt nicht.

    Allerdings enthält Schachtelhalm leider auch Stoffe, die das Vitamin B1 im Futter zerstören. Wenn die Kaninchen also regelmässig viel Schachtelhalm fressen, bekommen sie einen Vitamin B-Mangel, was ja auch eine Art Vergiftung ist.

    und ausserdem kommt es auch immer drauf an, was für Schachtelhalm es ist. Ackerschachtelhalm enthält z.B. weniger Thiaminase als Sumpfschachtelhalm.

    Folgerung: Nicht regelmässig fressen lassen, aber ab und zu darf es sein man.


    Liebe Grüsse
    Lina

    Sumpfschachtelhalm hat an den Ansätzen der Nadelartigen Blätter einen dunklen Ring bzw. dort ist der Stängel dunkelbraun. Und der soll nicht so gesund sein . Der Ackerschachtelhalm ist an diesen Stellen grün und kann in kleineren Mengen gefüttert werden . Ich gebe ihn auch ab und zu und er soll auch heilende Wirkung haben, aber ich bin dafür nicht genug Fachfrau, deshalb sage ich immer, ohne Gewähr. Das sind nur die Aussagen, die ich selber erhalten habe auf die gleichen Fragen. (Ich glaube im Pflanzenbestimmungsthread oder hier bei "sammelt ihr auch schon Wiese", gab es auch schon mal Bilder zum Vergleich.)

    L.G. Moni

  8. #8
    Erfahrener Benutzer Avatar von kleiner Stern
    Registriert seit: 25.02.2010
    Ort: Wülfrath
    Beiträge: 896

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    Zitat Zitat von Birgit H. Beitrag anzeigen
    Löwenzahn und Rucola sind nicht annähernd verwandt ;-)

    Echt? Dann habe ich irgendwoher falsche Informationen bekommen. Ich meine das hätte mir mal eine Kräuterfrau vom Markt gesagt.

    Aber interessant, man kann halt doch nicht immer alles glauben, was man hört.

    Moni

  9. #9
    Erfahrener Benutzer Avatar von Jasmine
    Registriert seit: 05.06.2011
    Ort: Kamp-Lintfort
    Beiträge: 1.245

    Standard

    huhu,
    ja, aber ich finde ruccula und Löwenzahn sieht sich ähnlich ...
    Lg mine

  10. #10
    einfach Suse :-) Avatar von Susanne
    Registriert seit: 11.09.2008
    Ort: Sauerland
    Beiträge: 5.144

    Standard

    Huhu

    Was ist das ??




    Ist das der Ackerschachtelhalm?? Laut meines Buches ist es giftig! Habe aber die empfehlung bekommen es für mein Blasenpat. zunehmen?
    *verwirrtbin*
    -> Die SauerlandKaninchen bei Facebook https://www.facebook.com/groups/4720...composer=false

  11. #11
    Lilli&Paulchen
    Gast

    Standard

    Zitat Zitat von Mine123 Beitrag anzeigen
    huhu,
    ja, aber ich finde ruccula und Löwenzahn sieht sich ähnlich ...
    Lg mine
    Das wollte ich auch gerade schreiben. Dito.

  12. #12
    Lilli&Paulchen
    Gast

    Standard

    @kleiner Stern

    Zweige - ja, sehr gerne, auch die Blätter.

    Ich war mal so wagemutig - bin hier durch den Garten geschländert und habe vor 2 Wochen einfach mal paar Zweige von einem Strauch - sah der Weide ähnlich - gepflückt + noch was anderes: haben die nicht angerührt.

    Heute war ich in einer Wiese, habe viel von einer weiß blühenden Pflanze gesehen - relativ schmale, längliche Blütenstauden, kleine aberundete Blätter mit kleinen Buchtungen. Da waren die Bienen/Hummeln/oder Wespen - what ever, fleißig dran. Meinen Beiden vorgelegt: Nö! (Dachte es ist vielleicht Giersch. Hab das hier schon mal überflogen.)

    Die Frage ist jetzt, ob die das nicht futtern, weil ich mir da selbst zu unsicher bin, ob das futterbar ist (die das vielleicht spüren) - oder die wirklich zu wählerisch sind? Komischerweise futtern die ja Birke, Weide und Ahorn, Löwenzahn - kaum und anderes auch schon.

    Will jetzt erstmal rausfinden, was das für eine Pflanze ist. Mal sehen, ob die den richtigen Riecher haben?

  13. #13
    Erfahrener Benutzer Avatar von Jasmine
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    Beiträge: 1.245

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    ok, danke, dann werde ich auch mal mein glück mit den heu versuchen ..

  14. #14
    A heart full of memories Avatar von Nicole B.
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    Beiträge: 3.910

    Standard

    Zitat Zitat von Lilli&Paulchen Beitrag anzeigen
    @kleiner Stern

    Zweige - ja, sehr gerne, auch die Blätter.

    Ich war mal so wagemutig - bin hier durch den Garten geschländert und habe vor 2 Wochen einfach mal paar Zweige von einem Strauch - sah der Weide ähnlich - gepflückt + noch was anderes: haben die nicht angerührt.

    Heute war ich in einer Wiese, habe viel von einer weiß blühenden Pflanze gesehen - relativ schmale, längliche Blütenstauden, kleine aberundete Blätter mit kleinen Buchtungen. Da waren die Bienen/Hummeln/oder Wespen - what ever, fleißig dran. Meinen Beiden vorgelegt: Nö! (Dachte es ist vielleicht Giersch. Hab das hier schon mal überflogen.)

    Die Frage ist jetzt, ob die das nicht futtern, weil ich mir da selbst zu unsicher bin, ob das futterbar ist (die das vielleicht spüren) - oder die wirklich zu wählerisch sind? Komischerweise futtern die ja Birke, Weide und Ahorn, Löwenzahn - kaum und anderes auch schon.

    Will jetzt erstmal rausfinden, was das für eine Pflanze ist. Mal sehen, ob die den richtigen Riecher haben?
    Könnte nach der Beschreibung der Blätter und Blüten Wiesenbärenklau sein. Hast DU mal ein Bild?
    2013 was practice - 2014 was warm-up - 2015 is game time
    Lächeln und winken

  15. #15
    Erfahrener Benutzer Avatar von kleiner Stern
    Registriert seit: 25.02.2010
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    Zitat Zitat von Nicole B. Beitrag anzeigen
    Könnte nach der Beschreibung der Blätter und Blüten Wiesenbärenklau sein. Hast DU mal ein Bild?

    Ja, ich wollte auch grad nach einem Bild fragen, sonst kann das so vieles sein. Und im Pflanzenbestimmungsthread kannst du auch mal suchen ob diese Pflanze schon vorkam.

    Moni

  16. #16
    Erfahrener Benutzer Avatar von kleiner Stern
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    Zitat Zitat von Lilli&Paulchen Beitrag anzeigen
    @kleiner Stern

    Zweige - ja, sehr gerne, auch die Blätter.

    Ich war mal so wagemutig - bin hier durch den Garten geschländert und habe vor 2 Wochen einfach mal paar Zweige von einem Strauch - sah der Weide ähnlich - gepflückt + noch was anderes: haben die nicht angerührt.

    Heute war ich in einer Wiese, habe viel von einer weiß blühenden Pflanze gesehen - relativ schmale, längliche Blütenstauden, kleine aberundete Blätter mit kleinen Buchtungen. Da waren die Bienen/Hummeln/oder Wespen - what ever, fleißig dran. Meinen Beiden vorgelegt: Nö! (Dachte es ist vielleicht Giersch. Hab das hier schon mal überflogen.)

    Die Frage ist jetzt, ob die das nicht futtern, weil ich mir da selbst zu unsicher bin, ob das futterbar ist (die das vielleicht spüren) - oder die wirklich zu wählerisch sind? Komischerweise futtern die ja Birke, Weide und Ahorn, Löwenzahn - kaum und anderes auch schon.

    Will jetzt erstmal rausfinden, was das für eine Pflanze ist. Mal sehen, ob die den richtigen Riecher haben?

    Hier bei mir blüht kein Girsch mehr. Die Blüten sind jetzt alle entweder braun und abgefallen oder gar keine mehr zu finden. Nur die Blätter noch.

    Moni

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